SOTO – DIVAK ( VÖ: earMusic 01.04.2016 )

JEFF SCOTT SOTO und seine nach ihm benannte Band, legen mit „DIVAK“ (sprich: Dee-vock) ihren zweiten Longplayer vor. SOTO, kurz auch JSS genannt, stellte sein markantes Stimmorgan schon einigen Bands (RISING FORCE, TALISMAN, JOURNEY u.v.a.) zur Verfügung und einer seiner sehnlichsten Wünsche war es, unbedingt wieder zur härteren Musikart zurückzukehren. Erst letztes Jahr im Januar 2015 veröffentlichte die Band ihr hochgelobtes Werk „INSIDE THE VERTIGO“ bei earMUSIC. Nun legen die Jungs um JEFF SCOTT SOTO nach. Zur Band gehören außer SOTO noch EDU COMINATO an den Drums, JORGE SALAN an der Sechssaitigen, DAVID Z am Bass und BJ an der zweiten Gitarre und den Keyboards. Alle Musiker waren auch beim Schreibprozess von „DIVAK“ stark involviert.

Konsequente Steigerung zum Erstling

„DIVAK“ ist im Grunde eine konsequente Fortsetzung des ersten Silberlings. Produziert wurde die Scheibe von JEFF SCOTT SOTO und EDU COMINATO. Verantwortlich für den Mix ist JOHN ELLIS, ein langjähriger Begleiter von J.S. SOTO.

Das knapp zweiminütige Intro „DIVAK“ eröffnet das Album mit orchestralen Keyboardeinsätzen, Chören, Drums und E-Gitarre. Sozusagen eine Mischung zwischen „LORD OF THE RINGS“ und „TERMINATOR THEME“, welches übergangslos in „Weight Of The World“ übergeht. Power Metal mit leichten Prog und Heavy Einflüssen bestimmen ab nun die musikalische Grundausrichtung. Druckvolle und fett gespielte Gitarren, gespickt mit verspielten Bassläufen, leiten den Track ein, bevor JSS einsteigt. Ich persönlich mag JSS in Verbindung mit dieser Mucke am liebsten. Sein Stimmorgan schreit förmlich nach stärkerer Beanspruchung.

Höhepunkte im Songwriting und explizite Lyrics

Als nächstes kommt dann die erste Singleauskoppelung namens „FreakShow“, welche mitproduziert und -geschrieben wurde von TONY DICKINSON, der schon beim ersten Album mit dem Track „The Fall“ im gleichen Maße mitgewirkt hat.

Ein Höhepunkt des Albums ist sicherlich die einzig vertretene Ballade „In My Darkest Hour“, wo JSS seine gefühlvolle Art des Gesangs einsetzen kann. Akustische Gitarren und dominante Keyboardklänge umrahmen gekonnt dieses Stück zum Ende hin, welches sich als das „Kashmir“ von SOTO herausstellen könnte.

„Forgotten“, „SuckerPunch“ und „Fall From Grace“ lassen Drummer EDU COMINATU genügend Raum für Fills und spielerische Double-Kick-Attacken. Überhaupt wird in den meisten Mittelteilen ausgiebig von den Fingerfertigkeiten der Musiker Gebrauch gemacht und so mancher wird wohl live staunend auf die Flossen schauen.

Fetter Sound aus allen Rohren

Weitere Höhepunkte sind das treibende „Time“ mit BLACK SABBATH-Anleihen in Sachen Rhythmus-Gitarre oder auch „Awakened“ und „Misfired“ wo sich auch hier Prog Elemente einschließen. JORGE SALAN liefert stets den richtigen ‚dreckigen, fetten‘ Sound und seine Soli kommen je nach Song stimmig oder gewaltig wie ein Maschinengewehr.

Überhaupt liefert die Band in Sachen Performance eine Höchstleistung, wobei mir die abwechslungsreichen und treibenden Läufe auf dem sechssaitigen Bass von DAVID Z am meisten aufgefallen sind. Manchesmal erinnert mich sein Spiel an GEDDY LEE von RUSH.

Allen denen das erste Album gefallen hat, können hier ohne zu zögern zugreifen, denn hier liefert JEFF SCOTT SOTO und seine Band ein phantastisches Album ab.

 

‘DIVAK’ erscheint am 1. April 2016 als CD Digi und Download bei earMUSIC.

S.O.T.O. - DIVAK

Tracklist:

01. DIVAK (Intro)
02. Weight Of The World
03. FreakShow
04. Paranoia
05. Unblame
06. Cyber Masquerade
07. In My Darkest Hour
08. Forgotten
09. SuckerPunch
10. Time
11. Misfired
12. The Fall From Grace
13. Awakened

Bonus Tracks (bei digitalem Download)

14. Final Say (live)
15. The Fall (live)
16. Break (live)
17. When I’m Older (live)
18. Stand Up (live)

Bonus Tracks (nur via itunes/apple music)

19. My Life
20. Cracking The Stone

 

 

Und zum Schluß noch das Lyric-Video „FreakShow“ von SOTO:

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Bildquellen

  • S.O.T.O. – DIVAK: earMUSIC
  • SOTO: sototheband.com (c) Bella Regenschein
Wolf

Wolf

Musikalisch aufgewachsen mit den Beatles und den Stones in der großen Ära der Rockmusik der 60/70er Jahre! Meine ersten gekauften Scheiben waren von Deep Purple, Grand Funk Railroad, Frank Zappa, Black Sabbath usw. Bevorzugte musikalische Ecke ist der sogenannte Classic- und Progressiv Rock, jedoch höre ich auch in fast allen anderen Bereichen stets rein. Aktiv bei metal-heads bis Dezember 2018, jetzt Fördermitglied.

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