SPHERES – „Helios“ (VÖ: 23.09.2022)

SPHERES Albumcover Helios - Beitragsbild

SPHERES – „Helios“ (VÖ: 23.09.2022)

Ende 2017 wurde die Progressive Metal Formation SPHERES gegründet. Zwei Jahre später veröffentlichte man sein Debütalbum namens „Iono“. Mittlerweile sind – unter anderem unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie – 3 weitere Jahre verstrichen. Zeit also für etwas Neues, oder was meint ihr. So dachte wohl auch der französische Vierer und daher können wir euch heute das im September 2022 erschienene zweite Studio-Release namens „Helios“ vorstellen.

Das offizielle Video zum Opener haben wir auch gleich mal für euch parat. Progressive Drums, heavy Gitarrenriffs und melodische Lines – dazu der Gesang mal roh und grob, dann wieder klagend bis ergreifend. Das ist schon manchmal sehr intensiv. Aber schaut doch selbst:

SPHERES – „Helios“ (VÖ: 23.09.2022)

Den zweiten Song hatten wir euch bereits vor einer Weile vorab in einem Newsbeitrag hier vorgestellt. Gemäßigte leicht progressive Beats. Insgesamt ein eher bedächtiger Beginn. Aber dann treiben die Drums und die packenden Vocals das Ganze nach vorne. Passagen mit Zurückhaltung des Schlagzeugers und erneut präzisem Riffing an der Gitarre, nehmen Druck raus. Das Alles wirkt irgendwie geordneter als zum Einstieg in das Album. Eine kraftvolle Komposition. Gefällt mir richtig gut!

Wow! Von „Pandemia“ wird man förmlich überrollt. Passt ja sinnbildlich auf jeden Fall. Wütende Vocals, die sich aber bald wieder einkriegen und zwischenzeitlich ruhigere Töne anschlagen. Dennoch oftmals düster. Akzentuiertes Drumming, mit gutem Prog-Einschlag. Verzerrte Gitarren. Diese bringen mit melodischen Passagen und Clean-Sound auch harmonische Aspekte ein. Gute 11 Minuten dauert das längste Stück auf „Helios“ – und ganz ehrlich: das hätte man auch straffen können. Als Kontrast dauert der Titeltrack nur 70 Sekunden, nichts weiter als ein eingeschobenes „Instrumentalstück“.

SPHERES Albumcover Helios

Vom fünften Song wird man gleich ergriffen. Die Gitarren erklingen heavy, die Drums powern. Aber die Herrschaften von SPHERES schaffen es auch immer wieder, das Tempo zu drosseln. Der Hörer kann ein wenig Innehalten…aber dann geht es oft auch unvermittelt weiter. Weiter geht es mit „Running man“. Ein gesprochener Intro-Teil. Dann melodische – fast etwas sphärische – Klänge. Das Schlagzeug verpasst dem im Verlauf einen proggigen Touch. Dann wird der Man hinter dem Drumkit schneller, bringt auch etwas mehr Härte rein. Der Gesang wirkt irgendwie losgelöst von der Musik.

Der nächste Track bietet feinen Prog Metal. So hat man es gern. Vocals und die Beats im Einklang. Auch melodische Aspekte kommen nicht zu kurz. Jawoll. Und dann sind wir auch schon mit „Do you agree?“ am Ende. Spacig startet man in diesen Song. Aber die Rhythmus-Sektion in Kombination mit der Stimme des Frontmanns sorgt dafür, dass es noch amtlich zur Sache geht. Wobei es später auch zwischenzeitlich gemäßigter und mit mehr melodischen Aspekten läuft. Aber überwiegend dominiert die Heavyness und Dunkelheit.

Das Fazit zum neuen SPHERES-Album…

Kommen wir also zum Fazit bei metal-heads.de in der Betrachtung des neuen SPHERES-Albums mit dem Titel „Helios“. 8 Tracks haben den Weg auf den Silberling gefunden. Extreme Unterschiede in der Spieldauer von gut einer Minute bis zu 11!! Auch von den Songstrukturen ist eine gewissen Vielseitigkeit gegeben. Manchmal etwas langatmig und nicht immer so leicht zu verdauen. So finde ich „Running man“ schon ziemlich schräg. Mir gefällt „Spiritual journey“ am besten. Und der vorletzte Song! Insgesamt hatte ich mir aber mehr von dem Release erhofft. Aber das ist sicher Geschmackssache!

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Bildquellen

  • SPHERES Albumcover Helios: Clawhammer PR

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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