SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE – „Back home“ (VÖ: 20.05.2022)

SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE - Albumcover Back home -Titelbild

SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE – „Back home“ (VÖ: 20.05.2022)

Ich bin ja nicht so der Freund von Intros, aber dieses hier ist besonders „komisch“. Es fängt recht minimalistisch an und dann rockt es proggig los und man denkt, man hört einen Song, aber plötzlich nach 1 Minute ist es vorbei. Mmmmh. Kommen wir also zum Opener des fünften Studioalbums von SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE. Die französische Prog Metal Formation hat die Scheibe vor einem Monat herausgebracht und wir dachten, wir sollten euch die Musik mal näherbringen. Los geht es also mit heavy Gitarrenriffs und Doublebass-Salven. Dann sorgt aber u.a. der Einsatz des Keyboards für den melodischen Ausgleich. Die Vocals sind im Zusammenspiel stimmig, bis in die Höhen mit Screams. Das Piano am Ende ist eher verzichtbar. Ansonsten: ein starker Einstieg!

Weiter geht es mit „Where we belong“. Und bevor ich euch groß was erzähle, serviere ich euch das passende Video dazu. Dann könnt ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen. Hier finde ich den fortwährenden aber dennoch zurückhaltenden Gebrauch der Tasteninstrumente gelungen. Der Gesang ist warm und ergreifend. Großartig!

Auch beim nachfolgenden Stück bekommen wir zunächst flottes Drumming, bevor man das Tempo – zumindest phasenweise – etwas herunterschraubt. „Senses restored“ bringt dem Hörer eine deutliche Steigerung der Progressivität. Das Zusammenspiel der Instrumente ist stimmig und man übertreibt es auch nicht. Alles gut also…

SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE – „Back home“ (VÖ: 20.05.2022)

„Legacy“ hatten wir euch bereits in einer Ankündigung für das neue Album hier vorgestellt. Daher springe ich gleich mal zu Track 7. Da geht es mit Vollgas zur Sache. Und mir gefällt der variable Gesang, denn Frontmann Franck Garcia bei den verschiedenen Songs einsetzt. Er passt sich der Stimmung und der musikalischen Ausrichtung an und verleiht dem Ganzen so eine persönliche Note. Klasse! Vince Benaim lässt die Finger über das Griffbrett seiner Gitarre flitzen. Wow! Dann ein Einschnitt. Spannungsaufbau…Entschleunigung. Einschlag in eine etwas elektronischere Richtung. Auch beim nächsten Stück. Das hat was Symphonisches, Bombast…aber nur für gute 2 Minuten.

SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE - Albumcover Back home

„Rebirth“ kommt wieder eher heavy daher, ohne den progressiven Touch zu verlieren. SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE zeigen sich hier vielseitig innerhalb des selbst gesteckten Rahmens. Auch der vorletzte Song startet energiegeladen und hat dennoch eine gute Portion Melodie. Und schon sind wir mit dem längsten Stück auf „Back home“ am Ende angekommen. Knapp 10 Minuten dauert diese Nummer. Da kann man es ruhig mal langsam und bedächtig angehen lassen, bevor es losrockt. Die vorher teils erlebte Härte schraubt man hier zurück. Trotzdem hat „Dreams will survive“ noch genug Power, um den Hörer in seinen Bann zu ziehen. Auch der oben erwähnte Bombast kehrt phasenweise zurück. Man scheint zum Abschluss noch mal „Alles“ auffahren zu wollen.

Das Fazit zu „Back home“ bei metal-heads.de

Der Fünfer aus unserem Nachbarland legt anno 2022 bereits seine fünfte Studioscheibe vor. Die 13 Tracks bewegen sich auf einem hohen qualitativen Niveau. Der Gesang ist stark und auch die musikalischen Arrangements mit genug melodiösem Anteil, einer angenehmen Härte und dem nötigen progressiven Drive passen großartig dazu. Echt ein starkes Album und für mich in der ersten Jahreshälfte definitiv ein Highlight! Unbedingte Empfehlung zum Antesten, auch für Musikbegeisterte, die nicht unbedingt so prog-affin sind. Die Kompositionen sind nicht so krass frickelig und die Vocals eher eingängig. Insgesamt ist das Ganze kurzweilig anzuhören. Wenn die Herrschaften jetzt noch mal live um die Ecke kämen…das wäre was…

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Bildquellen

  • SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE – Albumcover Back home: Uprising Records/Target Group
  • SPHERIC UNIVERSE EXPERIENCE – Albumcover Back home -Titelbild: Uprising Records/Target Group

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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