URIAH HEEP – Salisbury (bereits veröffentlicht)

Uriah Heep - Salisbury Cover

Uriah Heep CD-Wiederveröffentlichungen werden mit „Salisbury“ fortgesetzt

„Salisbury“ ist nach „Very ‚eavy, Very ‚umble“ das zweite Studioalbum der britischen Hardrock Band Uriah Heep und wurde im Jahre 1971 erstmalig veröffentlicht. Am 28.10.2016 wurde das Album nunmehr über das Label BMG wiederveröffentlicht.

Auch hier handelt es sich wieder um eine sehr wertig aufgemachte, digital optimierte Doppel-CD mit  neun Bonustracks. Bei den Bonustiteln handelt es sich um alternative Versionen des Original Albums und um Songs von Single B-Seiten wie „Simon The Bullet Freak“ oder das Salisbury out-take „Here Am I“ sowie einer Live-Aufnahme vom Titeltrack.

Rock, Prog, Jazz, Klassik und Ansätze von Metal auf einem Album vereint!

Nun aber zum Album. Uriah Heep starten mit dem flotten und rockigen „Bird Of Prey“. Der Song lebt von einer gewissen heavyness und diente in den 70er Jahren oft als Opener bei Konzerten. Im Anschluss folgt das melancholische, orgelbetonte sowie prog-angehauchte und jazz-infizierte „The Park“. David Byron zieht hier mal wieder alle Register seiner Stimmfarbe und seines Stimmumfanges. „Time To Live“ stellt die Band wieder in ihrer rockigen Facette dar. Erste metallische Ansätze, insbesondere bei der Gitarrenarbeit von Mick Box, sind zu erkennen.  Mit „Lady In Black“ präsentieren uns Uriah Heep dann ihren bekanntesten und als Single erfolgreichsten Hit. Eine sehr schöne und ins Ohr gehende, von Ken Hensley gesungene, Ballade.

Uriah Heep mit „Lady In Black“ könnt ihr hier bei uns während eines Auftritts bei Ilja Richters Disco 1977 sehen und hören, allerdings mit John Lawton, der den 1976 gefeuerten David Byron ersetzte.

Ein komplexes Meisterwerk zum Abschluss

„High Priestess“, eine bodenständige, beschwingte Up-Tempo Nummer, wiegt den Hörer wieder in rockigere Gefielde und läutet das sensationelle Finale des Albums ein. Zum Abschluss folgt mit dem Titeltrack „Salisbury“ das zentrale Meisterwerk. Es handelt sich dabei um ein gut 16-minütiges komplexes Epos. Hier zeigt die Band wozu sie schon 1971 fähig war. Die Komposition variiert zwischen Klassik, Prog- und Hard Rock. Beindruckend ist auch der Einsatz der Bläser-Sektion unter der Leitung von John Fiddy. „Salisbury“ zählt für mich neben „July Morning“ (Look At Yourself, 1971) und „Sunrise“ (The Magician’s Birthday, 1972) zu den besten Songs die Uriah Heep je veröffentlicht haben. Ein Track den man unbedingt laut hören muss.

Tracklist – Salisbury – CD 1:
01. Bird Of Prey
02. The Park
03. Time To Live
04. Lady In Black
05. High Priestess
06. Salisbury

Tracklist – An Alternative Salisbury – CD 2:
01. High Priestess
02. Time To Live
03. The Park
04. Simon The Bullet Freak
05. Bird Of Prey
06. Here Am I (Out-take)
07. Lady In Black
08. Salisbury
09. Salisbury (Live)

Line Up:
David Byron – Gesang
Ken Hensley – Gitarre, Keybords, Gesang
Mick Box – Gitarre, Gesang
Paul Newton – Bass, Gesang
Keith Baxter – Schlagzeug

Weitere wichtige Informationen zu Uriah Heep findet ihr auch auf der Homepage der Band.

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Bildquellen

  • Uriah Heep – Salisbury Cover: Promoteam Schmitt & Rauch
STAHL

STAHL

Mit einem Glockenschlag von AC/DCs "Hells Bells" hat 1980 alles angefangen, dann folgte der dreckige Rest in Form von Bands wie Iron Maiden, Venom, Accept und Exciter...long live the loud...

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