VANDEN PLAS – „The ghost xperiment – illumination“ (VÖ: 04.12.2020)

VANDEN PLAS Albumcover - The Ghost Xperiment – Illumination - Beitragsbild

VANDEN PLAS – „The ghost xperiment – illumination“ (VÖ: 04.12.2020)

Puuuh! Ich weiß gar nicht mehr, seit wann ich – mehr oder weniger – die Entwicklung und die Veröffentlichungen aus dem Hause VANDEN PLAS verfolge. Es sind schon Jahrzehnte, das ist sicher. Vielleicht bin ich durch den Support-Slot auf einer DREAM THEATER-Tour auf die Herren aus dem Raum Kaiserslautern aufmerksam geworden. Oder auch schon früher!? Wie auch immer. Ein bisschen habe ich zwischendurch die Herren um Frontmann Andy Kuntz aus den Augen verloren. Aber insgesamt habe ich schon immer den musikalischen Werdegang der Band verfolgt. Umso mehr freue ich mich jetzt, das brandneue Album vorstellen zu dürfen, das Morgen erscheint.

Wie geht es nach dem starken Opener weiter?

„The ghost xperiment – illumination“ wird ab dem 04.12.2020 in den Regalen stehen. Schon der Opener ist großartig gelungen. Ich hatte ihn euch bereits hier mit dem dazugehörigen Video vorgestellt. Schaut noch mal rein und dann muss man gar nicht viele Worte verlieren. Weiter geht es direkt mit „Under the horizon“. Die erste Minute ist sehr ruhig gehalten, aber dann geht es genauso weiter, wie das Album begonnen hat. Proggig, rockig und eingängig mit viel Melodie. Fast 7 Minuten, die kurzweilig gestaltet werden. Klasse! Auch Track 3 geht mit Akustikgitarren bedächtig los. Wenn die Nummer auch noch zulegt, so bleibt es doch eher gemäßigt und rockt dann eher zum Ende hin.

„The lonely psychogon“ rockt dann direkt mit fetten E-Gitarrenriffs los. Andreas Lill baut Doublebass-Salven ein. Im späteren Verlauf beglückt uns Keyboarder Günter Werno mit Pianoklängen und weiterem geschickten Fingerspiel. Song Nr. 5 geht mit proggigen Drumpattern in die Vollen. Gitarren rocken, heavy und fett. Das gefällt mir. Die Stimme des Sängers mag ich sowieso. Die Tempowechsel in diesem Song sind schon deutlich, aber passend. Mit 13 Minuten ist „The ouroboros“ die längste Nummer dieser Langrille. Die ersten 3 Minuten kann man durchaus von einer Ballade sprechen, bei der die Stimme des Frontmanns ruhig zum Klavierspiel erklingt. Aber es gibt auch immer wieder ein Aufbäumen, wo Drums und Co. dem Song eine rockigere Note verleihen. So geschieht es beispielsweise nach etwa der Hälfte der Spielzeit.

Das Ende auf Deutsch…

Dann schließt das Album offiziell mit „Ghost engineers“. Auch hier wieder Pianoklänge und die warme Stimme von Andy Kuntz. Emotional berührt lauschen wir den Klängen…Zuletzt folgt der Bonustrack „Krieg kennt keine Sieger“. Etwas befremdlich ist der zunächst in englischer Sprache gehaltene Gesang. Aber dann wechseln die Lyrics ins Deutsche (bzw. es gibt auch wiederholt englische Passagen) und eine recht rockige Nummer beendet das Material auf diesem Silberling.

VANDEN PLAS – „The ghost xperiment – illumination“ (VÖ: 04.12.2020)

VANDEN PLAS Albumcover - The Ghost Xperiment – Illumination

Das Fazit bei metal-heads.de

Das Fazit bei metal-heads.de: VANDEN PLAS sind eine Bank in der deutschen Prog Szene. Diesen Anspruch unterstreichen die Herrschaften um Sänger Andy Kuntz einmal mehr mit dem aktuellen Release. Dabei handelt es sich um die inhaltliche Fortsetzung des Vorgängers. Auch wenn die Songs gerne mal die 8-Minuten-Marke knacken, so sind sie kurzweilig und man kann sich immer wieder an einer gewissen Eingängigkeit erfreuen. Prog muss keine komplexe Frickelei sein. Beeindruckend ist das jahrzehntelang stabile Line up der Band. Großen Respekt! Mein Highlight ist der Opener, den hatte ich mir schon vor dem Releasedate diverse Male angehört. Aber auch der Rest der Kompositionen muss sich nicht wirklich verstecken. Jetzt hätte ich aber mal richtig Bock auf ein Konzert von VANDEN PLAS.

Mehr zur Band findet ihr hier.

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Bildquellen

  • VANDEN PLAS Albumcover – The Ghost Xperiment – Illumination: www.amazon.de
  • VANDEN PLAS Albumcover – The Ghost Xperiment – Illumination – Beitragsbild: www.amazon.de
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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