Voivod genial wie immer mit „The Wake“

Voivod

Voivod sind eine Institution und am 21. September 2018 erschien bei Century Media Records ihr vierzehntes Studioalbum „The Wake“. Digital, als Doppel-LP, CD und limited Mediabook. Konstant war bei Voivod eigentlich nur der Wandel und umso gespannter durfte man sein, was die Kanadier diesmal unters Volk bringen. Vom rohen Thrash der Anfangstage haben sich Voivod immer weiterentwickelt und die Grenzen ihrer Musik immer wieder erweitert. Wie ihnen das auf „The Wake“ gelungen ist, davon gibt das Video zur ersten Single „Iconspiracy“ gewohnt visuell beeindruckend Einblick:

 

Voivod – grandioser Shit

Die erste halbe Minute von „Obsolete Beings“ lässt den Hörer noch im Dunklen, aber dann treiben die Drums nach vorne und es ertönt der typische Voivod Sound. Harte Parts wechseln mit Melodien und dazu gibt es ein atmosphärisches Ende. Über sieben Minuten verwöhnt dann „The End Of Dormancy“ die Ohren. Stampfend, bassbetont und aufgelockert durch distonale, böse Parts. „Orb Confusion“ braucht einige Durchläufe um richtig ins Gehirn zu sickern. Beim ersten Hören vielleicht noch ein wenig sperrig wie man es von Voivod gewohnt, aber nach und nach kommen die Feinheiten und Details zum Tragen. Der härteste Song des Albums ist „Iconspiracy“ und zu Recht die Singleauskopplung. Grandioser Shit and really mean!

Reminiszenzen an die Vergangenheit

Wer „Angel Rat“ und „Outer Limits“ mag, dem wird auch „Spherical Perpective“ gefallen. Durchaus passend zum Film kommt als nächstes dann der Song „Event Horizon“. SciFi Metal kann nun mal keiner besser als die Kanadier, also die bösartige und pessimistische Variante. Nicht stehenbleiben und sich wiederholen war schon immer das Motto von Voivod und so kann man auch „Always Moving“ verstehen. Heftige Riffs konterkarieren ruhige Gesangsharmonien. Trotzdem der schwächste Songs des Albums für mich. Aber dafür kommt zum Schluss das Highlight, wie es wohl auch nur Voivod vermögen. Über zwölf Minuten lang wagt „Sonic Mycelium“ einen Blick zurück und greift alle Songs auf und verwebt sie zu einem. Ach ja, Jack Luminous kommt da auch noch zu Wort…

Voivod – genial, nicht einfach

Was soll man zu Voivod noch sagen? Sie sind eine Institution und haben auch den Verlust von Denis „Piggy“ D’Amour weggesteckt und uns weitere Alben beschert. Wie eingangs schon geschrieben haben sich Voivod im Laufe der Karriere immer weiter entwickelt und verändert. Aber eines blieb doch immer gleich: Einfach waren sie nie! Und so ist auch „The Wake“kein Album, das man mal eben nebenbei hört und konsumiert. Es braucht Zeit und mehrere Durchläufe um sich zu entwickeln und zu wachsen. Wer das schafft, wird mit einem wirklich genialen Album und Hörerlebnis belohnt. Und so will ich „The Wake“ nicht nur jedem Progressive SciFi Metal Fan empfehlen, sondern jedem Freund harter Musik. Es lohnt sich!

Voivod – Line-Up und Kontakt

Dennis “Snake” Belanger – Gesang
Daniel “Chewy” Mongrain – Gitarre
Dominic “Rocky” Laroche – Bass
Michel “Away” Langevin – Schlagzeug

Mehr und viel interessantes zu Voivod findet ihr auf der Homepage oder bei Facebook. Das Album könnt ihr direkt über den Link unten bestellen und bekommt es bequem nach Hause geliefert. Wer nichts verpassen will, abonniert am besten unseren kostenlosen Newsletter oder folgt uns tagesaktuell bei Facebook. Auf unserem YouTube Channel findet ihr neben Unboxing-Videos viele Interviews von A wie Avatarium bis Z wie Zakk Wylde. Viel Spaß!

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Bildquellen

  • Voivod 2018 720×340: Century Media Records
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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