Voodoo Six – Make Way For The King (VÖ: 08.09.17)

Voodoo Six bringen am 08.09.2017 ihre neue, inzwischen 5. Scheibe „Make Way For The King“ via White Knuckle Records / Soulfood Music heraus.

Wir konnten die neue Langrille schon vorab hören.

Die englische Band um den neuen Sänger Nik Taylor-Stoakes dürfte inzwischen bekannter sein in unseren Breitengraden. Desweiteren gehören noch Gründungsmitglied Tony Newton (Bass), Matt Pearce (Guitar), Craig Price (Guitar) und Joe Lazarus (Drums) dazu.

Der Opener „Electric“ beginnt druckvoll. Nik Taylor-Stoakes zeigt hier schon seine verschiedenen Facetten des Gesangs, vom gemäßigten bis zum shout! „Make Way For The King“ erinnert anfangs ganz stark an „Iron Man“ von Black Sabbath. Beide Gitarristen spielen im Twin-Modus ihre Midtempo-Licks, welche sich als feste Wand behaupten. Bass und Drums bilden einen druckvollen Grundrhythmus.  Wie schon beim ersten Stück, ist hier ebenfalls nur ein kurzes Gitarrensolo zu vernehmen, was aber absolut songdienlich passt.

Voodoo Six rocken mächtig

„Falling Apart“ ist live sicher ein Favorit. „We kept the fire burning!“ singt Nik Taylor-Stoakes in diesem Stück und das glaubt man ihm ungesehen. „Riot“ und „Amen“ hauen mit ihren fetten Riffs zielsicher auf eure Ohren. Letzterer steigert sich immer mehr und hier kommen die Keys so richtig präsent durch. Mit 8 Minuten auch gleichzeitig der längste Track des Albums.

 „Release The Hounds“ lässt den Bass so richtig laufen, während die Gitarristen abwechselnd ihre Parts spielen. Black Sabbath meets Red Hot Chili Peppers, nach meinem Empfinden.

Auch balladeske Töne von Voodoo Six

Akustikgitarren Klänge bei „The Choking“. Erneut tauchen die Keys im Hintergrund auf und Nik Taylor-Stoakes singt sich die Seele aus dem Leib. Seine Stimme hat schon was leidendes an sich bei den ruhigeren Passagen, was aber zu den Stücken passt.

„Walk A Mile“ mit fettem AC/DC-Riff, geht da straight voran. Produktionstechnisch gibt es nicht viel auszusetzen beim ganzen Album. Alles sehr homogen abgemischt, lediglich der Gesang hätte etwas differenzierter sein können.

Die letzten beiden Tracks „Wasteland“ und „Swept Aside“ fügen sich nahtlos in das zuvor gehörte Material ein.

Fazit: Anhörenswert! Anspieltips sind „Falling Apart“, „The Choking“ und „Wasteland“.

Tracklisting:

1. Electric
2. Make Way For The King
3. Let Me Walk
4. Falling Apart
5. Riot
6. Amen
7. Until The End
8. Release The Hounds
9. The Choking
10. Walk A Mile
11. Wasteland
12. Swept Aside

 

Seht hier noch das Video zu „Make Way For The King“:

 

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Bildquellen

  • Voodoo Six – Make Way For The King: Oktober Promotion
  • : Oktober Promotion
Wolf

Wolf

Musikalisch aufgewachsen mit den Beatles und den Stones in der großen Ära der Rockmusik der 60/70er Jahre! Meine ersten gekauften Scheiben waren von Deep Purple, Grand Funk Railroad, Frank Zappa, Black Sabbath usw. Bevorzugte musikalische Ecke ist der sogenannte Classic- und Progressiv Rock, jedoch höre ich auch in fast allen anderen Bereichen stets rein. Aktiv bei metal-heads bis Dezember 2018, jetzt Fördermitglied.

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