MOTORJESUS Album-Release-Party

MOTORJESUS 15.6.18 Turock

Für den 15. Juni 2018 hatten MOTORJESUS  zur Release-Party für ihr Album Race To Ressurection ins Turock in Essen eingeladen. Mit am Start waren NIGHT IN GALES  und MoDo.

MoDo machen Stimmung

MoDo sind eine Alternative Rock Band aus Heinsberg. Sie würzen ihre Songs mit einer Prise Metal und können das Publikum im Turock somit gut auf den Abend einstimmen.

Die rockigen Stücke, die ordentlich nach vorne gehen, kommen gut an. Frontfrau Jenny Jansen verfügt über die stimmlichen Möglichkeiten, die Gesangsparts sowohl energisch als auch gefühlvoll zu gestalten. Für die Texte ist sie ebenfalls hauptsächlich verantwortlich. Die Rhythmusfraktion aus Drummer Ronnie Jansen und Frank Stellmacher am Bass , bringt einen ordentlichen Drive. Darauf entwickelt Gitarrist Andy Gaube seine satten metallisierten Riffs und Melodien.

Die Songs machen Spaß und heizen die Stimmung schon mal ordentlich an. Hier ein paar Eindrücke und Bilder von MoDo:


NIGHT IN GALES bringen das Turock zum Glühen

Mit The Passing vom neuen Album The Last Sunsets als Intro leiten NIGHT IN GALES  ihr Set ein. Sie zeigen schon mit dem ersten Song Sylphlike aus dem Jahr 1995, dass es nicht nur durch die Rückkehr ihres damaligen Sängers Christian Müller, eine Art Rückbesinnung auf das gibt, was Melodic Death Metal ausmacht. So wechseln sich im heutigen Set Songs des neuen Albums mit Stücken von frühen Alben gut aufeinander abgestimmt ab.

The Spears Within hat genau die richtige Mischung aus wunderbaren Melodien, dreckigen Vocals, Doublebass, fundierenden Basselementen und temporeicher Gitarrenarbeit.  Das Spiel von Jens und Frank Basten ist gut aufeinander abgestimmt und erzeugt eine ordentliche Spannung.  Mindspawn von der 1995er EP Sylphlike bereitet angemessen auf The Last Sunsets und The Mortal Soul vom neuen Album vor.

Widerspenstige Funken

NIGHT IN GALES gelingt es, Eingängigkeit mit Widerspenstigkeit so zu verbinden, dass die Songs im Ohr bleiben. Ihre technische Klasse zeigen sie durch anspruchsvolles, temporeiches Riffing, bei dem die Funkten sprühen. Die kraftstrotzende Bassführung von Tobias Bruchmann sowie das excellente Drumming von Adriano Ricci unterstützen das Ganze. Christian Müller bringt die Vocals mit Enthusiasmus und hart am Limit ein und verleiht den Songs damit eine authentische Prägung.

Herrliche Melodien und böse Vocals

Apropos Vocals: wenn ergänzend Tobias Bruckmann seine Growls loslässt, wird’s richtig satt death-metallisch.

Im Set folgt ein mitreißender Song nach dem anderen: Razor gefolgt von Architects of Tyranny, das durch die die Saiten glühen lassenden Riffs der beiden Gitarren geprägt ist. Rhythmuswechsel werden durch herrliche Melodien miteinander verbunden.  Auf Autumn Water folgt The Abyss, ein richtig groovender Song. Void Venture vom Album Five Scars beendet die gelungene Mischung zwischen dem aktuellen Album und seinen Vorgängern. Zum Abschluss ein Raining Blood Cover, das das Turock regelrecht zum Brennen bringt.

Die folgenden Fotos übermitteln etwas von der Spannung und Stimmung.


MOTORJESUS „Race to Ressurection“ mit ’ner vollen Ladung Dirty Pounding Gasoline

Ohne Aufwärmen geht es Vollgas los mit Motor Dicipline, dicht gefolgt vom ersten Song des neuen Albums: King Collider ist eine satt und majestätisch daherkommende Hymne, voll mitreißender Rhythmusarbeit. Mit Dead Army, Fist of the Dragon und Fuel the Warmachine folgen Kracher früherer Alben, die vom Publikum mitgesungen und headbangend begleitet werden. So weit auf Touren gebracht, wird gepogt, was das Zeug hält.

Die neuen Songs Re-Ignite und Speedway Sanctuary klingen nach rasenden Fahrten und bringen das, was MOTORJESUS ausmacht: fettes Riffgewitter unterstützt von dynamischer Rhythmusfraktion und angetrieben von satten Vocals.

MOTORJESUS zeigen, was Heavy Rock ist …

Temporeich geht es mit Motorjesus und Nitro weiter. The Damage vom neuen Album klingt wie eine Hommage an die Dirty Pounding Gasoline-Songs und führt diese gut geölt und rotzig weiter. Natürlich dürfen auch The Howling, bei dem Chris seine stimmlichen Möglichkeiten ausnutzen kann, und Back in the Action Car nicht fehlen. Songs, die von den Fans ordentlich abgefeiert werden.

…und haben ein geiles Team auf der Bühne

Mit Spannung habe ich darauf gewartet, wer bei dieser Release-Party auf der Bühne stehen und dem Publikum einheizen wird. Neben Chris Birx (Vocals) sind dies Andy Peters und Patrick Wassenberg (Gitarre), Dominik Kwasny (Bass) und Philipp Kohout (Drums). Während Philipp die Felle bearbeitet, was das Zeug hält, zeigen die restlichen Mannen um Chris Birx nicht nur ihre ausgefeilten Möglichkeiten in der Saitenarbeit, sondern eine sehenswerte Bühnenperformance. All dies macht noch einmal deutlich, dass MOTORJESUS eine Band sind, die das Publikum durch die ausgereifte Mischung aus Rock, Metal und jede Menge Energie in einen excessiven Geschwindigkeitsrausch versetzen kann.

Mit Dirty Pounding Gasoline und A New War drehen sie aber noch mal auf und bringen das Turock zum Beben. Klar, dass hier noch eine Zugabe gefordert wird. Mit dem Motörhead -Cover Iron Fist  gibt es eine Zugabe, die es in sich hat.

Die Bilder, die Chipsy gemacht hat, vermitteln einen guten Eindruck von der Bühnenshow, die MOTORJESUS präsentiert haben:


Tolle Show, geile Party! Dank an die Bands!

 

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Bildquellen

  • MoDo 15.06.18 Turock: (c) Chipsy-Karsten Frölich/www.metal-heads.de
  • Night in Gales 15.06.18 Turock: (c) Chipsy-Karsten Frölich/www.metal-heads.de
  • Motorjesus 15.06.18 Turock: (c) Chipsy-Karsten Frölich/www.metal-heads.de
  • MOTORJESUS 15.6.18 Turock: (c) Chipsy-Karsten Frölich/www.metal-heads.de
Birgit

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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