AFI mit erstem Video aus „The Blood Album“

AFI Sing The Sorrow

Die Multi-Platinum Band AFI kündigt ihr neues Werk „The Blood Album“ für den 20. Januar an. Das Quartett um Sänger Davey Havok, Gitarrist Jade Puget, Bassist Hunter Burgan und Drummer Adam Carson veröffentlicht nun das erste Video „White Offerings“.

AFI präsentiert erstes Video aus „The Blood Album“

Hier könnt ihr euch standesgemäß auf das neue Album einstimmen:

 

Das Album wurde in den Megawatt Studios in Los Angeles aufgenommen und von Jade Puget und Matt Hyde (Deftones) produziert. Ihr letztes Album „Burials“ enterte die Billboard Top 10. Seit dem Debüt Album „Answer That and Stay Fashionable“ 1995, haben AFI fünf Top Ten Hit Singles veröffentlicht und landeten mit ihrem Album „Decemberunderground“ 2006 auf der Nr. 1 in den US Billboard 200.

Gerüchteküche

Schon länger gab es Gerüchte um ein neues Album der Band. Fans und Radiosender wurden stutzig als die Band ihre Social Media Kanäle komplett schwarze Fotos hochgeladen hatte und kleine Teaser Videos verbreitete.

Zur Band

AFI steht für „A Fire Inside“. Die US-amerikanische Rock-Band, die in den frühen 1990er Jahren in Ukiah, Kalifornien gegründet wurde hat ihre Wurzeln im Hardcore Punk. AFI  wurde 1991 von Mark Stopholese, Vic Chalker und Davey Havok gegründet. Alle drei besuchten zu diesem Zeitpunkt die High School in Ukiah, Kalifornien. Mit Adam Carson wurde die Position des Schlagzeugers besetzt. Nach dem Ende der High School trennte sich die Band, da drei Mitglieder anschließend auf verschiedenen Colleges studierten. Als sie sich jedoch zu einem Reunion-Gig wieder trafen und von der Begeisterung der heimischen Crowd überrascht waren, entschieden sie sich, das Studium abzubrechen und professionell Musik zu machen.

Fangenmeinde durch ausgiebiges Touren

AFI erspielten sich durch ausgiebiges Touren und eine Vielzahl an EP- und Compilationveröffentlichungen eine immer größere Fangemeinde. Ein großes Publikum erreichten sie insbesondere bei einer Tour als Vorband von The Offspring, der Band ihres musikalischen Förderers und Gründer ihres Labels Nitro Records, Dexter Holland. Auch tourten sie mit Rancid, The Distillers und Sick of It All. So wurde auch das Major Label Dreamworks auf sie aufmerksam, und mit einem großen Budget wurde zusammen mit den Starproduzenten Butch Vig und Jerry Finn das Album „Sing the Sorrow“ (2003) eingespielt, das ihnen den ersten nennenswerten kommerziellen Erfolg inner- und außerhalb der USA einbrachte.

Platinerfolg

2004 wurde es in den USA für eine Million verkaufte Einheiten mit Platin ausgezeichnet. Das im Jahr 2006 veröffentlichte Album „Decemberunderground“ schoss in den US-Album-Charts sofort auf Platz 1, die Single „Miss Murder“ ließ AFI erstmals auch im deutschen Mainstream Gehör finden. Am 1. September 2006 erhielten sie den MTV Video Music Award 2006 in der Kategorie Best Rock Video für ihren Song „Miss Murder“.

Stilwechsel

Zu Beginn ihrer Karriere spielte die Band rauen Punkrock mit Hardcore-Punk Anleihen, der sich im Laufe der Zeit zu melodischem Hardcore-Punk entwickelte. AFI verstehen sich  heute als Alternative-Rock Band, auch wenn Elemente aus der Hardcore-Szene immer noch eine große Rolle spielen.

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Bildquellen

  • AFI Sing The Sorrow: Amazon

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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