AL DI MEOLA – Opus (VÖ: 23.02.2018)

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Viele Jahre ist es still gewesen um Al Di Meola. Seine letzte Veröffentlichung mit dem Titel „All Your Life – A Tribute To The Beatles“ stammt aus dem Jahr 2013 und liegt somit immerhin fünf Jahre zurück. Nun aber kehrt der Altmeister des nuancierten Gitarrenspiels zurück auf die musikalische Bühne und legt uns am 23.02.2018 sein neues Werk „Opus“ mit einer Spiellänge von 58:29 min vor.

Al Di Meola – Ein Musiker mit Einfluss

Einige Leser werden sich sicherlich fragen was Al Di Meola mit Metal bzw. Hard Rock zu tun hat. Im eigentlichen Sinne nicht viel, da der Gitarren-Virtuose doch eher in den Bereichen Jazz, Weltmusik und Rock zu Hause ist, aber viele Saitenhexer wie Steve Vai oder Joe Satriani geben den Pionier im Vermischen der verschiedenen Musikstile immer wieder als Einfluss auf die eigene Musik an. Daher muss man schon ein wenig über den Tellerrand schauen.

„Opus“ verbindet komplexe und voluminöse Melodien

Al Di Meola-Opus-press-photo-5Wenn man auf gitarrengeprägte und instrumentale Musik steht, kommt man an Al Di Meola allerdings auch einfach nicht vorbei. Der hochdekorierte Ausnahmemusiker und Multinstrumentalist beweist auch auf „Opus“ sein großes Talent komplexe und voluminöse Melodien zu verbinden und zu präsentieren.  Im Vordergrund stehen dabei natürlich die altgedienten Einflüsse lateinamerikanischer und spanischer Musik, insbesondere der Flamenco. Unterstützt wurde Di Meola bei den Aufnahmen von „Opus“ lediglich von drei Musikern, Richie Morales am Schlagzeug, Rhani Krija an den Percussions und dem kubanischen Jazz-Pianisten Kemuel Roig.

Ruhige Töne stehen im Vordergrund

Im Gegensatz zu anderen Veröffentlichungen von Al Di Meola ist „Opus“ erstaunlich ruhig ausgefallen. Das ist aber auch nicht weiter tragisch, denn das technisch versierte Album zieht einen mit seinen exotischen Klängen wie magisch in den Bann und lässt beim Hören eine innere Ruhe aufkommen. Als Anspieltipps sind die Tracks „Broken Heart“, „Notorius“ und „Rebels“ zu empfehlen. Für den fortgeschrittenen Al Di Meola Fan ist „Opus“ auf jeden Fall eine lohnenswerte Anschaffung. Für alle Einsteiger, die sich noch nicht so sehr an Al Di Meolas Musik trauen, ist das 1977 erschienene Werk „Elegant Gypsy“ sehr empfehlenswert.

Das offizielle Video von „Broken Heart“ haben wir für euch zur Einstimmung natürlich auch parat:

 

Cover und Tracklist von „Opus“:

Al Di Meola-Opus-Cover

01. Milonga Noctiva: Wandering In The Dark (feat. Kemuel Roig)
02. Broken Heart
03. Ava’s Dream Sequence Lullaby
04. Cerreto Sannita (feat. Kemuel Roig)
05. Notorious
06. Frozen In Time
07. Escapado
08. Pomp
09. Left Unsaid
10. Insieme
11. Rebels (feat. Kemuel Roig)

 

 

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Bildquellen

  • Al Di Meola-Opus-press-photo-5: Photocredit-Ben-Wolf via Networking Media
  • Al Di Meola-Opus-Cover: Networking Media
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STAHL

STAHL

Mit einem Glockenschlag von AC/DCs "Hells Bells" hat 1980 alles angefangen, dann folgte der dreckige Rest in Form von Bands wie Iron Maiden, Venom, Accept und Exciter...long live the loud...

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