Arktis – Meta (VÖ 24.06.2016)

Arktis

Über People Like You Records bekam die Redaktion von metal-heads.de die Gelegenheit, das Erstlingswerk von ARKTIS zu hören und zu reviewen.

ARKTIS spielen nach eigener Aussage Musik mit Emotionen, technischer Raffinesse und deutschen Texten, die in einem weiten Spannungsfeld pendelt.

ARKTIS spielten schon Shows mit Bands wie Annisokay oder Desasterkids und nahmen bereits eine Coverversion von Mark Forsters „Flash mich“ auf, die Mark Forster innerhalb weniger Stunden auf seinem Facebook Profil teilte und die sich schnell auch außerhalb der zu erwartenden Kreise verbreitete.
Neben einem kompletten Album von zehn Liedern mit Eigenkompositionen gibt es eine zusätzliche CD mit zehn Coversongs von deutschsprachigen Interpreten der aktuellen Stunde wie Cro, Joris, Andreas Bourani oder Johannes Oerding, um nur ein paar Musiker zu nennen.

Da meine Redaktionskollegen mit deutschsprachiger Musik nicht wirklich was anfangen können, habe ich mir die Arbeit der 5 Jungs aus Hannover mal zur Brust genommen!

Aber kommen wir erst mal zu dem, was das seit dem 24.06. erhältlichen Album „Meta“  im Detail zu bieten hat.

Das zweiminütige Intro „Weiß“ lässt schon erahnen, in welche Richtung der Sound von ARKTIS wohl gehen wird. Spätestens nach dem zweiten Track „Gold“ mit gelungenen Tempowechseln und kernigen Shouts im Wechsel mit cleanem, melodischem Gesang, ist der Einstieg in die CD voll gelungen!
Mit „Süchtig“ prescht Sänger Benny im typischen Metalcore Sound direkt energisch nach vorne.

Mal poppige, mal kernige Shouts von Sänger Benny

Auch „Herz“ fängt recht „böse“ an, bis die Melodie der leicht poppigen Stimme des Sängers etwas ruhiger einwirkt, aber zum Ende hin wieder richtig abgeht!
Sehr gelungenes Lied, in dem die Tempo- und Stimmwechsel begeistern!
Der „Scheinriese“ knüpft an der Art des Sounds  der Band weiter an, bis das etwas ruhigere Stück „Schwarz“ eher ein wenig rockig, aber nicht minder gut rüberkommt!
Mit dem siebten Song „Nekrolog“ liefert ARKTIS wieder das volle Brett ab!
Mit „Fragmente“ spielen die Jungs eine rockige Ballade ein, die mit kernigen Shouts umspielt wird.
Musikalisch kann die Band da mal zeigen, dass sie mit ihren Instrumenten richtig gut umgehen können!
Als neuntes Lied kommt der Titeltrack „Meta“ wieder fett durch die Boxen, bis „Enigma“ das Debüt von  ARKTIS eindrucksvoll abschließt!

Kommen wir zum Abschluss noch mal kurz auf die zweite CD des Debütalbums zu sprechen.
Ich finde es schon sehr ambitioniert, direkt ein Doppelalbum zu veröffentlichen.
Die Songs, die ARKTIS covern, sind alles Lieder, die in den letzten Monaten im Radio rauf und runter gespielt wurden und nunmehr durch den Sound der Band in ein neues Licht gerückt wurden.
Egal ob es „Herz über Kopf“ von Joris ist oder „Alles brennt“ von Johannes Oerding – die Songs klingen mit dem unterlegten Sound von ARKTIS wieder richtig frisch und gut!
Es macht Spaß, die „abgenudelten“ Pop- und Rap-Songs im neuen „Gewand“ zu hören!

Mein Fazit von „Meta“ fällt positiv aus!

J. Benny Hung als Sänger überzeugt mit seiner Stimme und man hört sofort, dass die Jungs einen echt guten Metalcore spielen!
Der Wechsel von cleaner, melodischer,  ja fast poppiger Stimme im Wechsel mit bösen Shouts kommt sehr gut rüber!
Kenji A. Koch und Fabian Flasbarth an den Gitarren sowie Lars Kollmann am Bass und Kim P. Seidel an den Drums legen als Debüt eine richtig gute Scheibe vor und es bleibt abzuwarten, was die Jungs in Zukunft noch so abliefern werden!

Hier noch der Link zum Facebook-Auftritt der Band!

Tracklist von „Meta“:

CD 1:
1. Weiß
2. Gold
Meta Cover3. Süchtig
4. Herz
5. Scheinriese
6. Schwarz
7. Nekrolog
8. Fragmente
9. Meta
10. Enigma
Spielzeit:  40:17 Minuten

CD 2:
1. Herz über Kopf (Joris)
2. Flash mich (Mark Foster)
3. Alles brennt ( Johannes Oerding)
4. Bye Bye (Cro)
5. King (Kollegah)
6. Unter meiner Haut (Elif)
7. Auf uns (Andreas Bourani)
8. Lila Wolken (Marteria, Yasha & Miss Platnum)
9. Lieblingsmensch (Namika)
10. Hurra die Welt geht unter ( K.I.Z. Feat. Henning May)
Spielzeit:  37:58 Minuten

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Bildquellen

  • Meta Cover: People Like You Records
  • ARKTIS-Band: Starkult Promotion
Osel

Osel

Osel war Mann der ersten Stunde und bis September 2016 im Team. "Aufgewachsen mit STATUS QUO, den Böhsen Onkelz und Metallica. Anthrax, Slayer, Manowar oder Rammstein gehören genauso zu meiner Musik wie Five Finger Death Punch und Trivium!"

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