Canopy – Menhir (Release in 2010)


Canopy – Die Band

Die Schweden von Canopy aus Stockholm sind mir letztens auf der Firmenfeier in Form von Sänger Fredrik Huldtgren über die Füße gelaufen. Der lebt nämlich inzwischen in Deutschland. Als er mir erzählte, dass seine Band Death bzw. Melodic Death Metal spielt, war für mich klar, dass ich mir ein Album näher anschauen wollte. Seine Empfehlung war Menhir und so sollte es sein.

Menhir

Released wurde Menhir bereits in 2010 und es erwarten uns 7 Songs in 36 Minuten. Los geht es mit dem gleichnamigen Titeltrack und einem 2 minütigem Intro, das ungewohnt lang, aber durchaus passend daher kommt.  Auf melodische Gitarrenarbeit, die sich eine weitere Minute des Liedes nimmt, folgt das tiefe Growlen von Frontmann Huldtgren. Klassischer Schwedenmetal kommt jetzt aus den Boxen, der direkt gut ins Ohr geht und auch dort bleibt. „A Storm within A Storm“ gibt da schon ein anderes Tempo vor, getragen von schnellem Schlagzeugspiel. Mit einsetzender Gitarre und Growls fährt man dann wieder zurück ins klassische Melodic Death Fahrwasser. „Earth Splits Into Fire“ bringt eine schöne Mischung, tiefe Death Metal Growls, dazu melodische Riffs auf der Gitarre. „New Construct“ macht an der selben Stelle weiter und wirkt sehr atmosphärisch. „The Entire City“ kommt mit mehr Tempo daher, wirkt verspielter, härter. Der Song fügt sich gut ein und bringt noch mehr Abwechslung auf die Scheibe.

Endspurt

So langsam kommen wir schon Richtung Ende, aber zwei Songs haben wir ja noch. „Inward Burst“ startet mit toller Gitarrrenarbeit  und macht wieder eindeutig klar, dass es sich hier um eine Melodic Death Metal Scheibe handelt. Zum Schluß folgt das Lied „Zenith“, dass eher als Outro fungiert und ohne Gesang auskommt. Ein gelungener Ausklang, bei dem man wieder ein wenig runter kommt.

Fazit

Eigentlich haben wir es hier mit 6 Liedern zu tun, wenn ich Zenith mal rausrechne. Das macht dann grob 30 Minuten Spielzeit, was für einen Longplayer ziemlich knapp bemessen ist. Aber ich habe es lieber so, das ich mir 6 oder 7 gute Lieder anhöre und die Scheibe danach zu Ende ist, als das ich dauernd Songs skippen muß. Und so ein Album haben wir hier vorliegen…sehr solider, gut gespielter Melodic Death Metal aus Schweden, wo nicht mit schlechten Songs aufgefüllt wurde. Die Eigenproduktion präsentiert eine gelungene Mischung aus Melodie und Härte. Einen Tipp zum reinhören auszusuchen, ist schwierig, weil mir eigentlich alle Lieder gefallen. Aber versucht es doch mal mit Inward Burst.

 

Auch wenn der Sänger inzwischen in Deutschland lebt und der Rest der Band im schönen Schweden weilt, hoffe ich, dass wir in Zukunft noch was von Canopy hören werden. Potential ist auf jeden Fall genügend vorhanden.

Tracklist

  1. Menhir
  2. A Storm Within A Storm
  3. Earth Splits Into Fire
  4. New Construct
  5. The Entire City
  6. Inward Burst
  7. Zenith

Bandmember

Fredrik Huldtgren . Vocals

Jonatan Hedlin – Guitars

Erik Björkman – Guitars

Fredrik Segell – Guitars

Daniel Ahlm – Bass

Peter Lindqvist – Drums

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • canopy-beitrag: Fredrik Huldtgren
Moldi

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

9 + 14 =