DARK ZODIAK-„Ophiuchus-The Thirteenth Sign…“

Review deutsch/english (down below)

Death/Thrash Metal

steigt aus dem Süden Deutschlands mit DARK ZODIAK (Facebook ) empor. Nun steht die Veröffentlichung des Albums „Ophiuchus“ kurz bevor (30.01.2021). Etwas Gewaltiges wird über Euch hereinbrechen. In diesem Zusammenhang darf ich auf das Interview mit der Sängerin, Urgewalt Simone Schwarz, hinweisen, welches ich schon zum Ende des letzten Jahres mit ihr führen durfte. Da ist der Name Programm, zumindest was das Musikalische angeht. Wer das Interview noch nicht gelesen hat, sollte das schleunigst nachholen, und zwar hier . (Gibt auch was zu lachen! Amüsante Anekdoten aus einem Bandleben).

Der Schlangenträger

als dreizehntes Tierkreiszeichen wurde der Allgemeinheit scheinbar einfach unterschlagen. Dafür wird Ihm nun die Ehre eines ganzen Albums zuteil, dem ich ausgiebig auf den Zahn gefühlt habe. Und was soll ich sagen? Die Musik kommt alles andere als zahnlos daher. Ganz im Gegenteil! Die Schlange beißt kraftvoll und giftig zu! Schon der erste Song „Do More Say Less“ klopft Euch schön die Birne weich. Stürmische Drums, die mit dem fetten Bass eine mächtige Grundlage bilden, auf der sich brutale Gitarrenriffs austoben. Nicht weniger massiv und minder eindrucksvoll bringt sich Simone Schwarz als finstere Vocalistin in den Song ein. Das macht mächtig was her.

Und wehe, wenn sie losgelassen!

Ab Minute 03:30 gibt es richtig Fratzengeballer und die Schlangenbeschwörung mutiert zu einem wilden Ritt. Besser kann man ein Album nicht eröffnen! Einfach mal schon zu Beginn alles in Grund und Boden knüppeln! Was für eine Ansage! Hoffentlich geht DARK ZODIAK da nicht die Luft aus.

Also auf zur Ballade „Heaven, Earth And Beneath“, die mit lieblichen Klängen dann doch überrascht. Ach Quatsch…totaler Bullshit! DARK ZODIAK hatten sich mit „Do More Say Less“ tatsächlich nur warm gespielt. Nachdem sie noch mal einen tiefen Zug dämonischer Frischluft eingesogen haben, geht es erbarmungslos und wie besessen weiter. „Heaven, Earth And Beneath“ prügelt Euch die Falten aus dem Sack! Die schwarzen Growls erklingen aus tiefsten Abgründen. Vielleicht lutscht Simone jeden Tag einen Kohleklumpen und spült ihn mit einem kräftigen Single-Malt-Whiskey runter. Keine Ahnung, aber sie macht ihre Sache wirklich hervorragend! Dabei hat Simone ein super Rhythmusgefühl und bedient den Song nach allen Regeln der dunklen Kunst. Der energische peitschende Chorus passt wie die Faust aufs Auge.

Mit unbändiger Energie

wirbeln DARK ZODIAK durch die Gehörgänge, wie ich es zuletzt von den chilenischen Thrashern NUCLEAR im Jahr 2020 erleben durfte. Hammerharte Kost! Simone probiert sich gerne auch mal aus und da hat sie sich gedacht, dass sie es mal mit ganz hohen Tönen probiert, den sogenannten „Pigsqueals“ (Schweinequicken). Hab ich zuvor noch nie gehört. Erleben kann man dies z.B. beim Song „Invisible Apocalypse“ oder „From Thrash Till Death“. So sehr ich den Gesang von Simone schätze, aber dieses „Schweinequicken“ kurz vor der Ultraschallgrenze ist nichts für mich. Aber das ist eine rein persönliche Geschmackssache. Daher bin ich froh, dass nicht so viel Gebrauch davon gemacht wurde.

Die eingestreuten Screams bei dem Zerstörer „Destroy Destruction“ gefallen mir da schon viel mehr und geben dem Sound eine fiese dämonische Note.

„2020 A.D.“ bietet einen finsteren Rückblick der besonderen Art auf das letzte Jahr 2020 und schreddert es förmlich in kleine Fetzen.

„Ophiuchus“

als Titeltrack beweist ebenfalls, dass DARK ZODIAK nicht nur den Dauerfeuermodus beherrschen. Gerade auch die Downtempo-Passagen machen mächtig Druck. Ganz ohne Druck allerdings erklingt überraschend ein cleanes Gitarrensolo in der Mitte des Songs, zu dem sich sich dann im Verlauf wieder verzerrte Gitarrenklänge gesellen. So baut sich das Monster wieder auf, bis es sich mit voller Wucht wieder auf seinen Beutezug begibt.

Fazit

Die Erde erzittert, wenn DARK ZODIAK den „Ophiuchus“ loslassen. Es gibt kein Entrinnen, wenn DARK ZODIAK mit ihrer unbändigen Energie alles in Schutt und Asche legen. Da gibt es nicht mehr viel zu sagen! Kauft Euch das Ding. Es lohnt sich!

Review english

Facemelting Death/Thrash Metal

rise from the south of Germany with DARK ZODIAK (Facebook ). Now the release of the album „Ophiuchus“ is imminent (30.01.2021). Something powerful will await you! In this context I may refer to the interview with the singer, elemental force Simone Schwarz, which I was allowed to conduct with her already at the end of last year. Her name says all, at least as far as the music is concerned. If you haven’t read the interview yet, you should do so as soon as possible, here . (There is also something to laugh about! Amusing anecdotes from a band’s life).

The Ophiuchus

is supposed to represent the thirteenth sign of the zodiac, which was apparently simply misappropriated. But now the music is put to the test. And what can I say? The music is anything but toothless. Quite the opposite! „Ophiuchus“ bites powerfully and venomously! Already the first song „Do More Say Less“ knocks your head off. Raging drums, which form a powerful foundation with the fat bass, on which brutal guitar riffs let off steam. No less massive Simone Schwarz brings herself into the song as a sinister vocalist. That makes a powerful impression.

Be careful when they rush forward

From minute 03:30 there is drumfire on the ears and the snake summoning mutates into a wild dance and pure frenzy. Better you can not open an album! Just beat everything in the ground at the beginning! What an announcement! Hopefully DARK ZODIAK won’t run out of steam.

So on to the ballad „Heaven, Earth And Beneath“, which surprises with sweet sounds. Oh nonsense…total bullshit! DARK ZODIAK had actually only warmed up themselves with „Do More Say Less“. After they have sucked in a deep draught of demonic fresh air once more, it goes on mercilessly and like possessed. „Heaven, Earth And Beneath“ bludgeons the wrinkles out of your balls! The growls sound from deep abysses. Maybe Simone sucks a lump of coal every day and washes it down with a single-malt-whiskey. No idea, but she does a really good job. Simone has a super sense of rhythm and serves the song according to all rules of the black art. The energetic whipping chorus fits like a glove.

With irrepressible energy

DARK ZODIAK whirl through the ear canals, as I was last able to experience from the Chilean thrashers NUCLEAR last year. Hammer hard fare! Simone also likes to try herself out and so she thought she’d give it a try with some really high tones, the so-called „Pigsqueals“. I have never heard this before. You can experience this for example in the song „Invisible Apocalypse“ or „From Thrash Till Death“. As much as I appreciate the vocals of Simone, but this ultra-high „Pigsqueals“ are not for me. But that’s purely a matter of personal taste.

The interspersed screams on the wrecking ball „Destroy Destruction“ please me much more and give the sound a nasty demonic touch.

„2020 A.D.“ offers a sinister review of the last year of a special kind and literally shreds it into small shreds.

„Ophiuchus“

as the title track also proves that DARK ZODIAK not only master the rapid fire mode. Especially the downtempo passages make powerful pressure. Quite without pressure, however, sounds the clean guitar solo in the middle of the song, which is then joined by distorted guitar sounds. Thus, the monster builds up again, until it goes in full power again on its foray.

Result

The earth trembles when DARK ZODIAK release the „Ophiuchus“. There is no escape when DARK ZODIAK lay everything in ruins with their unbridled energy. There is nothing more to say!

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Bildquellen

  • k-Dark Zodiak-16: DARK ZODIAK
  • Ophiuchus Cover + Infos: Cover+Infos-->DARK ZODIAK//Background, Amboss-->Pixabay
  • Dark Zodiak Bandfoto + Logo: DARK ZODIAK

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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