DEMON HEAD – Hellfire Ocean Void (bereits veröffentlicht)

Demon Head - Hellfire Ocean Void - Cover

Demon Head aus Dänemark brachten am 22.02.2019 ihr drittes Album mit dem Titel „Hellfire Ocean Void“ über Svart Records auf den Markt und werden von der internationalen Presse mit Lob überhäuft sowie als neuer Stern am Düster-Rock-Himmel gefeiert. Ob dies zurecht geschieht, könnt ihr den folgenden Zeilen entnehmen.

Zunächt einmal die Fakten. Demon Head bestehen bereits seit 2012 und ernteten mit ihren ersten beiden Alben „Ride The Wilderness“ (2015) und „Thunder On The Fields“ (2017) in der Underground-Szene beachtliche Erfolge. Die acht Tracks umfassende Scheibe „Hellfire Ocean Void“ mit einer Spiellänge von rund 40 min könnte nun die Türe weit zu höheren Ligen aufstoßen. Produziert wurde die Platte von keinem geringeren als Flemming Rasmussen, der vor allem für seine Arbeit mit Metallica, Mercyful Fate und Morbid Angel bekannt wurde. Nun aber zur Scheibe selbst.

Demon Head bestechen durch Melancholie und Mystik

Das dänische Quintett liefert dem Hörer eine sehr melancholische, mystische und interessante Scheibe. Schon im Intro  „Rumors“ ist zu spüren wohin die Reise geht. Im weiteren Verlauf bestechen Demon Head durch eine gewisse Morbidität und dementsprechendes kompositorisches Feingefühl, wie etwa bei den Songs „The Night Is Your’s“ und „In The Hour Of The Wolf“.

„In The Hour Of The Wolf“ haben wir hier für euch bereit gestellt:

 

Allerdings verfügt eigentlich jeder Song auf „Hellfire Ocean Void“ über seine speziellen Eigenarten im positiven Sinne. Hervorzuheben sind dabei insbesondere die Gesangslinien von Sänger Marcus Ferreira Larsen. Dieser balanciert seine Vocals auf einem Drahtseil zwischen beschwörerischer Andacht und gothic-veredeltem Wahnsinn. Als Beispiele höre man sich dafür, die für mich besten Songs des Albums „Labyrinth“ und „Mercury And Sulphur“ an.

Okkulte Mixtur mit eigenem Stempel

Der diabolische Rote Faden zieht sich durch das ganze Album und wirkt wie eine Melange aus spirituellen Düster-Rock und Wave. In meinen Ohren klingen Demon Head wie eine Mixtur aus „The Devil’s Blood“ und „The Cure“, dabei vergisst die Band aber nicht dem Ding ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Wer auf okkulten Rock steht sollte hier zugreifen und sich von den Live-Qualtäten der Band überzeugen, denn Demon Head werden im Mai 2019 in Deutschland auf Tour sein. Wer im Mai nicht kann, hat im Juli bzw. August 2019 erneut die Chance, wenn Demon Head die legendären Coven auf deren Tour supporten.

Hier die Tour-Dates:

02.05.19 DE – Hamburg / Astra Stube
03.05.19 DE – Mannheim / 7er
04.05.19 DE – Münster / Rare Guitar
05.05.19 DE – Düsseldorf / The Tube
06.05.19 DE – München / Backstage Club

Tour-Dates mit Coven:

30.07.19 DE – Düsseldorf / The Tube
01.08.19 DE – Berlin / Bi Nuu
02.08.19 DE – Hamburg / Marx
03.08.19 DE – Lichtenfels / Paunchy Cats
05.08.19 DE – Frankfurt / Nachtleben
06.08.19 DE – München / Backstage Club

Cover und Tracklist von „Hellfire Ocean Void“:

Demon Head - Hellfire Ocean Void - Cover

01. Rumors
02. The Night Is Yours
03. A Flaming Sea
04. In The Hour Of The Wolf
05. Labyrinth
06. Strange Eggs
07. Death’s Solitude
08. Mercury And Sulphur

 

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Bildquellen

  • Demon Head – Hellfire Ocean Void – Cover: Oktober Promotion & Management
STAHL

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Mit einem Glockenschlag von AC/DCs "Hells Bells" hat 1980 alles angefangen, dann folgte der dreckige Rest in Form von Bands wie Iron Maiden, Venom, Accept und Exciter...long live the loud...

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