Dio – Evil or Divine/Holy Diver Live

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Dio

Für alle Fans von Dio gibt es gute Nachrichten. Zwei Live Klassiker werden wieder neu aufgelegt. Zum Einen wäre da „Holy Diver live“, aufgenommen 2005 im Londoner Astoria.

Die Scheibe hat ein neues Cover-Artwork spendiert bekommen. Der Teufel steht böse über dem brennenden Astoria. Sieht cool aus. Die CD ist ein 2-CD-Mediabook, welches einige Fotos im Inneren bereithält. Sieht sehr gut aus und fühlt sich wertig an. Im Regal passt es wunderbar neben die anderen Dio-Re-Releases, die ebenfalls als Mediabook erhältlich sind.

Konzert

Über das eigentliche Konzert muss man kaum Worte verlieren. Der erste Teil des Abends widmet sich dem Dio-Klassiker schlechthin. Holy Diver wird komplett durchgespielt. Da kann ja nichts schief gehen. Die Mitmusiker, die neben Dio aus dem Flitzfinger Doug Aldrich, Bassmann Rudy Sarzo, Simon Wright an den Drums und Scott Warren an den Keyboards besteht, sind allesamt Profis aus der ersten Reihe. Die Band lässt hier spielerisch keine Fragen offen. Ronnie James Dio hat vielleicht nicht gerade seinen besten Tag erwischt, aber an den Sangesfähigkeiten von Dio zu mäkeln, gleicht fast der Gotteslästerung.

Aufgewertet wird das Konzert durch ein Drumsolo von Simon Wright, welches zum Ende hin noch durch ein Filmmusik-Ambiente untermalt wird. Auch Doug Aldrich an der Gitarre darf ein zehnminütiges Solo hinlegen. Von akrobatischen, schnellen Licks bis zu melodiösem Gitarrenspiel ist hier alles dabei. Aldrich ist halt einer von den Guten.

Im zweiten Teil des Abends präsentiert die Band einige Hits aus Dios Rainbow und Black Sabbath Periode. Allesamt Meilensteine des Hard Rock/Heavy Metal. Was will man mehr? Super Wiederveröffentlichung des seit 2008 nicht mehr erhältlichen Albums.

Evil or Divine

„Evil or Divine“ ist die zweite Livescheibe, die auf der Re-Release-Liste von BMG steht. Auch diese CD ist seit 2005 out of Print. Wie „Holy Diver live“ kommt die 2-CD im schönen Mediabook daher. Auch hier wurde liebevoll ein neues Artwork gestaltet. Das 2002 in New York aufgenommene Konzert beinhaltet die üblichen Songs, die auf eine Dio-Setlist gehören. Vom damalig frischen „Killing the Dragon“ werden der Titelsong und „Push“ gespielt, welche ebenso abgefeiert werden wie die Hits.

Das Besondere an dieser Wiederveröffentlichung ist, dass zum ersten Mal das Drumsolo von Simon Wright und der Song „Lord of the Last Day“ auf CD zu hören sind. Auf der damals erschienenen DVD waren die Stücke enthalten, jedoch nicht auf der CD. Schön, dass sich das jetzt geändert hat. Die Besetzung ist bis auf den Wechsel zu Jimmy Bain am Bass die gleiche, wie auf „Holy Diver live“. Meiner Meinung nach ist Dio an diesem Abend auch besser bei Stimme.

Fazit

Zwei tolle Wiederveröffentlichungen von Dio, einem der besten Sänger dieses Genres. Ich denke, es werden sich nicht viele Metalfans finden lassen, die Dio nicht mögen. Das Mediabook mit dem neuen Artwork und den Extrasongs machen den Kauf auch für diejenigen lohnenswert, die die alten Scheiben bereits besitzen. Musikalisch gesehen ist das sowieso Pflichtprogramm.

Wendy Dio sagt: „Ich bin sehr angetan davon, mit BMG zu arbeiten. Ein Label, das noch die Leidenschaft für Rockmusik hat. Sie werden den kompletten DIO Katalog wieder verfügbar machen und sie haben einige Überraschungen in petto“. 

Ich bin gespannt, welche Überraschungen man da noch in petto hat. Warten wir mal ab.

Beide Alben gibt es natürlich auch als Vinyl. Der VÖ-Termin ist der 12.02.2021.

So long.

WE ROCK

Danke Ronnie. Wir vermissen dich.

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Tracklist Evil or Divine:
Killing The Dragon
Egypt (The Chains Are On)
Push
Drum Solo – Simon Wright
Stand Up And Shout
Rock and Roll
Don’t Talk To Strangers
Man On The Silver Mountain
Guitar Solo – Doug Aldrich
Long Live Rock ‘N’ Roll
Lord Of The Last Day
Fever Dreams
Holy Diver
Heaven And Hell
The Last In Line
Rainbow In The Dark
We Rock

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Tracklist Holy Diver Live:
Intro
Stand Up And Shout
Holy Diver
Gypsy
Drum Solo – Simon Wright
Caught In The Middle
Don’t Talk To Strangers
Straight Through The Heart
Invisible
Rainbow In The Dark
Shame On The Night
Guitar Solo – Doug Aldrich
Holy Diver (Reprise)
Tarot Woman
Sign Of The Southern Cross
One Night In The City
Gates Of Babylon
Heaven And Hell
Man On The Silver Mountain
Catch The Rainbow
Long Live Rock ‘N’ Roll
Call For Encore
We Rock

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Bildquellen

  • Dio_EvilOrDivine_LiveInNYC_1000: Netinfect
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Chipsy

Chipsy

Mag am liebsten Prog, 80's Metal, Thrash und instrumentelle Gitarrenmusik. Gitarrenverrückter Gear Sammler.

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