FIVE FINGER DEATH PUNCH – die wahrscheinlich beste Scheibe der Kalifornier bisher…

 

FIVE FINGER DEATH PUNCH

GOT YOUR SIX

ELEVEN SEVEN MUSIC/WARNER ADA

Vor einigen Jahren noch als Newcomer mit gewaltigem Einschlag gehandelt, sind die Mannen um Frontmann Ivan Moody mittlerweile mehr als etabliert in der Szene. Das zeigen u.a. die Verkaufserfolge der Releases und ebenso die Tatsache, dass man die Band für alle namhaften Festivals bucht. Der reichlich mit Tattoos verzierte Fünfer versprüht eine Menge Power und das will so gar nicht zum sonnigen Kalifornien, der Herkunft der Band passen.

11 reguläre Songs und 3 Bonustracks bekommt der Fan auf dem mit „Got your six“ betitelten Album, das gleich mit dem Titeltrack in die vollen geht, nachdem die ersten Töne ungewohnt zurückhaltend anmuten.

Das Quintett aus Los Angeles nimmt bei Songs wie „Wash it all away“ auch mal ein bisschen das Tempo heraus und schafft damit fast so etwas wie „radiotaugliches“ Material. Deutlich weniger brutal und mit einer großen Portion Melodie könnte man mit Stücken wie diesen auch den Kreis der Interessenten für die Mucke von FIVE FINGER DEATH PUNCH erweitern.

Das sind Songs, die schon beim ersten Hören gut kommen und durchaus auch die Chance haben, zu einem Ohrwurm zu werden…vielleicht auch eines Tages mal zu gerne live gezockten Favorites…

Aber die Verschnaufpause für Sänger Ivan Moody und die Zuhörer währt nur kurz. Schon geht es wieder mit vollem Brett weiter, ohne aber die nötige Dosis an Melodie in die Kompositionen zu integrieren. Auch wenn diese Beschreibung vielleicht nicht neu ist, aber ich möchte mich zu der Aussage hinreißen lassen, dass „Got your six“ vielleicht die bisher stärkste Scheibe der Herrschaften um Drummer Jeremy Spencer ist.

Der gute Mann bringt die Songs mit ordentlichem Drive nach vorne und seine Mitstreiter an der Saitenfront tragen ihrerseits dazu bei. Wer jetzt Bock auf die neue Scheibe hat…noch wenige Stunden Geduld: am 04.09.2015 gibt´s das Gerät im Handel!!

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Bildquellen

  • FIVE FINGER DEATH PUNCH-Cover: Label: Eleven Seven Music
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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