FROST* – „Day and age“ (VÖ: 14.05.2021)

FROST - Albumcover Day and age - Beitragsbild

FROST* – „Day and age“ (VÖ: 14.05.2021)

Im April gibt es ja schon noch an einzelnen Tagen Frost. Aber im Mai? Da bekommen wir eine ordentliche Portion davon…und zwar in Form des neuen Albums der britischen Formation. FROST* bringen in wenigen Tagen am 14.05.2021 ihr neues Studiowerk „Day and age“ heraus. Wenn man – so wie ich – die Band um Jem Godfrey bereits seit den Anfangstagen verfolgt, ist man stets in freudiger Erwartung auf das nächste Release. Und da ich euch als Follower von metal-heads.de ja stets gerne einbeziehe, wenn es um neue Musik geht, werde ich euch nachfolgend die Scheibe näher vorstellen.

Ich hatte euch ja bereits hier vorab den zweiten Track des Silberlings namens „Terrestrial“ vorgestellt. Hört gerne noch mal rein. Ansonsten habe ich heute für Ohren eine um mehr als die Hälfte gekürzte Form des Titeltracks als animiertes Video. Schaut mal selbst:

Besser geht es kaum – „Day and age“

Also mich haut der Opener ein um’s andere Mal um. Ein absolut starker Song. Auch nach diversen Durchgängen kann ich mich daran noch erfreuen. Melodisch, harmonisch und eingängig. Wenn man in der Stilrichtung überhaupt davon sprechen mag, dann würde ich fast den Begriff „Hitpotential“ gebrauchen. Großartig!! Der dritte Song beginnt mit einer warmen und eher gedämpften Stimmung recht bedächtig. Der Gesang ist recht emotional und die Instrumentierung zurückhaltend. Wobei gerade die Drums schon im Verlauf ordentlich losproggen. Insgesamt nimmt das Ganze im zweiten Teil mehr Fahrt auf. „The boy who stood still“ kommt auf eine Dauer von siebeneinhalb Minuten. Man würde nicht von Gesang sprechen, eher von einem Sprecher oder besser Erzähler. Musikalisch entstehen besondere Vibes durch eine recht elektronisch orientierte Instrumentierung.

Der fünfte Track ist mir etwas zu einfallslos und hat gewisse Durststrecken. Nicht schlecht, aber das können FROST* grundsätzlich besser. Auch „Skywards“ geht stilistisch in eine vergleichbare Richtung…ein fast nahtloser Übergang. Gefühlvoll startet dann das fast 10-minütige „Kill the orchestra“. Pianoklänge, sanfte Stimme…aber zwischenzeitlich dreht man etwas auf, um aber auch rasch wieder in die alte Schiene zu gleiten. Aber diese rockigen Passagen zwischendurch verleihen dem Song etwas mehr Pepp! Mit einer weiblichen Opernstimme im Hintergrund und ansonsten recht elektronischen Beats geht es in das letzte Stück auf diesem Album. „Repeat to fade“ komm teils geradezu recht fett rüber.

FROST Bandphoto - Credits by Carl Glover

Das Fazit zum neuen FROST*-Album bei metal-heads.de

FROST* sind weit weg vom Mainstream. FROST* bedienen nicht die Masse, obwohl sie eine Musik machen, die für eine breite Hörerschaft gut zu verpacken ist. Der Opener des neuen Albums „Day and age“ ist zeitgleich der Titeltrack und echt der Knaller. Die Nummer ist direkt zu einem meiner Lieblingssongs der britischen Formation geworden. Danach war es für die weiteren Stücke dieses Releases schwer die hoch gelegte Latte ebenfalls zu erreichen. Mancher Song packt mich richtig, andere Stücke lassen mich eher kalt. Wenn man aber das Gesamtpaket in den Blick nimmt, so ist die neueste Langrille von der britischen Band schon eine gelungene Sache. Also jeder, der annähernd Bock auf Melodie und einen proggigen Einschlag hat. Dazu eine Richtung abseits der großen Trampelpfade, der ist bei FROST* mit ihrem neuen Album richtig!!

FROST* – „Day and age“ (VÖ: 14.05.2021)

FROST - Albumcover Day and age

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Bildquellen

  • FROST Bandphoto – Credits by Carl Glover: Photo by Carl Glover - provided HEAD OF PR
  • FROST – Albumcover Day and age: INSIDEOUT Music
  • FROST – Albumcover Day and age – Beitragsbild: INSIDEOUT Music

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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