John Diva & The Rockets Of Love spielen American Amadeus

John Diva & The Rockets Of Love American Amadeus

Am 15. Januar 2021 wird in der Welt des Glam und Hair Metals ein neues Kapitel aufgeschlagen. John Diva & The Rockets Of Love veröffentlichen bei Steamhammer / SPV ihr zweites Album „American Amadeus„. Vor zwei Jahren waren sie noch auf großer Tour mit Kissin‘ Dynamite und so ist Hannes Braun auch als Mitkomponist auf der neuen Platte vertreten und hat an ein paar Songs mitgearbeitet. Eine mehr als passende Kombination. Beginnen möchte ich aber mit dem stimmungsvollen Video zum Titelsong. Viel Spaß mit „American Amadeus“!

John Diva starten furios

Der Opener hat mit „Voodoo, Sex & Vampires“ einen sehr verheißungsvollen Titel und gefällt live aufgrund des eingängigen Refrains sicher noch besser. Das eingestreute Banjo Solo von Produzent Michael Voss kommt überraschend aber gut. Der Titelsong hat im Vergleich zum Debüt auf jeden Fall an Bombast zugelegt und gefällt mir auch gerade wegen der Reminiszenzen an Falco richtig gut. „Soldier Of Love“ ist solide 80er Kost. Bei „Bling Bling Marilyn“ ist die Zusammenarbeit mit Hannes Braun unverkennbar. Ich persönlich mag Kissin‘ Dynamite und insofern gefällt mir der Song also auch recht gut. 80er Flair wird wieder bei „Champagne On Mars“ verströmt. „Weekend For A Lifetime“ punktet mit dem eingängigen Refrain und wird live bei den nächsten Touren sicher vertreten sein.

Es kommt die obligatorische Ballade

Eine Ballade darf natürlich nicht fehlen. Allerdings kommt „Karmageddon“ überraschend melancholisch aus den Boxen und gerade deswegen gefällt sie mir besser als erwartet. „Wasted (In Babylon)“ ist wieder gelungener 80er Heavy Rock und passt richtig gut auf das Album. „Movin‘ Back To Paradise“ kommt aber doch arg poppig rüber. Da hätte ich drauf verzichten können. „Drip Drip Baby“ nimmt den Flair des Debüts wieder auf und macht einfach Laune. Nur nicht zu Ernst nehmen. „This Is Rock ‚N‘ Roll“ hätte durchaus etwas mehr Schmiss haben können, aber an der Aussage selbst gibt es natürlich nichts zu rütteln. Zum Abschluss gibt es mit „2 Hearts“ noch eine reinrassige Akustikballade. Die ist ehrlicherweise nicht so meins, aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.

John Diva und seine Mannen sind auf einem guten Weg

John Diva & The Rockets Of Love erfinden mit „American Amadeus“ das Rad nicht neu, aber erweitern ihr Repertoire um ein paar Nuancen. Und das steht ihnen ausgesprochen gut zu Gesicht. Fans des 80er Hair und Glam Metals kommen hier voll auf ihre Kosten. Aber auch wer einfach nur gut gemachten Heavy Rock mag liegt mit „American Amadeus“ nicht verkehrt. Wenn es einfach mal nur Spaß machen soll und unterhaltsam sein darf, kann natürlich jeder diese Platte auflegen. Mal ehrlich, 2021 hat mit genug erschreckenden Dingen angefangen. Da darf man sich doch gerne mal mit John Diva von der Ernsthaftigkeit der Realität ablenken lassen, oder?

John Diva & The Rockets Of Love – Line-Up und Kontakt

John Diva – Gesang
Lee Stingray – Schlagzeug
J. J. Love – Gitarre
Snake Rocket – Gitarre
Remmie Martin – Bass
J. J. Love – Gitarre

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Bildquellen

  • John Diva 2021 720×340: Steamhammer / SPV
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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