JONATHAN DAVIS – Black Labyrinth (bereits veröffentlicht)

JONATHAN DAVIDS – Soloalbum kommt im Mai

JONATHAN DAVIS im schwarzen Labyrinth

Jonathan Davis hat am 25.05.2018 sein erstes Soloalbum veröffentlicht, welches auf dem Namen „Black Labyrinth“ hört. Hier könnt ihr unsere Review nachlesen. Wer einen kleinen Teaser möchte, hier das offizielle Snippet zur Platte:

 

Der lange Weg bis hin zur Veröffentlichung

Da ist es nun also, das erste und offizielle Studioalbum von KoRn-Frontmann Jonathan Davis. Bereits 2001 kündigte der damals 30-Jährige an, sich neben seiner Hauptband musikalisch entfalten zu wollen. Erste Gehversuche konnte man auf dem Soundtrack zu „Queen of the Damned“ hören, welchen JD komponierte. In den Jahren danach gab es viele Features bis er 2008 unter dem Namen HIV oder JD and the SFA auf Tour kam. Das Set enthielt erste Solosongs und KoRn-Classics, die anderes arrangiert wurden. Was folgte, war schlicht eine Live-DVD mit einer Live-CD. Die Fans warteten und warteten bis 2011 jener JD als JDevil auf der Bildfläche erschien. Ein neuer Alter-Ego und dazu neue Musik wurden der Welt präsentiert. Laute und harte elektronische Bässe wummerten damals durch die Boxen, welche unter dem Begriff Dub Step großen Anklang fanden. Statt nun das längst überfällige Solodebüt zu veröffentlichen, wurden KoRn in das Dub Step-Outfit gesteckt (freiwillig?) und veröffentlichen Ende 2011 „The Path of Totality“. Obwohl die Band einige Fans verlor, die Konzerthallen zur Tour schrumpften und die Auswahl sich verkleinerte (Oberhausen, Mannheim), traf man den Zeitgeist. Viele DJ`s erreichten Kultstatus (Skrillex) und die Körner wurden häufiger neben anderen Acts in den Clubs gespielt. Doch was war mit JD?

Hier: JD`s Platte im Soundcheck

JD verlor die Lust an elektronischen Klängen und kämpfte wie so oft mit seinen Dämonen. Nun, wie aus dem Nichts, steht tatsächlich das Debüt „Black Labyrinth“ in den Ladentheken. Die Fragen, die im Raum stehen, lauten: Wie viel KoRn steckt in JD oder wie viel JDevil steckt in der neuen Scheibe. Um es kurz zu machen, es klingt anders als erwartet.

Dazu muss man sagen, der elektronische Orgasmus wurde bereits bei KoRn 2011 verarbeitet, genau wie deren experimentelle Phasen mit „See You on the Other Side„, „Untitled“ und „The Paradigm Shift“. „Black Labyrinth“ ist ein abwechselungsreiches Rock-Album mit vielen starken aber auch wenigen Ausfall-Songs wie „What It Is. Warum man den Track als Videosingle auswählte, ist mir ein Rätsel. Radiofreundlichkeit vielleicht? Hm, dieses Argument zählt nicht, da es schon seit Jahren Rock & Metal Radio’s und Podcast’s gibt. Dort spielt man mal Soft-Rock, 80ies oder auch Tracks aus der 2000er-Phase.

Im ganzen überzeugt die Platte durch die dunkle Atmosphäre, die Konstant durchgezogen wird. Wer also auf weniger Härte wie noch zu „The Serenity of Suffering“-Zeiten steht, ist hier genau richtig bzw. hört hier genau richtig. Obwohl KoRn schon genug Spielwiese anbieten, scheint der Frontmann nicht genug zu haben und geht immer neue Wege. Hoffentlich verirrt er sich nicht in seinem Labyrinth.

JD kommt nach Europa

Jonathan Davis Black Labyrinth Live

6/01 – Nürnberg, Germany @ Rock Am Ring
6/02 – Nürnberg, Germany @ Rock Im Park
6/04 – Hamburg, Germany @ Gruenspan

6/10 – Esch-Sur-Alzette, Luxembourg @ Rockhal Club
6/11 – Pratteln, Switzerland @ Z7
6/15 – Nickelsdorf, Austria @ Nova Rock
6/20 – Amsterdam, Netherlands @ Melkweg
6/21 – Dessel, Belgium @ Graspop Metal Meeting

Cover & Tracklist

Jonathan Davis Black Labyrinth Live

01. Underneath My Skin
02. Final Days
03. Everyone
04. Happiness
05. Your God
06. Walk On By
07. The Secret
08. Basic Needs
09. Medicate
10. Please Tell Me
11. What You Believe
12. Gender
13. What It Is

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Bildquellen

  • Jonathan Davis Black Labyrinth Live: Starcult Promotion
  • Jonathan Davis Black Labyrinth Cover: Starcult Promotion
  • JONATHAN DAVIDS – Soloalbum kommt im Mai: Starcult Promotion
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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