Pretty Maids – Undress Your Madness (VÖ: 08.11.2019)

Pretty Maids Undress Your Madness

Undress Your Madness heißt der neueste Opus aus dem Hause Pretty Maids und wird am 08.11.2019 das Licht der Plattenwelt erblicken

Kaum zu glauben, aber wahr: fast auf den Tag genau 3 Jahre ist es her, dass uns die dänischen Rocker von Pretty Maids mit „Kingmaker“ ein neues Album vorgestellt haben (HIER unsere Review). Zwischenzeitlich war insbesondere Sänger Ronnie Atkins bei Avantasia sehr aktiv und hat auch mit Nordic Union ein neues Album veröffentlicht. Höchste Zeit, sich wieder seiner Stammband zu widmen.  Na, dann wollen wir uns das gute Stück doch mal zu Gemüte führen.

Pretty Maids – Qualitiy „Made in Denmark“

In ihrer gefühlt schon ewig andauernden Karriere haben die Maids kein wirklich schlechtes Album veröffentlicht. Ihre beiden sensationellen Erstwerke „Red, Hot and Heavy“ und „Future World“ bleiben vermutlich für immer unerreicht, aber besonders die Alben seit 2010 („Pandemonium“, „Motherland“ und „Kingmaker“) weisen eine erstaunlich hohe Qualität auf. Wie schon gewohnt, saß erneut Produzent Jacob Hansen (Volbeat) am Regler, um auch „Undress Your Madness“ den nötigen Schliff zu verpassen. Nach einem kurzen Intro geht es mit dem Song „Serpentine“ direkt richtig in die Vollen. Ein klasse Track! Das Video hierzu wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Die Pretty Maids legen eine Schippe drauf

Tatsächlich gelingt es den Pretty Maids auf „Undress Your Madness“ nach diesem überaus gelungenen Auftakt auch im weiteren Albumverlauf, die Qualität zu halten. Im Vergleich zum guten Vorgänger „KIngmaker“ wird hier tatsächlich noch mal eine Schippe drauf gelegt. Ob bei „Firesoul Fly“, dem Titelsong oder Black Thunder – um nur einige Beispiele zu nennen – hier wird mächtig abgerockt. Ronnie Atkins ist stimmlich immer noch in herausragender Form (wie er zuletzt noch bei Avantasia live unter Beweis stellte) und Gitarrist Ken Hammer spielt wie ein junger Gott. Die obligatorische wie gelungenen Ballade „Strenth Of A Rose“ bildet den gelungenen Abschluss eines tollen Melodic Metal Albums.

Bitte noch mehr davon

Nach diesem ungemein starken Album kann man nur hoffen, dass es nicht das letzte Werk der Dänen war. Wie unlängst bekannt wurde, erhielt Sänger Ronnie Atkins vor kurzem die Diagnose Lungenkrebs. Wir wünschen ihm viel Kraft und gute Genesung! Auch wenn „Undress Your Madness“ ein starkes Album geworden ist, sollte die Geschichte der Band nicht so tragisch enden. Gerne würden wir noch mehr von dieser tollen Band hören!

Tracklist „Undress Your Madness“Pretty Maids Undress Your Madness

Intro
Serpentine
Firesoul Fly
Undress Your Madness
Will You Still Kiss Me (If I See You In Heaven)
Runaway World
If You Want Peace (Prepare For War)
Slavedriver
Shadowlands
Black Thunder
Strength Of A Rose

Line-up Pretty Maids

Ronnie Atkins – Voice
Ken Hammer – Guitars
Rene Shades – Bass
Chris Laney – Keyboards
Allan Sørensen – Drums

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • Pretty Maids Undress Your Madness: Frontiers Music
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

neunzehn − siebzehn =