SLOMIND – Metamorphoseon (bereits VÖ)

SLOMIND – Metamorphoseon (Bereits VÖ)

SLOMIND, SLOMIND und kein Ende…

Als Betreiber der Stoner Rock NRW-Gruppe auf Facebook wurde ich im Oktober mit Beiträgen einer Band mit dem Namen Slomind regelrecht penetriert. XY hat was in die Gruppe gepostet, XY hat was in die Gruppe gepostet, XY hat was in die Gruppe gepostet … Aaaaaah, ich konnte es nicht mehr lesen. Genervt, duldete ich die lästigen dreifach und sechsfach Posts in der Gruppe und entschloss mich am Ende doch, die Beiträge um die Band auf einen Post Pro News zu minimieren. Verständlich, da es auch irgendwo unübersichtlich wird wenn Doppelposts auftauchen.

Irgendwann plopte die Meldung, XY hat das Video „Metamorphoseon“ von Slomind geteilt, auf. Meine Halsschlagader pochte erhöht auf. Getriggert von der Meldung und im Löschwahn nahm ich mir dann doch die Zeit, um mir das Video anzugucken. Der Song saß! Sofort schrieb ich in den Kommentaren, dass man mir eine Kopie der Platte für eine Review zuschicken möge. Leider bekam ich keine Rückmeldung.

Huch, da isse!

In der Gegenwart angekommen, hielt die metal-heads.de Redaktion knapp vier Wochen nach der Spamflut ein Meeting ab. Nichts ahnend wühlte ich in unserer CD Kiste mit Anfragen, die auf gut Glück verschickt werden, herum. Bis gefühlt nach Mordor wühlte ich mich immer weiter nach unten und hielt plötzlich ein schwarzes Digipack in der Hand. Ich sah das Cover, den Bandnamen, den Titel und es hallte der Song „Metamorphoseon“ mit seinen tiefen Gitarren durch meinen Kopf.

Zuhause angekommen schob ich zur Freude meiner Nachbarn und Eltern die CD in die Anlage, drehte den Bass ordentlich auf und drückte auf Play.

Erlebnis der besonderen Art

Was mir eröffnet wurde, war ein Doom/Fuzz/Sludge Erlebnis der besonderen Art. Den Sound der Band kann man schlecht beschreiben, da von allem etwas dabei ist. Metal, Fuzz, Doom, Sludge, Stoner Rock und und und… Was jedoch klar erkennbar ist: das Teil ist dunkel…sehr düster und wirkt bedrohlich. Das Schöne ist, die Band kommt nicht aus New Orleans oder Palm Desert, nein, aus dem Rheinland! Wenige Minuten von Essen entfernt. Der Burner, um es wie Carmen Geiß auszudrücken. Man muss den Düsseldorfern eine Chance geben, denn man wird beim Hören garantiert nicht enttäuscht werden.

Zum Abschluss sei zu erwähnen, dass vor wenigen Wochen der Mann hinter der Gitarre leider die Band verlassen hat und die Kapelle aktuell auf der Suche nach einem neuen Mann an der Axt ist. Ich hoffe, man findet sehr bald jemanden, da die neuen Songs live gespielt werden müssen! Das Album ist eine wahre Perle!

Cover& Tracklist

SLOMIND – Metamorphoseon Cover

Tracklist:
01. Metamorphoseon
02. Soulstripper
03. Drag The Chain
04. The Wave
05. Riot
06. Relentless
07. Drifter
08. Mother
09. Soulstripper (Single Cut)
10. Relentless (Single Cut)

LineUp:
Patrick Pagliaro – Gesang
Torsten Svejda – Gitarre
Tobias Habel – Bass
Holger Bloempott – Schlagzeug

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • SLOMIND – Metamorphoseon Cover: (c) amazon.de
  • SLOMIND – Metamorphoseon (Bereits VÖ): (c) amazon.de
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

vier × vier =