STRATOVARIUS – „Enigma: Intermission 2“ (VÖ: 28.09.2018)

Stratovarius Enigma Intermission 2 Albumcover

STRATOVARIUS – „Enigma: Intermission 2“ (VÖ: 28.09.2018)

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16 Songs sind enthalten. Das ist ja schon einmal eine deutliche Ansage. Apropos deutliche Ansage…die gibt es gleich mit dem Opener. „Enigma“ heißt dieser und ist einer der drei neuen Studiosongs auf diesem Release. Ja, die Fans können sich auf neues Material freuen. Was bekommen wir sonst noch geliefert? Viele Highlights!

Viele Highlights – wenige Schwächen

Die Finnen von STRATOVARIUS haben in der Szene eine der führenden Positionen als Melodic Power Metal Act. Zurecht! Denn die Band hat in den Jahren ihrer Existenz einige beeindruckende Songs geschaffen, die noch heute mit Begeisterung bei allen Beteiligten auf Konzerten performed werden. Mit dem aktuellen Release, welches am 28.09.2018 in den Regalen steht, bekommen wir zunächst einmal die erwähnten brandneuen Studiosongs aus dem Jahr 2018. „Enigma“ ist eine starke Nummer und auch „Oblivion“ hat das Zeug zu einem großen Song in der Bandgeschichte und zeichnet sich durch die typischen Trademarks von STRATOVARIUS aus. „Burn me down“ geht dagegen recht heavy zur Sache und Frontmann Timo Kotipelto zeigt uns, dass er auch diese Richtung beherrscht.

Ihr wollt Raritäten? Bitte sehr. Auf diesem Release sind mit „Hunter“ (ein kraftvoller Song mit Drive nach vorne und dennoch viel Eingängigkeit) und „Fireborn“ (hier finde ich den Beginn recht schwerfällig, den Rest eher durchschnittlich) zwei rare Bonustracks enthalten. Dazu bekommen wir 4 Songs, die bisher nicht in Europa erhältlich waren (ihr wisst schon…Bonustracks aus Japan und so). „Kill it with fire“ ist einer davon und der geht direkt steil. Voller Energie. Melodie und mehr. Klasse!

STRATOVARIUS glänzen mit neuen Songs und Raritäten

Auch „Second sight“ weiß zu gefallen. Hier tritt neben dem abwechslungsreichen Gesang, ein lebendiges Keyboardspiel in den Vordergrund. „Giants“ kommt dann geradezu bombastisch ´rüber, während „Castaway“ mit seinem Sound des Tasteninstrumentes mich eher nervt…

Dann wären da noch 2 Songs, die bislang nicht auf CD verfügbar waren: das fast 6 Minuten lange „Hallowed“ beginnt getragen und schwer. Gut soweit. Zwischendurch ist es mir zu langatmig, aber insgesamt weiß der Track schon zu überzeugen. „Old man and the sea“ – melancholisches Intro mit Akustikgitarre…soll das eine Ballade sein!? Hier gefällt mir der Gesang nicht…zu angestrengt. Der Song ist schlicht überflüssig!

Metal & Orchester

Metal und Orchester – das geht…sehr gut sogar. Ebenfalls aus diesem Jahr stammen die 4 in Form von Orchesterversionen aufgenommenen Tracks. „Fantasy“, „Shine in the dark“, „Unbreakable“ und zuletzt „Winter skies“ haben durch diese Variationen ein neues Gewand bekommen. Das gefällt. Eigentlich kann man sich die Ganze Musik der finnischen Truppe gut mit einer Untermalung durch ein üppiges Orchester vorstellen. Den Hang zum melodischen Sound hat man ja sowieso.

Fazit: eine großartige Zusammenstellung von neuen und raren Songs aus dem umfangreichen Backkatalog. Gerade auch die neuen Versionen mit dem Orchester kommen gut. Nur wenige Tracks, die aus meiner Sicht verzichtbar wären.

STRATOVARIUS – „Enigma: Intermission 2“ (VÖ: 28.09.2018)

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Bildquellen

  • Stratovarius Enigma Intermission 2 Albumcover: Gordeon Music
  • Stratovarius Enigma Intermission 2 Albumcover: Gordeon Music
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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