THE PROGRESSIVE SOULS COLLECTIVE – „Sonic birth“ (VÖ: 11.09.2020)

Progressive Souls Collective Sonic Birth Albumcover - Beitragsbild

THE PROGRESSIVE SOULS COLLECTIVE – „Sonic birth“ (VÖ: 11.09.2020)

Am 11.09.2020 ist es soweit. Die Geburtsstunde des Debüts einer neuen Formation. Sie trägt den etwas sperrigen Namen THE PROGRESSIVE SOULS COLLECTIVE. Nun, wer hat sich denn da versammelt? Federführend ist Gitarrist Florian Zepf verantwortlich für eine Truppe von angesehenen Musikern. HAKEN-Bassist Conner Green ist am Tieftöner mit dabei, hinter der Schießbude sitzt der Power-Drummer Aquiles Priester (ihn kennen wir u.a. von seiner früheren Arbeit bei der brasilianischen Band ANGRA). Loops und Programmierung gehen auf das Konto von Ex-DREAM THEATER Keyboarder Kevin Moore, der schon mit CHROMA KEY zeigte, dass er auch andere Wege beschreiten kann. Und dann ist da noch Luis Conte, der bei Phil Collins für die Percussion aktiv war. Eine illustre Mischung also, die auf interessantes Material hoffen lässt. Unterstützt werden die genannten Akteure noch von diversen Musikern, die mit klassischen Instrumenten ihren Beitrag leisten. Dazu haben weitere namhafte Musiker mitgewirkt, u.a. sei der SONS OF APOLLO-Keyboarder Derek Sherinian erwähnt (der ja eine Woche später am 18.09.2020 sein neuestes Soloalbum unter’s Volk bringt. Auch die Review zu der Scheibe findet ihr dann bei uns auf metal-heads.de).

Ein erster Eindruck – die Single

Bevor wir weiter auf die Musik auf „Sonic birth“ eingehen – es sind 11 Songs enthalten – liefern wir euch die erste Single mit dem Titel „Fractional emotion“ mit dem offiziellen Video. Spacige Animationen zu melodischem Prog. Schaut und hört selbst:

Das Material des Debütalbums

Ist dieser Song ein repräsentativer Eindruck bezogen auf das gesamte Material? Lasst uns mal schauen. Wenn wir chronologisch vorgehen, müssen wir mit dem Opener einsteigen. Der gefällt mir direkt richtig gut. Satter Sound, starke Melodie und mehr. Klasse! „Comfortable darkness“ beginnt ein bisschen düster, gelassener…dann dominiert der Gesang, die Instrumente halten sich eher zurück in den knapp 3 Minuten. Dann ein krasser Stilwechsel, wir fühlen uns nach Südamerika versetzt. Der Fokus liegt auf den Drums und anderen Trommeln sowie Percussion-Elementen. Der Gesang bei dieser Nummer ist recht gewöhnungsbedürftig. Schon speziell insgesamt. Mal schauen, ob uns „A formula for happiness“ mehr überzeugt.

Ich weiß nicht, ob es eine Ironie sein soll mit dem Titel. Denn vom Gesang her verspüre ich eher eine melancholische Stimmung. Diese wird auch durch das Gitarrenspiel bei dem Song unterstrichen. Mit dem nachfolgenden Track begibt sich die Band auf spacige Gefilde. Der Elektronik-Einschlag bleibt uns auch bei „You and me alone“ erhalten“. Dann entwickelt sich der Song zu einer emotionalen „Rock-Ballade“. Progressiver und mit ordentlich Power geht es weiter. Recht psychedelisch angehauchter Gesang, lebendige Beats.

Stilistisch geht es auch bei “Destiny inc“ ähnlich weiter. Wobei der Gesang mehr theatralisch wird und es noch etwas heavier proggt. Wobei es in dem über 15 Minuten langen Musikstück auch ruhigere Passagen gibt, die rein instrumental gestaltet sind. Gegen Ende bäumt sich der Song noch einmal wild auf und die E-Gitarren heulen auf. Cool gemacht! Nach einem kurzen Übergang von 1:44 Minuten kommen wir dann zur letzten Nummer auf „Sonic birth“. E-Gitarren begrüßen uns bald und dann rockt es ordentlich, auch wenn durchaus eine gute Portion Melodie mit dabei ist.

Progressive Souls Collective Sonic Birth Albumcover

Das Fazit bei metal-heads.de

Das Fazit: es ist schwer ein Fazit für eine solch recht abwechslungsreiche Sammlung an Tracks zu finden. Über die Qualität der beteiligten Musiker kann man sicherlich nicht streiten. Musikalisch ist das Ergebnis sicherlich über weite Strecken absolut annehmbar. Manchmal sind die Songs aber auch recht gewöhnungsbedürftig. Ob da einfach noch mehr Durchgänge im CD-Player sein müssen, um einen besseren Zugang zu dem Material zu bekommen? Ich weiß es nicht. Aber interessant ist das Debüt der bunt gemischten Truppe auf jeden Fall. Also: Antesten!!

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Bildquellen

  • Progressive Souls Collective Sonic Birth Albumcover: FLYING DOLPHIN
  • Progressive Souls Collective Sonic Birth Albumcover – Beitragsbild: FLYING DOLPHIN

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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