WHATEVER IT TAKES – „Deathblow“ Albumreview


Whatever It Takes – BDHW´s nächste Ballerbude ist am Start

Beatdown Hardwear hat sich in den letzten Jahren immer mehr als DAS Label für Hardcore etabliert. Die einzelnen Bands wie Nasty, Lionheart oder Desolated werden immer größer, genau wie die Konzertlocations. Doch statt komplett auf Szenegrößen zusetzen, bietet BDHW auch kleineren Bands oder Newcomern ein zuhause. Whatever It takes neues Album „Deathblow“ ist die erste VÖ über BDHW. Für Mix und Master zeigt sich Manuel Cohnen von den Parabol Studios verantwortlich. Die Belgier bestehen aus den Mitgliedern von bekannten HC Bands wie Die My Demon, One False Move oder Outcast. metal-heads.de macht für euch den Soundcheck. Daher, ab in den Pit.

Welcome to the slaughterhouse

Bei dem instrumentalen „Intro“ deutet sich schon an, was einen erwartet. Ein kompromissloser Bastard der voll auf die 12 haut. Genau so ist auch der Titeltrack „Deathblow“, der das Album einleitet und den Hörer mit einem Highkick gegen den Adamsapfel begrüßt. Sänger Hans schreit sich die Seele bei dem Wort DEATHBLOW aus dem Hals. Live sollte da jeder aufgewacht sein. Nachdem der Song in einem Fadeout endet, geht es über in „Teddybear Bastard“. Hier zeigt Schlagzeuger Nick Vanglabeke sein Doublebass-Können, ehe das Tempo zum Mittelteil hin gedrosselt wird und im Beatdown endet. Ohne Luft zu holen fängt „Dashboard Devils“ an, bevor Sänger Nick einen wieder inbrünstig anschreit. Die Jungs scheinen richtig genervt und sauer zu sein. Ähnlich wie der Track zuvor, endet der Song im Beatdown. Beide Stücke sind geschaffen für´s Liveset, Moshpit Warriors können sich hier in aller Ruhe austoben.

Der nächste Song, „Mainstream Dog“, gehört zu den Highlights vom Album. Das Lied baut sich langsam und Stück für Stück auf und startet dann voll durch. Man findet hier diverse Tempowechsel vor, die das Stück sehr abwechslungsreich gestalten. „Cold Blonde Discharge“ steht dem nichts nach und hält locker das Niveau vom Vorgängertrack. Ungewöhnlich ruhig startet „Paying Prices“ mit einem Ambient-Sample. Hm? Hier stimmt doch was nicht! Falscher Track? Falsche Band

? Ein „Gentlemens, welcome the Fightclub!“ hallt aus meinen Boxen, gepaart mit den Riffs von Nico Degroote und Tim Vanglabeke. Hier ist Beatdownaction angesagt! Da möchte man Live nicht in der Nähe vom Pit stehen.

Richtig bissig werden die Jungs bei „Champagne Whore“. Interessant sind auch hier, die unterschiedlichen Tempowechsel von ultraschnell bis hin zum two-step. „Bring It On“ lebt von seinen brutalen Riffs, welche sich ins Gehirn fräsen sowie vom Doublebass, der mein Trommelfell k.o. prügelt, während es BRING IT ON aus dem Lautsprecher hallt. Halb ausgeknockt vom Vortrack haben die Belgier noch 2 Lieder zum Abschluss: „Dirty Rat Race“ und „DHM“. Beide Lieder reißen noch mal alles nieder und gehen extremst heftig ab.

Das Metal-Heads.de-Fazit

Wer Bands wie Hatebreed mag, kann hier getrost zugreifen. Man erhält eine gute Produktion, die ordentlich ballert. Das Album ist extrem agressiv, laut und die Songs in sich sehr abwechslungsreich. Beatdown, two-step, hier wird einen alles geboten. Kleinere Abzüge gibt beim Album-Mix. Die Lieder enden teilweise abrupt oder im fading out.

Tracklist:

whatever_it_takes_-_deathblow_cover

01.) Intro
02.) Death Blow
03.) Teddybear Bastard
04.) Dashboard Devils
05.) Mainstream Dog
06.) Cold Blooded Discharge
07.) Paying Prices
08.) Champagne Whore
09.) Bring It On
10.) Dirty Rat Race
11.) DHM

Label: BDHW / Soulfood

Veröffentlichung: 29.04.2016

WIT Lineup 2016

Whatever It Takes

Hans Teirlinck – Vocals
Tim Vanglabeke – Guitars & Vocals
Nico Degroote – Bass
Nick Vanglabeke – Drums

Videosingle zu „Paying Prices“

 

Mehr zu Whatever It Takes auf der Facebook-Seite der Band.

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Bildquellen

  • whatever_it_takes_-_deathblow_cover: GORDEON MUSIC
  • Whatever It Takes: BDHW / Soulfood
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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