AKERCOCKE – Renaissance In Extremis (bereits veröffentlicht)

Akercocke - Renaissance In Extremis - Cover

Akercocke nach 10 Jahren mit neuer Platte am Start

Das britsche Label Peaceville hatte schon immer ein feines Gespür für extreme Bands mit krassem Stoff. Man denke nur an das Jahr 1991 als uns Paradise Lost mit dem Genre-Kracher „Gothic“ erleuchteten. Mit Akercocke, die ihr letztes Album „Antichrist“ anno 2007 auf den Markt brachten, verhält es sich nicht anders. Auch hier hat man eine Band am Start, die dem Extrem-Metal eine ganz besondere und avantgardistische Note verleiht.

Eine Reise durch den musikalischen Wahnsinn!

„Renaissance In Extremis“ wurde bereits am 25.08.2017 veröffentlicht und umfasst neun Songs. Die Lieder sind geprägt von Gewalt, Brutalität, filigranem Liebreiz, technischer Brillianz und vokalen Gegensätzen. Man kann praktisch sagen, dass musikalische Spiel lebt von der Polarisation. Und das macht Akercocke daher so interessant. Das Quintett, bestehend Jason Mendonça (Gesang, Gitarre), Paul Scanlan (Gitarre), David Grey (Schlagzeug), Nathanael Underwood (Bass ) und Samuel Loynes (Keyboards, Samples), führt den Hörer auf eine musikalische Reise durch den menschlichen Wahnsinn, göttliches Licht und dämonische Dunkelheit.

Die Kreuzung der musikalischen Elemente

Akercocke verstehen es ihren ureigensten Black- bzw. Death Metal-Stil mit Elementen des Progressive Rock, des Jazz und des Psychedelic Rock zu kreuzen, ohne damit zu nerven. Im Gegenteil die Songs wurden geschickt und atmosphärisch konzipiert und konstruiert. Einige Songs werden völlig demontiert, um direkt danach wieder aufgebaut zu werden. Das macht es auch so schwierig einzelne Tracks zu beschreiben, da man „Renaissence In Extremis“ als Ganzes sehen muss. Um einen guten Überblick über das neue Werk von Akercocke zu bekommen solltet ihr euch unbedingt die Songs „Disappear“, „Unbound BySin“, „A Final Glance Back Before Departing“ und meinen persönlichen Favoriten „A Particularly Cold September“ anhören. Einfach bewundenswert auf welch technisch hohem Niveau die fünf Herren aus England sich bewegen.

Den Song „Disappear“ haben wir hier für euch zur Verfügung gestellt. Das sehr gelungene Wechselspiel zwischen Growls und Clean-Gesang kommt hier besonders gut zur Geltung:

Cover und Tracklist „Renaissance In Extremis“:

Akercocke - Renaissance In Extremis - Cover

01. Disappear
02. Unbound By Sin
03. Insentience
04. First To Leaf The Funeral
05. Familiar Ghosts
06. A Final Glance Back Before Departing
07. One Chapter Ends For Another To Begin
08. Inner Sanctum
09. A Particularly Cold September

Interessante Informationen zu Akercocke erhaltet ihr auch auf der Homepage der Band.

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Bildquellen

  • Akercocke – Renaissance In Extremis – Cover: Amazon
STAHL

STAHL

Mit einem Glockenschlag von AC/DCs „Hells Bells“ hat 1980 alles angefangen und es gab kein zurück mehr…long live the loud…

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