Autumn Bride – Undying (VÖ: 30.04.2021)

Autumn Bride 2021

Ob sich die Österreichischen Symphonic Metaller von Autumn Bride mit ihrem Debütalbum „Undying“ bereits unsterblich machen? Das erfahrt ihr hier bei uns auf metal-heads.de im großen Check-Up des Albums.

Die Fakten zum Album „Undying“

Am Freitag, dem 30. April, wird das Werk via Stamping Ground Records / Preiser Records auf dem heiß umworbenen Plattenmarkt erscheinen. Die im Jahr 2016 eher zufällig als Neben-Projekt gegründete Band Autumn Bride präsentiert uns 10 typische Symphonic Metal Songs. Wobei die Betonung des Wortes „typisch“ nicht abwertend gemeint sein soll.

Die Vorab-Wertung zu Autumn Bride

Denn Sängerin Suzy und ihre Jungs bieten ausgefeilte Songstrukturen mit griffigen Gitarren-Riffs, eine markante und starke Stimme, nicht überdimensioniert eingesetzte Synthesizer-Klänge sowie eine kraftvolle Rhythmus-Abteilung. Aber hört selbst in die Single-Auskopplung „Fear And Devotion“ rein, die wir euch hier bereits präsentiert haben:

Die Songs im Detail

Im hardrocklastig anmutenden Opener „The Path“ , der mit vier Minuten und einer Sekunde eine radiotaugliche Länge aufweist, werden wir darüber belehrt, wieviele Stationen man im Leben bis zum Finden des wahren Ichs benötigt. Nämlich: „There are 15 leading lights on the path to neverland.“ Auch die restlichen Stücke ranken sich inhaltlich um das Leben und den Tod, Freude und Furcht, Trauer und Hingabe und gipfeln im abschließenden Song „Forelsket“ , der durch Zitat-Vielfalt in allen möglichen Sprachen von Hindi bis Polnisch, über Walisisch bis Norwegisch besticht. Dazwischen finden sich aber mit dem sehr an Charlotte Wessels und Delain erinnernden Track „Moonlit Water“ sowie die mit cleaner Gitarre beginnende Midtempo-Ballade „Monsters“ weitere Songperlen. Fette Gitarrenriffs (wie in „Ravenqueen“ oder „Undying“ ), abwechslungsreiche Intros und mitgröhlfähige Refrains (wie in „Guardian Angels“ ) und stets melodische Vocals mit einem leicht orientalischen Touch ( „Undying“ ) runden den guten Gesamtauftritt von Autumn Bride und ihrem abwechslungsreichen Debüt-Album „Undying“ ab.

Autumn Bride 2021

Fazit

Handwerklich und in Sachen Komposition gut gemachter und daher mehr als solider Symphonic Metal, den Autumn Bride da mit ihrem Erstling abliefern. Am besten gefallen mir offengestanden die kraftvollen und tieftönigen Vocals von Sängerin Suzy in den Strophen der Single-Auskopplung „Fear & Devotion“ sowie bei „Moonlit Waters“ . In den weiteren acht Songs überwiegt eine in diesem Gerne ansonsten übliche und eher gen Sopran gehende Stimmlage. Und die Stimme ist gut, keine Frage. Und daher auch das Aushängeschild und Wiedererkennungsmerkmal von Autumn Bride. Deshalb und wegen der sinnstiftenden Lyrics vergibt die metal-heads-Redaktion ausbaufähige 7,5 von 10 Punkten. Wir wollen ja noch Luft nach oben für Werk Nr.2 lassen. Für mehr Infos zu Autumn Bride klickt euch selbst durch deren social media Auftritte wie dem hier auf Instagram.

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Bildquellen

  • Autumn Bride: Another Dimension PR / Fotocredit: Pascal Riesinger
  • AutumnBride_Undying_Cover neu: Another Dimension PR
Ralfi Ralf

Ralfi Ralf

Als ich mir mit 14 zum ersten Mal das Nasenbein beim Moshen mit dem Tennisschläger im heimischen Kinderzimmer brach, war es um mich geschehen! METAL...

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