Iron Mask – Master Of Masters

Iron Mask 2020

Iron Mask haben am 04.12.2020 via AFM Records ihr neues Album „Master Of Masters“ veröffentlicht.

IRON MASK – neuer Schwung mit neuem Sänger?

Die vor knapp 20 Jahren von Gitarrist Dushan Petrossi (auch bei Magic Kingdom aktiv) gegründete Power Metal Band Iron Mask hat im Laufe der Jahre schon so einiges erlebt. Als Konstanten sind in der belgischen Formation nur jener Mr. Petrossi und Schlagzeuger Ramy Ali anzusehen. Am Bass und am Mikro gab es hingegen häufige Besetzungswechsel. Aktuell sind hier Vassili Moitchanow (Bass) und ganz frisch am Mike Siembrock (Gesang) mit dabei. Ob der neue Sänger für neuen Schwung sorgt, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.

Cover mit Geschichte

Iron Mask Master Of Masters Cover

Als erstes fällt bei „Master Of Masters“ das Cover (positiv) ins Auge. Zeigt es doch drei Könige, die in die Flaggen der EU, der USA und von China gehüllt sind. Diese knien vor einem Herrscher mit eiserner Maske. Dies soll keineswegs bedeuten, dass sich Iron Mask als Herrscher der Welt ansehen, sondern das Geld der wahre Meister aller Mächte dieser Welt ist. Die Politiker ändern sich alle vier oder fünf Jahre und seien nur Fassade, erläutert Petrossi weiter.

Iron Mask gefallen auch musikalisch

Doch nicht nur mit der Geschichte zum Cover auch musikalisch können Iron Mask auf „Master Of Masters“ gefallen. Schon der Eröffnungssong „Never Kiss The Ring“ ist wirklich gut gelungen und mit „Tree Of The World“ geht es auch gut weiter, wovon ihr euch selber überzeugen könnt.

Auch im weiteren Verlauf des Albums sind wirklich gute Songs vertreten. Bei „Revolution Rise“ ist Oliver Hartmann (unter anderem AVANTASIA) als Gastsänger mit dabei. Ich möchte auch noch das verspielte „Mist Of Loch Ness“, das balladeske „A Mother Loved Blue“ und den epischen Titeltrack zum Abschluss hervorheben. Ein weiteres Video gibt es zum Song „One Against All“.

IRON MASK haben mich überzeugt

Ich muss zugeben, dass ich mit der Diskografie von Iron Mask nicht besonders vertraut bin. Wenn also einige Pressekollegen bemängeln, die Band käme nicht an ihr besten Alben heran, kann ich das nicht wirklich beurteilen. Nachdem mich Iron Mask aber anno 2016 mit Sänger Arturo Almeida live nicht so besonders begeistert haben (HIER nachzulesen), können sie mich auf „Master Of Masters“ durchaus überzeugen. Ob Mike Siembrouck der beste Sänger ist, den die Band je hatte, wie sie bekunden, mag in Anbetracht von Vorgängern wie einem Mark Boals etwas gewagt erscheinen, ist aber für mich nicht wirklich von Bedeutung. Entscheidend ist doch, dass die Stimme zur Musik passt und das tut sie zweifellos. Und ganz objektiv betrachtet ist das neue Werk ein gelungenes Album, welches ihr euch beispielsweise HIER gerne bestellen dürft.

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Bildquellen

  • Iron Mask Master Of Masters Cover: AFM Records
  • Iron Mask 2020_by_Jens_Devos: AFM Records
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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