Nyktophobia – Fate of Atlantis (bereits erschienen)

Nyktophobia - Fate of Atlantis

Nyktophobia

Die Melodic Death Metal Kapelle Nyktophobia (bedeutet „Angst vor Dunkelheit“) wurde 2015 von Gitarrist Michael Tybussek gegründet. Christian Timmer (Extinction, ex Dawn of Disease) an den Drums und Tomasz Wisniewski (Dawn of Disease) am Mikro stießen später im Jahr dazu. Komplettiert wurde die Band dann 2017 durch den Gitarristen Phillip Reuter (Extinction) und den Bassisten Ben Bays (Battlesword). In 2017 wurde der erste Long Player „Fallen Empire“ released, der in der Presse positive Kritiken erhielt. Nur ein Jahr später hat „Fate of Atlantis“ das Licht der Welt erblickt.

Fate of Atlantis

Wo Tomasz Wisniewski mitmischt, scheint es flott zur Sache zu gehen. Schon bei Dawn of Disease werden regelmäßig neue Alben released und das soll bei Nyktophobia anscheinend nicht anders sein. Mein Review zum aktuellen DoD Album findet ihr übrigens hier. Nun wollen wir uns aber „Fate of Atlantis“ widmen, das mit 9 Songs verteilt auf 33 min. Spielzeit knackig kurz daher kommt. Das Cover Artwork sieht beeindruckend aus und baut die Brücke zum Vorgängeralbum „Fallen Empire“. „Ballad of Neptune“ startet mit Meeresrauschen, welches dann in typische Melodeath Elemente übergeht. Gitarren, Gegrowle, Doublebass. Dann startet Wisniewski mit seinem druckvollen Gesang, der von einigen Tempowechseln begleitet wird. Fast ohne Übergang hämmert „Lost Kingdom“ weiter und am Mikro werden einige Variationen bei den Growls präsentiert.  „Radiant Crown“ macht dann im selben Stil weiter. „Taken by Storm“ wird wieder etwas ruhiger eingeleitet, was ein wenig Abwechslung bringt. Die Ruhe währt nur kurz, der Song hämmert ordentlich daher, was vor allem am Schlagzeug und dem aggressiven Gesangsstil liegt.

Halbzeit

„Pillars of Hercules.“ lässt auch die Gitarren mal ein wenig mehr sprechen, bevor „Fate of Atlantis“ wieder richtig los scheppert. Der Trommler muss auf diesem Album extrem viel Spaß beim einspielen gehabt haben, das Schlagzeug ist wirklich sehr dominant. Dadurch geht ein wenig die Melodie verloren, was eben den Stil in den Vordergrund drückt, den man anscheinend erzielen bzw. darstellen möchte. „Riders of the Surging Billows“ ist einfach ein 2 minütiger instrumentaler Filler. Mit „Trident of Doom“ und „Realms of Hades“ schließt das Album dann mit gewohnter Härte ab.

Fazit

Auch wenn Genre und Sänger bei Dawn of Disease und Nyktophobia die selben sind, hat man es trotzdem hinbekommen, dass die Bands eigenständig klingen. Nyktophobia geht da etwas straighter zur Sache und spielt quasi seinen Stiefel runter. Ich muss gestehen, dass Album hat bei mir ein wenig gebraucht. Ich musste es doch einige Male hören, bis ich quasi abgeholt war. Insgesamt lebt die Scheibe sehr von Sänger Wisniewski, der ja gerne mal mit Johan Hegg von Amon Amarth verglichen wird. Und das kann man ihm definitiv auch zugestehen, für mich momentan einer der besten Growler im Melo Death Bereich.  Ein solides Album, dem leider ein wenig die Hits abgehen.

Tracklist

  1. Ballad of Neptune
  2. Lost Kingdom
  3. Radiant Crown
  4. Taken by Storm
  5. Pillars of Hercules.
  6. Fate of Atlantis
  7. Riders of the Surging Billows
  8. Trident of Doom
  9. Realms of Hades

Lineup

Tomasz Wisniewski – Growls

Michael Tybussek – Gitarre

Phillip Reuter – Gitarre

Ben Bays – Bass

Christian Timmer – Schlagzeug

 

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Bildquellen

  • Nyktophobia: Amazon
Moldi

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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