ELOY – The Vision, The Sword And The Pyre – Part 1 (VÖ: 25.08.2017)

Eloy - Cover / Ausschnitt

Eloy vertonen das Leben und Wirken der Jeanne d‘ Arc

Meine erste Platte von Eloy kaufte ich mir 1980. Die Scheibe hieß „Colours“ und lief bei mir den ganzen Tag rauf und runter. Seit dieser Zeit sind Eloy nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken und die Musik der Band war und ist mein ständiger Begleiter. Das letzte Studioalbum „Visionary“ erschien 2009 und ich habe schon fast nicht mehr mit einem wirklich neuen Werk von Frank Bornemann und Eloy gerechnet. Glücklicherweise ist dem nicht so, denn am 25.08.2017 erscheint die zur Rock-Oper vertonte Geschichte der Jeanne d‘ Arc unter dem Titel „The Vision, The Sword And The Pyre – Part 1“ via Artist Station Records / Soulfood.

Das 18. Studioalbum!

Eloy haben in ihrer Historie bisher 17. Studioalben veröffentlicht und eine wirklich schlechte Scheibe war nie dabei. An einige Scheiben musste man sich höchstens erst gewöhnen um das Ganze, was in Ihnen steckte, zu entdecken. Beim aktuellen Tonträger knüpft der mittlerweile 72jährige Frank Bornemann jedoch direkt ohne Umwege an alte Glanztaten an.

Frank Bornemann par excellence!

Eloy - Frank Bornemann„The Vision, The Sword And The Pyre – Part 1“ bietet dem Eloy-Fan alles was sein Herz begehrt. Bornemann spielt seine jahrelangen Erfahrungen als Musiker facettenreich aus und entführt den Hörer in ein Konstrukt aus brillianten Melodien, musikalischer Komplexität und vielschichtigen sowie mehrstimmigen Gesangslinien gepaart mit monumentalen Chören. Sakrale Düsternis und mittelalterliche, musikalische Elemente werden ebenso geschickt eingepflegt wie die vokalen Beiträge von Alice Merton und Jessy Martens. Typische Eloy-Trademarks wie imposante Keyboardteppiche, atmosphärisches wie rockiges Gitarrenspiel, bombastische Drums und akzentuierte Bassläufe fehlen selbstverständlich nicht.

„The Vision …“ – Ein Gesamtkunstwerk

Bornemann, der Altmeister des deutschen Prog-Rock und seine Band Eloy haben es verstanden das historische Wirken und Leben der Jeanne d‘ Arc mit der für Eloy so selbstverständlichen musikalischen Perfektion zu verbinden. Da es sich bei „The Vision, The Sword And The Pyre – Part 1“ um ein Konzeptalbum bzw. eine Rock-Oper handelt ist es schwierig einzelne Stücke hervorzuheben, da man das Album als Gesamtkunstwerk betrachten muss. Stellvertretend sind aber die Tracks “ Early Signs … From A Longed For Miracle“, „Vaucouleurs“ und das epische „Chinon“ als Anspieltips sehr empfehlenswert. Diese drei Songs bilden meiner Meinung nach einen guten Querschnitt für das erste Hörvergnügen. Für gestandene Eloy-Fans ist das neue Album ein Pflichtkauf und ich für meinen Teil freue mich schon auf den zweiten Teil von „The Vision, The Sword And The Pyre“, welcher 2018 erscheinen soll.

Im folgenden Teaser grüßt Frank Bornemann alle Fans und ihr erhaltet schon mal einen kleinen Eindruck vom neuen Album:

Cover und Tracklist „The Vision, The Sword And The Pyre – Part 1“:

Eloy - Cover

01. The Age Of The Hundred Years‘ War (04:16)
02. Domremy On The 6th Of January 1412 (01:48)
03. Early Signs … From A Longed For Miracle (04:13)
04. Autumn 1428 At Home (00:55)
05. The Call (05:51)
06. Vaucouleurs (04:35)
07. The Ride By Night … Towards The Predestined Fate (03:30)
08. Chinon (09:46)
09. The Prophecy (04:39)
10. The Sword … The Dawning Of The Unavoidable (05:54)
11. Orléans (04:25)
12. Les Tourelles (07:23)
13. Why? (05:11)

Weitere wichtige Informationen zu Eloy findet ihr auch auf der Homepage der Band.

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Bildquellen

  • Eloy – Frank Bornemann: cmm-consulting for music and media
  • Eloy – Cover: cmm-consulting for music and media
  • Eloy – Cover / Ausschnitt: cmm-consulting for music and media
STAHL

STAHL

Mit einem Glockenschlag von AC/DCs "Hells Bells" hat 1980 alles angefangen und es gab kein zurück mehr...long live the loud...

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