SERENITY schaffen mit Lionheart (VÖ: 27.10.2017) ein Meisterwerk

Serenity 2017

Die aus Österreich stammende Formation SERENITY gehört ganz unzweifelhaft zum besten, was die Alpenrepublik im Bereich Symphonic Metal zu bieten hat. Ihr sechster Longplayer „Lionheart“ beschäftigt sich, wie der Titel unschwer erahnen lässt, mit der Geschichte von Richard Löwenherz. Sänger und Songwriter Georg Neuhauser hat ein abgeschlossenes Geschichtsstudium vorzuweisen. Das bürgt dafür, dass hier viel auf historischen Fakten beruht. Wer sich näher dafür interessiert, dem sei unser Video-Interview mit dem symphatischen Sänger vom letzten Jahr ans Herz gelegt (HIER zu finden). Doch zurück zum aktuellen Album  und dem, was wir musikalisch geboten bekommen.

SERENITY nehmen uns mit auf eine musikalische Reise

Mit „Deus Lo Vult“ eröffnet ein kurzes stimmungsvolles Instrumentalintro das Album. Durch „United“ gelingt sodann ein Einstieg in typischer SERENITY Manier. Schöne Melodie, starker Gesang und harmonischer Symphonic Metal Sound. Es folgt mit „Lionheart“ eine Nummer, die super eingängig ist und bei der Text und Melodie eine eindrucksvolle Symbiose bilden. Hier durft ihr euch davon überzeugen:

 

„Hero“ ist mit seinem harten Beginn und ruhigem Mittelpart ein weiteres Paradbeispiel für den Sound des Albums. Bei „Rising High“ wird das Tempo angezogen. Ein Ohrwurm erster Güte, zu dem (der auch bei Beyond The Black aktive) Gitarrist Chris Hermsdörfer ein ganz starkes Solo beisteuert.

Ein Höhepunkt jagt den nächsten

SERENITY Lionheart CoverDie fantastische Ballade „Heaven“ stellt den nächsten Höhepunkt des Albums dar. Der weibliche Gesangspart wurde von Ex-Faun Sängerin Katja Moslehner übernommen, welche eine grandiose Leistung abliefert.  Mit „King’s Landing“ wird noch mal ein rund 2 minütiges Klavierstück eingeschoben, bevor  SERENITY mit „Eternal Victory“ ihren musikalischen Siegeszug fortsetzen. Ein ungemein harmonischer, abwechslungsreicher und stimmungsvoller Song mit klassischen Elementen. Der Refrain ist mit soviel Pathos versehen, dass man förmlich bereit ist, selber in die historische Schlacht zu ziehen. Zu „Stand and Fight“ steuert Bassist Fabio D’Amore) einen Gesangspart bei und neben dem einprägsamen Refrain überzeugt auch hier wieder ein ganz starkes Gitarrensolo.

Die Reise neigt sich dem Ende zu

„The Fortress (of Blood and Sand)“ startet mit orientalischen Klängen. Der Track ist sehr heavy, etwas getragen und fällt etwas (keineswegs negativ) aus dem Rahmen. Mit „Empire“ folgt die nächste epische Hymne und auch hier stimmt vom Gesang, den gesprochenen Passagen bis zur Instrumentalisierung wieder alles. „My Fantasy“ ist eine eher ruhige aber dennoch kraftvolle und eingängige Nummer. „The Final Crusade“ setzt zum Schluss noch mal ein dickes Ausrufezeichen. Mit  wunderbaren Harmonien, Growlparts, einem weiteren weiblichen Gesangsteil und Duettgesang wird hier noch einmal ganz großes Kino geboten. Der weibliche Part wurde hier von Sleeping Romance Sängerin Federica Lanna übernommen und deren Stimme setzt dem Song wirklich die Krone auf.

Eine Meisterwerk des symphonischen Metal

Ich muss gestehen, dass ich von jeher ein Fan der Musik von SERENITY bin. Gleichwohl glaube ich nicht zu übertreiben, wenn ich behaupte, dass die Österreicher hier ein Meisterwerk des symphonischen Metal abgeliefert haben. Hier stimmt von vorne bis hinten einfach alles. Das Album ist ein echtes kompositorisches Highlight und selten habe ich erlebt, dass Texte und Musik eine derart stimmiges Gesamtpaket ergeben. Für Fans der Band natürlich ein absoluter Pflichtkauf, aber auch jene die mit der Band bisher nicht so viel anzufangen wussten, sollten hier unbedingt noch einmal reinhören.

SERENTIY Live

Hier noch ein Hinweis auf die Live-Termine der Band. Ende Oktober ist SERENITY mit Delain  unterwegs (HIER findet ihr die Daten) und ab Februar 2018 auf der Symphonic Metal Nights Tour (HIER die Einzeleheiten dazu). Lasst euch das nicht entgehen!

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Bildquellen

  • SERENITY Lionheart Cover: Napalm Records
  • Serenity 2017: Napalm Records
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik „Louder Than Hell“!

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