SOTO – „Origami“ (VÖ:24.05.2019)

SOTO Promofoto 01

SOTO – „Origami“ (VÖ:24.05.2019)

SOTO Origami CD-Cover

Zuletzt sorgte Jeff Scott Soto vor allem als Frontmann der Prog Formation SONS OF APOLLO für Gesprächsstoff. Die Band veröffentlichte ein absolut starkes Debütalbum und verfügt über ein illustres Line up. Diese Truppe kann es auch „live on stage“, das konntet ihr hier nachlesen. Jetzt – genauer gesagt ab dem 24.05.2019 – zeigt uns der sympathische Sänger mit einem brandneuen Release unter seinem eigenen Namen, dass er auch heftig rocken kann.

Das neue Album trägt den schlichten und gar nicht so „heavy“ klingenden Titel „Origami“. Dahinter verbirgt sich ja bekanntermaßen die mehr oder weniger filigrane asiatische Papierfaltkunst. Aber lasst euch nicht täuschen. Das Material rockt amtlich.

Nicht vom Titel täuschen lassen…

Das wird schon beim Opener „HyperMania“ deutlich, wobei – das werdet ihr später sehen – noch Möglichkeiten zur Steigerung vorhanden sind. Aber schon zu Beginn wird Energie versprüht und dem Hörer aufgezeigt, dass es hier ohne große Umwege zur Sache geht. Auch der nachfolgende Titeltrack mit gut 5 Minuten Spielzeit schlägt in die gleiche Kerbe und besticht neben einer ordentlichen Portion Melodie auch durch eine wirklich kraftvolle Komposition. Insgesamt haben zehn Songs den Weg auf diesen Silberling gefunden, die Erstauflage des Digipaks enthält zudem noch mit „KMAG“ einen Bonustrack.

Musikalisch wird der Shouter von Jorge Salan an der Gitarre, Tony Dickinson am Bass, Edu Cominato und nicht zuletzt BJ am Keyboard bzw. der zweiten Gitarre unterstützt. Welch´ eingängige starke Nummern dabei rauskommen können, erleben wir bei „BeLie“. Echt ein Knaller! Das man diesen Song ausgerechnet zur entscheidenden Single ausgewählt hat, halte ich für einen guten Schachzug! Es ist immer schwer das zu gewichten, aber ich finde, es ist einer der ansprechendsten Stücke auf der Langrille!

Hier bekommt ihr bei uns von metal-heads.de das Lyric-Video:

 

Beim vierten Track geht es etwas gitarrenorientierter zu. Der nächste Song ist wieder heavier, bevor mit „Torn“ eine eher bedächtig beginnende Nummer folgt. Später rockt es dann doch noch und auch die Bezeichnung „Ballade“ wäre übertrieben, aber im Vergleich zum restlichen Material sticht der Song doch hervor (zumindest bis wir zum Abschluss des Albums kommen).

„Dance with the devil“ und auch „Vanity lane“ sind echt heavy geworden und zeigen, dass Jeff Scott Soto sich durchaus mit verschiedenen Stilen (von Rock über Prog bis Metal) anfreunden kann. Ganz am Ende von „Origami“ bekommen wir noch einmal deutlich ruhigere Töne zu hören – auch wenn es zwischenzeitlich auch mal rockiger wird. Ein würdiger Abschluss für ein abwechslungsreiches Release.

SOTO Promofoto 02

SOTO – „Origami“ (VÖ:24.05.2019) – das Fazit von metal-heads.de

Fazit: das vorliegende Album ist bereits die Nummer 3 (nach den 2015 und 2016 veröffentlichten „Inside the vertigo“ bzw. „Divak“). Ich muss gestehen, ich kenne die beiden Scheiben nicht, aber mit „Origami“ hat mit SOTO aus dem Stand überzeugt. Ein starkes Rockalbum mit Metaleinschlag. Nicht zu heavy, aber doch mit der nötigen Härte. Dazu Eingängigkeit, ergreifende Songstrukturen. Starker und abwechslungsreicher Gesang im gelungenen Zusammenspiel mit den Musikern.

 

Mehr zur Band findet ihr auf der Homepage.

 

 

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • SOTO Origami CD-Cover: HEAD OF PR
  • SOTO Promofoto 02: HEAD OF PR
  • SOTO Promofoto 01: HEAD OF PR
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sechs + zwei =