SYREK – „Story“ (Bereits erschienen)

Albumcover Story von SYREK- Beitragsbild

SYREK – „Story“ (Bereits erschienen)

Es ist ja kein Geheimnis mehr. Der Doc steht auf Prog! Die Bands und Musiker im progressiven Segment sind ja vielseitig und so entdecke ich immer wieder gerne neue Dinge. Dann bin ich neulich auf den Song „I think it’s a monster“ des progressive Rock Gitarristen Terry Syrek gestoßen. Den habe ich euch natürlich auch gleich hier vorgestellt. Der hat mir gut gefallen. Keine ganz so leichte Kost, aber das muss ja auch nicht immer sein. Das Schlagzeug erinnert mich doch teils sehr an DREAM THEATER (was ja sicherlich kein Kritikpunkt ist). Flotte Finger auf dem Griffbrett der Gitarre und dazu Keyboardmelodien. Das Ganze hat schon eine ordentliche Portion Heavyness. Progressive Drums mit ordentlich Tempo, aber auch phasenweise deutlich nachdenklichere Passagen. Wo die Gitarre im Fokus steht und sich die Mitmusiker mal zurücknehmen. Aber dann geht es auch bald wieder energiegeladen weiter.

Auch der zweite Track steigt stilistisch genauso ein: Power, Speed und Prog-Drumming. Heavy Riffs. Aber auch hier gibt es einen zurückhaltenderen Part mit cleanem Gitarrensound und nur sehr dezentem Schlagzeugspiel. Beeindruckende Fingerfertigkeiten an der Gitarre offenbaren sich bei den melodischen Arrangements.

SYREK – „Story“ (Bereits erschienen)

Bei „I got a lightning bug“ geht es erst mit Schwung los, aber dann bekommen wir auch gemäßigtere Töne. Feine Melodien und so. Aber später gibt es auch Double Bass-Salven. Wenn sich das Schlagzeug zurückhaltend zeigt, steht die Gitarre mehr im Mittelpunkt. Beim fünften Song auf diesem Album dominiert das Instrument des Namensgebers, nach knapp 2 Minuten kommt aber immer mal wieder auch deutlich der Bass durch und bildet eine gute Grundlage. Die Stimmung wirkt nachdenklich. In der zweiten Hälfte wird es dann etwas lebendiger und freundlicher. Im nachfolgenden Lied wirbeln die Drums. Wuchtig. Danach wieder feine Melodien auf der E-Gitarre. Stampfende Beats. Rockig, eher heavy. Gegen Ende hört man hier wieder einen ordentlichen DREAM THEATER-Einschlag…aber das ist sicher nicht negativ gemeint.

Albumcover Story von SYREK

Das Stück Nummer 7 startet mit flotten Violinensounds, aber es wird mit druckvollem Drumming und dazugehörigen Gitarrenmelodien auch wieder härter. Zwischenzeitlich dann filigrane Handarbeit. Insgesamt ein interessantes Zusammenspiel von proggigen Schlagzeugbeats und den verschiedenen Saiteninstrumenten. „Strange machine“ ist einer meiner Lieblingssongs auf dem Silberling. Die richtige Mischung aus Härte und melodiösen Anteilen und dazu ordentliches Prog-Feeling. Fett! Dann ein deutlich kürzeres Lied. Chillig liegt das Augenmerk auf sanften Gitarrenarrangements, der Mann am Schlagzeug hält sich zurück…irgendwie auch emotional. Fein gemacht und ein passender Kontrast zum anderen Material. Schon sind wir beim zehnten Stück des Releases angekommen. Präzises Drumming mit amtlichen Prog-Vibes, ein gewisser orientalischer Touch durch die Melodieparts. Irgendwie sind die Kompositionen vom Style teils etwas ähnlich und dennoch gelingt es, ausreichend Abwechslung hineinzubringen.

Das Album endet mit dem Stück mit dem passenden Titel „The end“. Auch hier werden mit Bassist Bryan Beller und Marco Minnemann am Schlagzeug wieder großartige Musiker beteiligt. Es ist ein emotionaler Song. Deutlich weniger komplex, ja simpler vom Aufbau. Viel Harmonie über die von der Gitarre transportierten Melodien. Fast schon melancholisch, möchte man sagen. Eine ergreifende Nummer und ein schöner Schlusspunkt.

Promofoto SYREK

Das Fazit zum SYREK-Album bei metal-heads.de

Das Fazit zu „Story“ von SYREK bei metal-heads.de lautet also wie folgt: ich bin immer wieder fasziniert, wie man alleine mit instrumentellen Mitteln so viel ansehnliche Musik erschaffen kann. Aus meiner Sicht haben die Texte und die damit verbundene stimmliche Interpretation der Inhalte eine große Bedeutung bei einem Song. Das merkt man spätestens bei einem Wechsel des Sängers, wenn das gleiche Lied dann mal anders vorgetragen wird. Wenn man also auf den Gesang verzichtet, ist das eine gewisse zusätzliche Herausforderung. Terry Syrek ist dies mit seiner Musik auf „Story“ großartig gelungen. Im Zusammenspiel mit großartigen Musikern erweckt er Melodien zum Leben und transportiert verschiedene Stimmungen. Auch fast 10-minütige Stücke kommen dennoch recht kurzweilig daher. Besorgt euch dieses Album, unterstützt den Musiker!! 

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Bildquellen

  • Albumcover Story von SYREK: HOLD TIGHT PR
  • Promofoto SYREK: HOLD TIGHT PR

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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