Visions Of Atlantis – The Deep & The Dark (VÖ: 16.02.2018)

Visions Of Atlantis Band 2018

Mit „The Deep & The Dark“ präsentieren uns Visions Of Atlantis ihren ersten Longplayer mit dem Gesangsduo Clémentine Delauney (Ex-Serenity) und Siegfried Samer. Von den Gründungsmitgliedern der österreichischen Symphonic Metal Band aus dem Jahr 2000 ist nur noch Schlagzeuger Thomas Caser übrig geblieben. Komplettiert wird das Line-up durch Gitarrist Christian Douscha und Bassist  Herbert Glos (wer die Keyboard Parts übernommen hat, ist mir leider nicht bekannt). Kamelot Gitarrist und Bandchef Thomas Youngblood kam offensichtlich schon frühzeitig in den Genuss, sich das Album anzuhören, äußert er sich doch wie folgt:

A game changer for the band. Very impressive!

Ob „The Deep & The Dark“ diesen Vorschusslorbeeren gerecht werden kann, erfahrt ihr hier bei uns.

Visions Of Atlantis entführen in die Welt der versunkenen Stadt

Mit dem Titelsong startet das Album schon einmal sehr vielversprechend. Die Stimmen der beiden Sänger harmonieren ganz hervorragend und der Track ist Symphonic Metal in Reinkultur. Mit der Up-Tempo Nummer „Return To Lemuria“ geht es weiter und der Song ist einfach nur klasse. Überzeugt euch am besten selber davon:

 

„Ritual Night“ kann mit folkloristischen Flötentönen und starken Gitarrenparts begeistern. „The Silent Mutiny“ ist eine flotte und leicht bombastische Nummer in bester Nightwish Manier! Ganz stark! „Book Of Nature“ startet mit orientalischen Klängen und erinnert etwas an Kamelot.

Auch die ruhigen Töne begeisternVisions Of Atlantis The Deep & The Dark Cover

Mit „The Last Home“ folgt eine von Clémentine sehr gefühlvoll gesungene Piano-Ballade, die einen weiteren Höhepunkt des Albums darstellt. „The Grand Illusion“ ist eine für Bandverhältnisse harte Nummer mit fetten Gitarrenriffs und interessantem Keyboard Zwischenspiel, die ebenfalls einfach nur begeistert. „Dead Reckoning“ beginnt mit einem Keyboard Part und stiegert sich nach ruhigem Beginn zu einem hymnenhaften Kracher mit schönem Gitarrensolo. Das folgende „Word Of War“ wird vom Keyboard Sound getragen und ist ebenfalls keinen Deut schlechter. Bei diesem Track muss ich unweigerlich an Stratovarius denken. Mit „Prayer To The Lost“ schließt eine Power-Ballade das Album ab. Clémentine darf hier noch mal zeigen, über wieviel Gefühl ihre Stimme verfügt. Ein gelungener Abschluss von „The Deep & The Dark“.

Vollauf überzeugendes Album

Visions Of Atlantis haben mit „The Deep & The Dark“ in der neuen Besetzung ein vollauf überzeugendes Album produziert und werden den Vorschusslorbeeren absolut gerecht. Das Werk hat keine Schwachstellen, dafür eine große Anzahl erstklassiger Songs zu bieten, die keinen Fan des Genres enttäuschen dürfte. Wer Bands wie Serenity oder Edenbridge zu seinen Favoriten zählt, kann hier bedenkenlos zuschlagen. Ein wirklich tolles Album, dass uns in die Welt der versunkenen Stadt entführt. Hoffentlich bleibt die Band in der Besetzung noch länger zusammen und lässt Alben von ähnlicher Qualität folgen!

Tour Dates „Symphonic Metal Nights“

Die Tour mit SERENITY, SLEEPING ROMANCE, SECRET RULE und EVENMORE steht unmittelbar bevor (wir berichteten HIER). Hier noch mal die Daten für unsere Breitengrade:

09.02.18 AT – Worgl / Komma
10.02.18 DE – Kaiserslautern / Kammgarn
11.02.18 CH – Wetzikon / Hall Of Fame
12.02.18 DE – Frankfurt / Nachtleben
15.02.18 BE – Vosselaar / Biebob
16.02.18 NL – Nijverdal / Cult Art Shop
17.02.18 NL – Haarlem / Patronaat
18.02.18 DE – Bochum / Matrix
19.02.18 DE – Berlin / Bi Nuu
20.02.18 DE – Nürnberg / Der Cult
22.02.18 DE – München/ Backstage
23.02.18 DE – Glauchau / Alte Spinnerei
24.02.18 AT – Lenzing / Pfarrsaal
25.02.18 DE – Wacken / Wacken Winter Nights (VOA only)

Wir von metal-heads.de werden für euch in Bochum dabei sein und ausführlich in Wort und Bild berichten. Ich empfehle euch dringend, dieses tolle Event ebenfalls zu besuchen. Ich freue mich jetzt schon wie Bolle! 🙂

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Bildquellen

  • Visions Of Atlantis The Deep & The Dark Cover: Napalm Records
  • Visions Of Atlantis Band 2018: Napalm Records
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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