Dawn of Disease – Interview mit Gitarrist Lukas

Dawn of Disease – Interview mit Gitarrist Lukas

Die Melodic Death Metal Band aus Osnabrück hat gerade ihr neues Album „Procession of Ghosts“ auf den Markt gebracht. Gitarrist Lukas war so freundlich, mir ein paar Fragen zu beantworten. Heute mal klein aber fein, bei uns das Dawn of Disease – Interview.

Dawn Of Disease E-WerkStil und Trademarks

Hallo Lukas,
vielen Dank, das Du dir die Zeit für ein paar Fragen nimmst 🙂 Erst mal viel Erfolg mit dem neuen Album, mein Review dazu findet ihr übrigens hier KLICK.

MH: Euer letztes Album „Ascension Gate“ war eine Wucht und in meinen Augen eine Nuance seichter, als die Vorgänger. Beim durchhören von „Procession of Ghosts“ hatte ich fast das Gefühl, ihr seid noch melodischer geworden, ohne aber die Härte zu verlieren. Wie seht ihr die Entwicklung eures Stils selbst?

DoD: So wie du es beschreibst, trifft es die Sache schon ganz gut. Für uns ist eins der typischen DoD Trademarks – wenn nicht sogar das zentrale – die Kombination aus Melodie und Brachialität. Mittlerweile können wir mit Recht behaupten, dass wir unseren eigenen Stil gefunden haben. Dieser besitzt einerseits Melodie, Melancholie, Songs mit Hymnen-Charakter und hohem Wiedererkennungswert, ist andererseits aber auch von Blastbeat getriebenen, aggressiv gespielten und oft vom Old School Death Metal beeinflusst. Melodie und Härte schließen sich eben nicht gegenseitig aus – diese beiden Pole zu verbinden reizt uns sehr und ist dadurch charakteristisch für unsere Musik.

Das neue Bandlogo

MH: Vor kurzem habt ihr euer Bandlogo komplett neu gestalten lassen. Der alte Death Metal Style ist völlig verschwunden…was hat es damit genau auf sich und was wollt ihr mit der neuen Optik ausdrücken?

DoD: Wir haben schon länger darüber nachgedacht, unser Logo zu überarbeiten. Mit dem alten waren wir zwar zufrieden, aber das neue Album bot einfach einen optimalen Zeitpunkt, um unseren Fans ein neues Logo zu präsentieren. Speziell etwas bezwecken oder ausdrücken wollen wir mit dem Logo nicht. Natürlich ist es jetzt etwas besser lesbar, aber spätestens nach dem Release von „Procession of Ghosts“ und auch nach den ersten bereits veröffentlichten Hörproben dürfte klar sein, dass wir nicht plötzlich zum Weichspül-Metal übergewandert sind, haha.

Klickzahlen

MH: Ihr habt bereits 3 Videos vom neuen Album über den Napalm Records Youtube Channel released. Die Klickzahlen finde ich ziemlich beeindruckend, allein der Titeltrack wurde in 2 Monaten bereits über 160.000 mal angeschaut. Wie zufrieden seid ihr selbst mit den Zahlen?

DoD: Mit den Zahlen sind wir natürlich sehr zufrieden und es zeigt uns, dass offensichtlich immer mehr Leute gefallen an unserer Musik finden. Wir waren im ersten Moment selbst etwas überrascht, dass die Zahlen so in die Höhe gehen, aber es freut uns wirklich sehr, mit dem neuen Album noch mehr Leute erreichen zu können.

MH: Für euren neuen Song „In Death We Blast“ habt ihr 2 Gastsänger dazu genommen, die mit Tomasz zusammen singen. Wie kam die Idee auf, ein Lied mit 3 Sängern aufzunehmen und wie kam der Kontakt zu den Kollegen zustande?

DoD: Den Slogan „In Death We Blast“ verwenden wir schon seit längerer Zeit und uns schwebte immer mal vor, auch einen Song zu schreiben, der eben diesen Titel trägt. Das haben wir auf dem neuen Album endlich verwirklicht. Da es sich bei dem Track um eine Art „Band-Hymne“ handelt, die sich gleichzeitig an die gesamte Metal-Community richtet, war für uns direkt klar, dass der Song von mindestes 1-2 Gastsänger unterstützt werden muss. Unsere Wahl viel dann auf Jason Netherton (Misery Index) und Andreas Björnson (Cut Up / Reincarnage), zu denen Tomasz den Kontakt herstellte. Beide waren sofort bereit, ihren Gesang zum Song beizusteuern. Was rausgekommen ist, ist Death Metal Brotherhood at its best, haha.

MH: Vielen Dank für das kleine Interview. Die letzten Worte gebühren bei uns immer dem Gast…wenn ihr noch was loswerden wollt 🙂

DoD: Danke auch! Hört euch unser neues Album an, das ihr auf CD, in unterschiedlichen Vinylfarben, in einer edlen Holzbox oder – für alle Old School Fanatiker – sogar auf MC erwerben könnt. Wir freuen uns über jeden, der unsere Musik und die Energie, die wir in sie stecken, zu schätzen weiß. Vielleicht sieht man sich auf einer der kommenden Shows! Prost!

 

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Bildquellen

  • Dawn Of Disease E-Werk 10: soundchaser (c) metal-heads.de
  • dod_band_2019_1_Photo Credit_Dawn Of Disease: Napalm Records
Moldi

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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