DREAM THEATER – When dream and day unite

DREAM THEATER – When dream and day unite

Bekanntlich sind wir von metal-heads.de ja stets bemüht, euch bzgl. der anstehenden oder gerade aktuell erfolgten Releases von eher unbekannten Acts oder Newcomern ebenso wie großen und etablierten Namen zu berichten.

Auf der anderen Seite wollen wir euch immer mal wieder zwischendurch auch auf Klassiker und Highlights der Vergangenheit hinweisen. Scheiben, die uns mehr oder weniger nachhaltig beeinflusst haben bzw. für die jeweilige Band oder Stilrichtung eine maßgebliche Bedeutung haben/hatten. Andere Redaktionskollegen haben z.B. schon mit MANOWAR (hier) und RAINBOW (dort) vorgelegt und so will ich euch auch heute ein aus meiner Sicht bedeutendes Release näherbringen.

DREAM THEATER – When dream and day unite

DREAM THEATER When dream and day unite

Die Rede ist von „When dream and day unite“ von DREAM THEATER. Heute hat die Band eine herausragende Position in der Progszene und die aus einer Gruppe von Studienkollegen des berühmten Berklee College of Music im amerikanischen Boston hervorgegangene Formation ist längst eine Bank in ihrer Stilrichtung.

Am 06.03.1989 – also vor knapp 30 Jahren – erblickte die Scheibe mit dem interessanten Cover (der junge Schönling, der recht verunsichert dreinschaut, weil man sich ihm mit einem glühenden Logo der Band in Form eines Brandeisens nähert), das Licht der Welt.

Fast 30 Jahre – immer noch ein Meilenstein

Nicht radiotaugliche Songs von Längen auch schon mal bis knapp 9 Minuten (ja, ich weiß…das wusste man in der weiteren Karriere noch einige Male um ein Vielfaches zu überbieten!!), komplexe Songstrukturen und Rhythmen. Proggig vertrackt, dazu die starken Vocals des damaligen Frontmanns Charlie Dominici. So schaffte es das Album auf eine Spielzeit von gut 50 Minuten. Bei diesem damaligen Debüt ahnte noch Niemand, welche beeindruckende Entwicklung die Band nehmen würde. Dabei kann man über die Jahrzehnte der Bandhistorie über ein ziemlich stabiles Line up sprechen. Der Posten am Keyboard war dabei noch am meisten von Wechseln betroffen. Damals bediente Kevin Moore die Tasten.

Viel Konstanz und etwas Wechsel

Der doppelte John (Petrucci – Gitarre und Myung – Bass) war immer schon dabei und gehörte mit dem 2010 ausgestiegenen Drummer Mike Portnoy zu den Gründungsmitgliedern. Der Sänger von 1989, der die zu den Songs passende Stimme beisteuerte, wurde bald durch den heute noch amtierenden James LaBrie ersetzt.

Was geht bzw. ging musikalisch!? Mit „A fortune in lies“ geht es noch recht eingängig los. Proggig ja, aber noch recht gut verdaulich. Das nachfolgende „Status seeker“ kommt schon etwas „schwerer“ daher und dann geht es mit „Ytse jam“ weiter. Dieser Song hat sich zu einem anhaltenden Meilenstein des Backkatalogs gemausert. Komischer Name? Der Insider unter unseren Lesern weiß, dass DREAM THEATER aus der Band MAJESTY hervorgegangen sind und jetzt dreht den Namen mal um ;- )

Puuh! Dann eine kurze Verschnaufpause mit „The killing hand“. Langsamer Einstieg…aber dann nimmt das Ganze auch schon Fahrt auf. Das rockt ordentlich! Man möchte eigentlich keinen Song wirklich hervorheben, auch die beiden folgenden Tracks reihen sich ein und das komplette Material wirkt wie aus einem Guss. „The ones who help to set the sun“ ist nicht nur vom Titel etwas umfangreicher, sondern auch insgesamt etwas sperrig.  Und mit 8 Minuten auch wieder recht lang.

Komplex und beeindruckend – der Anfang einer starken Karriere

Beim Rausschmeißer – vielleicht einer der stärksten Stücke auf WDADU – geht es vom Tempo her noch mal etwas zu Sache. Gutes Zusammenspiel von Vocals und den Instrumenten. Daumen hoch! Wer nur die neueren Werke von DREAM THEATER kennt, sollte hier unbedingt mal reinhören!

Fazit: ein absolut starkes Debüt und nach wenigen Jahren entwickelte sich die Truppe aus New York zu einer meiner (wenn nicht der) Lieblingsband(s). Der Sound ist im Vergleich zu den heutigen Möglichkeiten eher schwach, was aber die instrumentelle Leistung der jungen Musiker keinesfalls schmälert.

Hier ein paar musikalische Eindrücke:

„Ytse jam“ im Studio:

Und live:

Zum Abschluss: „Only a matter of time“:

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Bildquellen

  • DREAM THEATER When dream and day unite: www.amazon.de
  • Mike Portnoy – 2010 – 03: (c) metal-heads.de / Amir Djawadi
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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