Ironstone – Prophecy (VÖ: 29.05.2020)

Ironstone - Prophecy Cover

Wir von metal-heads.de fördern bekanntlich Kunst und Kultur. Am liebsten von neuen, unbekannten Acts. Daher supporten wir heute die junge Progressive Metal-Band Ironstone aus Australien. Denn die Newcomer bringen Ende Mai ihr Debüt „Prophecy“ auf den Markt. Wir haben vorab in deren EP reingehört und verraten euch unsere Meinung.

Für diejenigen, denen der Bandname Ironstone jetzt nichts sagt, dem empfehlen wir noch einmal unsere Bandvorstellung an dieser Stelle hier. Damals hatten wir euch mit „Bound“ die erste Video-Single der Band serviert. Hier und heute gibt es nun die zweite Single-Auskopplung der insgesamt sechs Tracks umfassenden EP „Prophecy.“ Das Lied trägt den Titel „Downpour:“ Ton an, Film ab:

2. Single „Downpour“ von Ironstone

Und? Wie findet ihr den Track? Unseren schreibenden Redakteur erinnert „Downpour“ von der Songstruktur ein wenig an Dream Theater. Unsere Meinung zur Visualisierung: der dramatische Platzregen passt wunderbar zum Songtext. Denn bei „Downpour“ geht es inhaltlich darum, dass – wenn etwas schief geht – es dann so richtig schief geht und alles außer Kontrolle geraten kann. Warum in der Melodie-Linie allerdings ein orientalischer Beiklang zu hören ist, ist eine gute Frage. Merkt die euch.

Ironstone über ihre EP „Prophecy“

Nun aber zur EP selbst. Wobei? Bevor wir von metal-heads.de unseren „Senf“ dazu geben, lassen wir Ironstone erst einmal selbst zu Wort kommen. Was sagen denn die Jungs zu ihrem Debüt?

We are thrilled to present our debut EP ‘Prophecy’ to the world. This collection of songs covers a broad range of feelings, from heavy and serious subject matter through to the quirky and light-hearted. Being a first release for us and having evolved so much in the last few years, we feel especially philosophical about our direction as a band and our path as young adults. ‘Prophecy’ is about acknowledging the overwhelming doubt of what the future holds and casting that aside in order to take control of our own reality. It flows and integrates from hopelessness to empowerment, from caution to impulsivity and encourages a journey of self-discovery that is vaguely familiar yet somehow completely new.“ 

Quelle: Pressemitteilung von Black-Roos Entertainment vom 31.03.2020
Ironstone

Der metal-heads-Check zu „Prophecy“

Satte 26 Minuten und 29 Sekunden für sechs Songs finden sich auf „Prophecy“ von Ironstone. Hierbei bietet die Hälfte der Tracks „explicit“ lyrics. So richtig gewaltsam oder vulgär wird die Sprache der Band allerdings nicht. Sänger Dan Charlton singt über Zukunftsängste und Selbsterfahrungen. Musikalisch wird dies mit einem fetten Brett an groovigem Metalcore sowie einem Hauch Djent untermauert. Während die beiden bisherigen Single-Auskopplungen „Downpour“ sowie „Bound“ eher melodische, ruhige Songs im Stile anderer Nu-Metal-Bands darstellen, hauen einen die weiteren Tracks das eine oder andere Mal so richtig aus den Schuhen, wenn der Lautstärkeregler bis zum Anschlag aufgedreht ist.

Grooviger Metalcore mit einem Hauch Djent

So wie die Mucke im Track „Better Unseen“ oder die Growls in „Hollow.“ Während in „Better Unseen“ die Double Bass Drum mächtig strapaziert und zudem einmal mehr bewiesen wird, dass zwei E-Gitarren einfach besser klingen als eine, gewinnt „Hollow“ vor allem durch die coolen Shouts und Growls von Frontmann Dan (ich hätte fast Schatzemann geschrieben). Aber auch die schönen Tempus- sowie Stimmenwechsel in „Killed A Man“ sowie das straighte, leicht melancholisch klingende Lied „Origin“ als letzter Song auf der EP wissen durchaus zu gefallen.

Fazit

Ein rundum gelungenes, selbst produziertes und aufgelegtes Album von Ironstone und eine klare Kaufempfehlung von metal-heads.de für alle Freunde von Dream Theater, Creed, I Prevail & Linkin Park. Jetzt heißt es: warten auf den Festivalsommer 2021 und hoffen auf erste Auftritte der Australier auf europäischem Boden.

Wer mehr Infos von und über Ironstone sucht, findet sie auf deren Facebook- oder auf deren eigener Internetseite. „Prophecy“ erscheint am 29.05.2020, unter anderem bei Amazon Music für schlanke 3,49 €.

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Bildquellen

  • Ironstone: Black-Roos Entertainment
  • Ironstone – Prophecy Cover: Black-Roos Entertainment
Ralfi Ralf

Ralfi Ralf

Als ich mir mit 14 zum ersten Mal das Nasenbein beim Moshen mit dem Tennisschläger im heimischen Kinderzimmer brach, war es um mich geschehen! METAL...

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