MIRRORPLAIN – „Lost in paradise“ (VÖ: 19.07.2019)

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MIRRORPLAIN – „Lost in paradise“ (VÖ: 19.07.2019)

Wenn man auf ein Konzert geht, dann weiß man ja, warum. Ab man informiert sich ja mittlerweile auch über die angekündigten Supportbands. So bin ich dann auf die Band MIRRORPLAIN gestoßen. Die Band kann auf ein Debütalbum aus dem Jahr 2017 zurückblicken. Diese Scheibe ist mir ehrlich gesagt unbekannt. Aber heute geht es ja auch um das aktuelle Release. Das soll am 19.07.2019 in den Regalen des einschlägigen Musikhandels stehen bzw. über die gängigen digitalen Vertriebswege verfügbar sein.

Jetzt der Zweitling – ist das eine Steigerung?

„Lost in paradise“ ist der Titel der mit 11 Songs ausgestatteten Langrille. Und die geht – so ist meine Meinung – mit dem Opener „Northstar“ stark los. Den Track hatten wir euch bereits hier auf metal-heads.de in einer Vorankündigung des Albums hier vorgestellt. Ein mitreißender und einprägsamer Rocker. Kann man sein Album besser eröffnen? Aber man muss auch nachlegen…sonst war die ganze Mühe für die Katz! Eine gewisse rauhe Note kann man der Band nicht absprechen. Das kommt schon allein durch den Gesang von Frontmann Christian Döring zustande. Ansonsten ist man auf Melodie bedacht, weiß aber auch ordentlich zu rocken.

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Nach dem starken Beginn lässt es qualitativ etwas nach, rockt aber noch vernünftig. Dann wird bei „Judgement day“ etwas der Fuß vom Gas genommen. Nach einem entsprechend gemäßigten Beginn, bekommt die Nummer aber noch ausreichend Drive. Kommen wir zum Titeltrack. Das Zusammenspiel der Akustikgitarre mit ihrem elektrischen Pendant sorgt für eine emotionale Stimmung. Aber auch hier wärt die Ruhe nicht lange und es wird noch deutlich rockiger. „Listen up“ ist ein Song, der einfach so durchrutscht und keiner besonderen Erwähnung bedarf. Ebenso der nächste Track.

Mit tieferen Tönen und einer etwas melancholischeren Stimmung kommt dann „Drown“ daher. Fast 5 Minuten Schwermut. Nach einem mittelschwer anmutenden Song, kommt „Mr. Hyde“ schon flotter daher spaziert. Dann endet das Album mit einem Track, den ich mal fast als Ballade bezeichnen würde. Gut gemacht und ein ruhiger Ausklang.

MIRRORPLAIN – zwischen Rock und Ruhe

Fazit: MIRRORPLAIN können genauso ruhigere Töne anschlagen wie ordentlich Abrocken. Sänger Christian Döring variiert seine Vocals entsprechend, seine musikalischen Mitstreiter ziehen entsprechend mit. Einige Songs sind echt stark und herausragend, andere Tracks gehen dann ein bisschen unter und haben zu wenig Ecken und Kanten bzw. Eigenständigkeit, um dem Hörer „aufzufallen“. Aber man kann ja auch nicht nur 1A-Ware liefern. Bin gespannt, wie das Material live ´rüberkommt.

Wie gesagt, man geht im Juli und August in den hiesigen Breiten als Support von QUEENSRYCHE und FIREWIND in einem äußerst starken Package auf Tour. Das wollen wir nicht verpassen und werden schauen, dass wir da von einem entsprechenden Konzert in Wort und Bild für euch berichten können.

Auf jeden Fall antesten!

Aber erst einmal solltet ihr unbedingt „Lost in paradise“ antesten. Das die Scheibe ein ziemlicher Knaller ist, ist ja hoffentlich jetzt deutlich geworden.

MIRRORPLAIN – „Lost in paradise“ (VÖ: 19.07.2019)

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Bildquellen

  • mirrorplain_press_2019a: Fastball Music/Rock Promotion
  • Mirrorplain_Lost_In_Paradise_Cover_Front – Beitragsbild: Fastball Music/Rock Promotion
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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