Stereolith mit „ESCAPE VELOCITY“

„ESCAPE VELOCITY“, so heißt das Debüt Album von Stereolith, welches am 03.07.2020 über Barhill Records erschienen ist. Das deutsche Stoner/Punkrock Quartett aus Koblenz begab sich ins Tonstudio 45, wo die sieben Songs von Kurt Ebelhäuser, u.a. bekannt von Blackmail und Scumbucket produziert und abgemischt wurden.

„Fluchtgeschwindigkeit“ bei Stereolith

So ist die Übersetzung von „ESCAPE VELOCITY“. Es beschreibt in der Physik die Mindestgeschwindigkeit, die ein freies Objekt ohne Antrieb benötigt, um den Gavitationseinfluss eines massiven Körpers zu entkommen, um eine unendliche Entfernung von ihm zu erreichen.

Um es kurz zu sagen, die Band lässt einfach los und begibt sich in andere Umlaufbahnen bzw. einfach mal den Orbit verlassen und das hört man an jeder Stelle von „ESCAPE VELOCITY“. Gradliniger, stellenweise verzerrter purer Punk, Grunge, Desert und Stoner Rock. Sieben Titel, die es in sich haben.

EIN GANZ STARKER EINSIEG

Mit „Common Cause“ gelingt der Band ein bärenstarker Einstieg ins Album. Harte Gitarren Rhythmen treffen immer wieder auf die markante Stimme von Sänger Timo Loesch. Knapp 5 Minuten dauert der Opener, was einem sehr lang vorkommt. Nicht in diesem Fall! Ein ganz starker Song für den Einstieg. Aber auch bei den folgenden Songs kommt keine Langeweile auf. Mit „Stuffy Air“ kommen wir auch zur ersten Veröffentlichung des Quartetts. Auch hier treffen immer wieder ausgereifte Riffs und fliegende Bässe auf harte Drums. Ein Song, der richtig Spaß macht und abgeht.

Hier das Video zum Song:

Stereolith mit „Close“

Hier wird’s ein wenig ruhiger. Wenn man von ruhiger sprechen kann. Mich erinnert der Song von der Stilart ein wenig an Nirvana. Guter alter Grunge, der auch nahtlos in „Crossing Roads“ rüber transportiert wird. Mit „I don’t Mind“ wird’s wieder punkiger, rotziger und laut. Ein geiler Song. Mit „Intrid“ und „Chain Right“ kommen wir auch schon zu den zwei letzten Songs von „ESCAPE VELOCITY„. „Intrid“ ist rein instrumental gespielt und gefällt mir sehr gut. Die Nummer stellt aber auch einen wunderbaren Einstieg in den letzten Song des Albums dar. Mit „Chains Right“ wurde ein würdiger Abschluss für die Scheibe gefunden. Hier gibt es noch einmal mächtig was auf die Fresse und das Quartett zeigt noch einmal seine ganze Qualität. Harter, gradliniger Punk Rock.

Mein Fazit zu ESCAPE VELOCITY

Ein ganz starkes Debüt Album der vier Jungs aus Koblenz. Mit ihrer unglaublichen Art Musik zu machen, nehmen uns die vier Jungs mit auf eine Reise in eine andere Welt. Fliegende Drums, eindringende Bässe und ausgereifte Riffs sowie der Gesang machen mächtig Spaß. Von mir gibt’s 4 von 5 Pommesgabeln für ESCAPE VELOCITY. Weiter so Jungs

Tracklist zu ESCAPE VELOCITY

  1. Common Cause
  2. Stuffy Air
  3. Close
  4. Crossing Roads
  5. I don’t Mind
  6. Intrid
  7. Chain Right

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Bildquellen

  • Stereolith-Band: Barhill Records
  • Stereolith: Amazon
Kelle

Kelle

Mit Claudia und ihrem Schäferhund habe ich den Grundstock meiner Plattensammlung gelegt. Von Punkrock über AC/DC bis Metallica mag ich alles, was laut ist.

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