Party.San 2022 – Samstag

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Party.San 2022 – Samstag

Die Anreise haben wir erledigt, den Donnerstag und Freitag sehr gut rum bekommen…aber einen haben wir ja noch im Köcher! Den Party.San 2022- Samstag hatten wir noch vor der Brust. Das Festival startet von Tag zu Tag früher und so ertönte gegen kurz vor 11 Uhr schon der Kanonenschlag aus der Esmiralda. Noch früher allerdings ging es schon auf der Zeltbühne zur Sache.

Caroozer

Denn bereits um 10 Uhr gaben hier die Leipziger von Caroozer ihren Groove Metal zum Besten. Natürlich konnten wir unsere Kadaver um diese Uhrzeit noch nicht zum Ort des Geschehens schleifen. Aber was wir beim Frühstücken so von der Band mitbekamen, klang mehr als ordentlich.

Slaughterday und Purgatory

Um 11 Uhr schickten sich Slaughterday an, die Mainstage für den letzten Festivaltag zu eröffnen. Direkt nach ihnen spielten die Veteranen von Purgatory. Bei beiden Bands war das Motto quasi „Death Metal aus deutschen Landen“ und der Abriss war amtlich. 2 Kapellen, wie man sie fürs Party.San erwartet und sich wünscht.

Panzerfaust

Gegen 13.45Uhr waren dann die Kanadier von Panzerfaust für die Main angesetzt. Da wollte ich auf jeden Fall mal rein gelünkert haben, denn deren Black Metal hatte ich mir im Vorfeld schon das ein oder andere mal einverleibt. Der Hühne von einem Sänger (zumindest wirkte er so) steckte in einem Kostüm, verziert mit Knochen. Er machte es sich an einem Stehpult hinter dem Drummer gemütlich und stimmte dann immer wieder Wechselgesang mit seinem Gitarristen an. Ein solider Auftritt, dessen Wirkung ob der frühen Stunde leider etwas verpuffte.

Nunslaughter

Direkt danach waren die US Amerikaner von Nunslaughter dran, ihren räudigen Black/Death unters Volk zu bringen. Und auch wenn das Infield nicht aus allen Nähten platzte, sie hatten definitiv ihre Fans. Denn die Band macht durchaus Spaß und hat ordentlich eingeheizt.

Fleshcrawl

Ich hatte mich so auf die Band gefreut, wollte den neuen Sänger mal in Aktion sehen. Und dann passierte das, was passieren mußte…wir haben uns am Wohnmobil bei 1-2 kalten Getränken mit Ralf von Revel in Flesh verlabert. Jo und auf einmal waren Fleshcrawl auch schon fertig. Verdammte Axt…aber so Gespräche mit netten Menschen sind ja auch immer Gold wert, von daher alles nur halb so schlimm. Beim nächsten mal aber!

Scalpture

Endlich mal zurück zur Tent Stage, denn dort spielten Scalpture aus Bielefeld groß auf. Das Zelt war jedenfalls zum Bersten gefüllt, denn schließlich gab es feinsten Underground Death Metal, wie man ihn liebt. Das sahen viele von euch so, es gab neben diverser Headbanger auch Crowdsurfer Einlagen. Geiler Sound, geile Show. Für solche Bands geht man aufs Party.San!

Path of Destiny

Praktisch war, dass im Zelt danach direkt Path of Destiny gespielt haben. Das hatte den Vorteil, dass man dem Gedudel von Manegarm auf der Mainstage aus dem Weg gehen konnte. Meine Herren. Die letzte Vinyl von PoD hatte es kurz vor dem Festival noch in meine Sammlung geschafft. Und das es live ja immer noch mal geiler ist, haben die Jungs eindrucksvoll bestätigen können. Sehr solider Melodic Death Metal wurde da abgeliefert, der mir richtig Spaß bereitet hat. Der Gig ging auch sehr professionell über die Bühne, dass wirkte alles sehr ausgereift. Freunde, sehr gerne wieder, wenn ihr mal in der Nähe seid. Und sorry für die Handybilder…mein Fotograf war anscheinend nicht in der Nähe 😉

Blood Incantation

Blood Incantation auf der Main! Die Death Metal Band aus den USA geht nicht den klassischen Weg. Moderner Death Metal, sehr verkopft, eigenwillig, kreativ. Im Publikum gab es gefühlt nur 2 Zustände. Absolute Ekstase, oder juckt mich nicht. Die Jungs vor uns sind total abgegangen…für die haben dort die Idole gespielt. Es hat bei mir ein wenig gedauert, man muß sich erst mal drauf einlassen und in die Nummer rein kommen. Wenn man das erst mal geschafft hatte, war es nur noch geil. Kein Lied endet so, wie man es erwartet. Die Musiker sind totale Nerds, nach jedem Song wird nachjustiert und am Sound verbessert. Ein absoluter Knaller und Festivalhighlight, dieser Gig. Um die wieder zu sehen, würde ich mir beide Arme abhacken. Also so halbwegs zumindest 😉

Benediction

Mit Benediction aus England sollten ein paar Death Metal Urgesteine die Hauptbühne betreten, um so langsam aber sicher das Festivalende einzuläuten. Der neue alte Sänger Dave Ingram (kam 2019 zu Benediction zurück) zeigte sich bestens aufgelegt. Als Gastmusiker hatte man Bassist Dan von Anaal Nathrakh engagiert. Die Band startete mit 2 Songs vom neuen Album, streute dann 2 alte ein und legte den Focus immer mal wieder aufs neue Album. Das wurde vermutlich, pandemiebedingt, auch noch nicht oft live gespielt. Es funktionierte aber hervorragend. Der Sound war top, es gab Pogo Einlagen vor der Bühne. Ingram streute immer mal wieder ein paar witzige Ansagen ein, die seinen Humor durchblitzen ließen. Am Ende gab mit „Stormcrow“ dann noch mein persönliches Lieblingslied vom neuen Album. Ein richtig satter Auftritt, der definitiv viel Spaß gemacht hat. Für mich eins der weiteren Festivalhighlights.

Dismember

Die Schweden von Dismember haben quasi den Headliner Headliner Platz des Festivals ergattert und spielten zum 3. mal auf dem Party.San. Und das nicht ohne Grund, genießen sie doch absoluten Kultstatus in der Szene. Und schwedischer Death Metal funktioniert einfach, so natürlich auch hier. Als sie dann auch noch mit dem Opener „Override of the Overture“ vom Kultalbum „Like an Everflowing Stream“ loslegten, waren sämtliche Dämme direkt gebrochen. Ich glaube, es gibt keinen Death Metal Fan, der das ikonische Gitarrensolo nicht kennt. Nach dem 3. Song gab es, dank technischer Probleme, eine Auszeit. Die überbrückte das Publikum einfach gekonnt selbst, in dem es Stimmung als Ersatz machte. Mit der Ansage „We only play old stuff, cause we habe no new“ (schade eigentlich) wühlte man sich weiter durch die alten Alben. Das war eine runde Sache, fanden auch die Crowdsurfer, die sich zwischenzeitlich wieder aufs feiernde Volk geworfen hatten. So ging ein hervorragend organisiertes Festival zu Ende. Und wer immer noch nicht genug hatte, der konnte seine letzte Munition auf der ABBA Party im Zelt verballern. Da waren wir dann aber raus, denn 4 Tage sitzen einem irgendwann doch arg in den Knochen 😉

Ein Fazit zum Party.San folgt in einem separaten und abschließenden Artikel zu dieser Serie hier.

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Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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