STONEWALL NOISE ORCHESTRA, DEVILLE, DUNE PILOT Live in Düsseldorf

Stonewall Noise Orchestra, Deville, Dune Pilot Live in Düsseldorf

STONEWALL NOISE ORCHESTRA, DEVILLE, DUNE PILOT im Pitcher

Das Stoner Rock Package des Frühsommers 2016 bestehend aus Stonewall Noise Orchestra, Deville und Dune Pilot machte am Samstag, dem 21.05.2016 im Düsseldorfer Pitcher halt. metal-heads.de konnte sich dieses Line up natürlich nicht entgehen lassen und fuhr in die Landeshauptstadt am Rhein, um eine ordentliche Prise soliden Stoner Rock zu tanken. Neben dem Konzertbericht werden in den nächsten Tag gleich 3! Videobeiträge mit Stonewall Noise Orchestra und Deville veröffentlicht! Also: Behaltet eure Lieblings-Webside und unseren YouTube-Channel im Auge!

Die schönste und wärmste Jahreszeit war gerade erst angebrochen und gleich wurde sie auch wieder verflucht. Trotz des sehr schönen und klaren Wetters stand das Konzert unter keinem guten Omen. Am selben Tag fand in Berlin das DFB-Pokalfinale zwischen Dortmund und Bayern statt. Dies ist für jede Band, Klubbetreiber sowie Promoter der pure Wahnsinn und Feind. Niemand möchte in einer leeren Halle spielen. Während die Bands noch probten und den Soundcheck kurz vor Einlass absolvierten, tauschte ich mich mit Andreas (der guten Seele vom Pitcher) über den Klub aus. Das Pitcher gibt es nun schon seit 10 Jahren und es ist meiner Meinung nach sehr beachtlich, einen Konzertladen/Bar zu erschaffen, als die Musikindustrie 2006 am Boden lag. Mittlerweile gastieren diverse Szenegrößen aus den unterschiedlichsten Genres in dem „Gitarrenlastigen-Musik-Club“– wie Andreas seinen Laden beschreibt. Wer und wann in dem Laden auf der Oberbilker Allee 29 noch spielen wird, kann man HIER einsehen.

Dune Pilot aus München machten den Anfang

(Website & Facebook)

Dune PilotPünktlich ging es mit Dune Pilot um 18:45 los. Der Laden war leider zu dem Zeitpunkt so gut wie leer, was der Band gegenüber unwürdig war. Die 4 Jungs aus der bayrischen Landshauptstadt hatten ihr aktuelles Album „Wetlands“ dabei und spielten sämtliche Hits wie „Waste“ oder auch „Stamina“. Die Newcomer sind von dem Soundklang her, ein Mix aus Szenegrößen wie Kyuss und Dozer, ohne einen billigen Abklatsch darzustellen. Nach 30 Minuten war das ordentliche Set vorbei. Diese Band sollte man definitiv im Auge behalten, denn es verbirgt sich großes Potenzial.

Deville brachten das Pitcher ins Schwitzen

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DevilleWährend der Umbaupause zu Deville füllte sich das Pitcher langsam. Um Punkt 19:30 wurden die Gitarren runter geschraubt und die Boxen aufgedreht. Die Malmöer starteten das Set mit „Burning Towers“ und fegten den Staub aus der Anlage. Man bot direkt ein hohes Niveau von der ersten Sekunde an und führte dies mit „Lava“ fort. Sänger Andreas Bengtsson forderte die überschaubare Meute zum singen und klatschen auf und diese gehorchte. Die Schweden präsentierten neben Klassikern wie „Over The Edge“, „Deserter“ und „The Knife“ eine Reihe von neuen Tracks aus dem aktuellen Album „Make It Belong To Us“. Im Vergleich zu dem Konzert der Jungs im Februar (metal-heads.de berichtete) wirkten die neuen Lieder noch eingespielter und dadurch druckvoller. „Mind On Hold“, „Chief“, „Out Of The Black“ reihten sich an „Make It Belong To Me“, „Drive“ und „Life in Decay“. Die Band hatte sichtlich ihren Spaß und tobte sich auf der Bühne aus. Die Luft im Raum wurde knapper und es baute sich eine wüstenartige Hitze auf, die nicht nur die Band mächtig ins Schwitzen brachte. Frontmann Andreas sagte mir nach der Show, es war durch die Wärme die härteste Show, die er je im Pitcher gespielt hatte. Deville beendeten das Set nach einer Stunde mit dem Doom Track „Rise Above“, der den ein oder anderen zum Headbangen einlud.

Setlist Deville:

Burning Towers
Lava
Mind On Hold
Chief
Out Of The Black
The Knife
Deserter
Over The Edge
Make It Belong To Me
Drive
What Remains
Rise Above

Stonewall Noise Orchestra brachten ihre Fans zum Tanzen

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Stonewall Noise OrchestraÄhnlich wie schon zuvor bei Deville hielt sich die Umbaupause sehr kurz und der Hauptact stand schon nach 15 Minuten bereit zum abfeiern. Trotz des Wetters und Pokalfinale war das Pitcher gut gefüllt und die Meute wartete geduldig bis es los ging. SNO fingen direkt mit 3 Liedern aus dem neuen Album „The Machine, The Devil & The Dope“ an. Den Anfang machte „The Fever“, gefolgt von der aktuellen Videosingle „Welcome Home“ sowie „Into The Fire“. Das Pitcher setze sich in Bewegung und die ersten Reihen fingen an, im Takt mit den Füßen zu stampfen. Das lange Warten hatte sich voll gelohnt und die Fans wurden ordentlich mit Gassenhauern wie „A Song For The Fool“ oder auch „Clone Baby“ belohnt. Das Thermometer und die Stimmung stieg bei jedem Song den SNO abfeuerten weiter und weiter nach oben. Die Gitarristen Mike und Snickens lieferten feinste Gitarren-Licks während Schlagzeuger Mr. Pillow mächtig auf die Drums einprügelte. Bassist Jonas hielt sich etwas im Hintergrund, was aber eher der kleinen Bühne geschuldet war. Auch wenn der neue Frontmann „Tony“ nicht jeden Ton an diesem Abend traf, entertainte er auf hohem Niveau und konnte das Publikum mitnehmen. Nach genau 1 Stunde und 15 Minute beendeten die Band aus Schweden das Konzert mit „Dead Eden“ und verließ die Bühne unter Applaus.

Setlist Stonewall Noise Orchestra:

The Fever
Welcome Home
Into The Fire
Die Die Die
Black Cat Bone
Stone Crazy
Superior #1
Chemical Sky
The Machine, The Devil & The Dope
Skyscraper Moment
Sideshow Messiah
A Song For The Fool
Clone Baby
Dead Eden

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Bildquellen

  • Stonewall Noise Orchestra: SNO + Deville + Dune Pilot by Kjo (c) www.metal-heads.de
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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