Dead Man’s Boogie mit „Devil Nation“ (bereits veröffentlicht)

Dead Man's Boogie

Seit 2010 musizieren Dead Man’s Boogie nun schon zusammen und am 15. Juni 2018 erschien ihr zweites Album „Devil Nation“. Und das Ganze auch noch in Eigenregie. Das hört man der Platte aber ganz und gar nicht an. Cover, Verpackung und Produktion erfüllen professionelle Ansprüche und inhaltlich soll es eine bunte Mischung verschiedener Stile sein. Lassen wir uns mal überraschen und vorab die Band selber im Video zu „Devil Nation (behind the Scenes)“ zu Wort und Bild kommen:

 

Dead Man’s Boogie – der Boogieman tanzt Walzer

Zumindest tut er das im Eröffnungsintro „Waltz Of The Boogieman“. Ein netter Einstieg, der dann direkt übergeht in den krachenden Titeltrack. Erinnert irgendwie an die Neunziger und vereint viele Einflüsse in sich, progressive Gitarren inklusive. „New Messiah“ wartet mit einem treibendem Bass und stampfenden Riffs auf, sehr groovig. Verspielter klingen die Gitarren bei „The Flood“ und der Refrain lädt zum Mitsingen ein. Ein dunkler Bass leitet die „Warmachine“ ein um dann von schneidenden Riffs übernommen zu werden. Ein schöner, klassischer Metal-Song!

Dead Man’s Boogie mit vielen Gesichtern

Knappe zehn Minuten dauert dann das ruhige „Not A Hero“. Eine Art Power-Ballade, die aber trotz Überlänge zu keiner Sekunde langweilig ist oder nervt. Das so hinzukriegen, Respekt! Ganz anders kommen dann wieder „The Devil’s Rejects“ aus den Boxen gekrochen. Ein lupenreiner Stoner. Dead Man’s Boogie haben wirklich viele Gesichter. Das zeigt auch der nächste Song „Jekyll & Hyde“, der sehr grungig anmutet. Eher klassisch-rockig mit Heavy Metal Ausflügen überrascht „Follow The Sun“ und das ruhige, instrumentale „Left In Ruins“ beschließt dann den bunten Reigen.

Dead Man’s Boogie – Vielfalt, die Spaß macht

„Devil Nation“ ist eine bunte Scheibe geworden, die viele Einflüsse und Stile in sich vereint. Die Songs klingen alle verschieden, aber das Wunderbare und Erstaunliche ist, dass das Album trotzdem wie aus einem Guss wirkt. Das ist schon hohe Songwriting-Kunst, welche die vier Herren hier abliefern. Man merkt, dass hier erfahrene Musiker am Werke sind, die mit Spaß dabei sind und verdammt eingespielt klingen. Der eine Überhit ist nicht dabei, aber dafür ist „Devil Nation“ ein Album, das man sich gut am Stück anhören und genießen kann. Vielfalt, die Spaß macht! Wer auf ehrliche, abwechslungsreiche Musik steht, sollte das Album für nur 12 Euro direkt bei der Band ordern.

Dead Man’s Boogie – Line-Up und Kontakt

Michael Dietrich – Gesang und Gitarre
Volker Zaucker – Gitarre
Philipp Trenkle – Bass
Timo Hilzendegen – Schlagzeug

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Bildquellen

  • Dead Man’s Boogie 720×340: Dead Man's Boogie / Volker Zaucker
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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