IMMORTAL GUARDIAN – „Psychosomatic“ (VÖ: 12.02.2021)

IMMORTAL GUARDIAN - Albumcover - Psychosomatic - Beitragsbild

IMMORTAL GUARDIAN – „Psychosomatic“ (VÖ: 12.02.2021)

Was zeichnet den Vierer namens IMMORTAL GUARDIAN aus? Es ist die Vorliebe für progressiven Power Metal. Besonders ins Auge fällt Gabriel Guardian, der neben seiner Gitarrenarbeit auch noch nebenbei das Keyboard bedient. Nicht eben alltäglich, was meint ihr!? An seiner Seite finden wir Joshua Lopez am Bass, Frontmann Carlos Zema und hinter dem Schlagzeug sitzt Justin Piedimonte. Gemeinsam verknüpft man melodischen Power Metal mit progressiven Elementen. Erstmals hat man dies auf dem – mir bislang unbekannten Debüt „Age of revolution“ (2018) getan und nach intensiven Touraktivitäten hat man sich Anfang 2020 in Las Vegas zusammengetan, um neues Material aufzunehmen.

Dann kam, was keiner ahnen konnte: die Corona Pandemie! Also reiste jeder wieder in seinen Heimatort (USA, Kanada und Brasilien) und wurde durch die besondere Situation angeregt, sich dem brandaktuellen, neuen Thema der weltweiten Virusverbreitung und den damit verbundenen Einschränkungen und anderen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft zu stellen. Das sollte letztlich thematisch das neue Release beeinflussen.

IMMORTAL GUARDIAN – was erwartet uns musikalisch!?

Also was erwartet uns musikalisch? Schon mit dem Titeltrack als Opener geht man voller Energie zur Sache. Melodieorientiert und kraftstrotzend nimmt man den Hörer mit auf eine musikalische Reise. Zum nächsten Track „Read between the lines“ gibt es ein echt cooles Video, mit animierten Zeitungen bzw. Fotos. Schaut mal hier:

Heavy, aber nicht nur…

Heavy Gitarrenriffs treffen auf melodische Gesangslinien, dazu treibende Drums. Das geht gut voran und weiß zu gefallen. Die Passage mit einer Mischung aus orientalischen Klängen und Zirkusmusik ist allerdings verzichtbar! Das Video zur neuen Single „Lockdown“ (vermutlich einer der am meisten in 2020 verwendeten Begriffe) haben wir euch neulich schon in unseren Prog News hier vorgestellt. Wer mit den hohen Gesangslagen des Frontmanns klar kommt, wird die Nummer gut verpacken.

„Phobia“ ist dann ein Song, der instrumentell fein progressiv nach vorne geht. Flotte Drums, Flitzefinger auf dem Gitarrengriffbrett. Dazu der Gesang, mal härter, dann wieder melodisch. Das nächste Lied beginnt dagegen erst einmal recht zurückhaltend. Aber hattet ihr ernsthaft erwartet, dass IMMORTAL GUARDIAN den Fuß vom Gas nehmen?!…Hahaha! Nun ja, dieses Mal tritt man schon etwas gemäßigter auf. Aber genug Power hat das Ganze immer noch.

Abwechslungsreich und voller Energie…

Nachdenklich kommt „Self isolation“ daher…passend zur Thematik. Ehe man sich versieht, ist dann nach knapp 40 Sekunden auch schon Schluss…da hätte man vielleicht mehr daraus machen können. Mit melodischem Power Metal geht es dann auch sofort weiter. Etwas verspielte E-Gitarren und dann ab dafür mit treibendem Schlagzeugspiel. Mit emotionalerem Gesang geht es bei „Candlelight“ weiter. Der Song rockt ordentlich, ist aber nicht ganz so heavy angelegt. Pianoklänge begrüßen uns zu Beginn des nächsten Tracks. Aber schon bald übernehmen Doublebass und E-Gitarre. Wobei es dann über weite Strecken eher gemäßigt vorwärts geht.

Auf in die letzte Runde. Mit knapp 6 Minuten läuten wir den Abschluss des neuen Albums von IMMORTAL GUARDIAN ein. Es geht wieder recht energiegeladen zur Sache. Dabei kommt aber auch die Melodie nicht zu kurz.

IMMORTAL GUARDIAN – „Psychosomatic“ (VÖ: 12.02.2021)

IMMORTAL GUARDIAN - Albumcover - Psychosomatic

Das Fazit zum Album von IMMORTAL GUARDIAN

Das Fazit bei metal-heads.de zur neuen Scheibe von IMMORTAL GUARDIAN: die Trademarks des Vierers sind recht klar umrissen. Kraftvolle Drums, E-Gitarren, die heavy Riffs ebenso drauf haben, wie melodische Arrangements. Ein abwechslungsreicher Gesang. Stilistisch mal mehr im Prog-Bereich angesiedelt, dann eher Tendenzen zum Power Metal. Auf jeden Fall energiegeladenes Material und überwiegend überzeugend mit nur phasenweise kleinen Schwächen. Checkt das neue Album aus!

Mehr zur Band könnt ihr auch hier erfahren.

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Bildquellen

  • IMMORTAL GUARDIAN – Albumcover – Psychosomatic: ROCK’N’GROWL PROMOTION
  • IMMORTAL GUARDIAN – Albumcover – Psychosomatic – Beitragsbild: ROCK’N’GROWL PROMOTION

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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