NOORVIK: „Omission“ VÖ 4.10.2019

NOORVIK

NOORVIK: „Omission“ – neues Album und Tour

Die Kölner Band NOORVIK veröffentlichen am 4. Oktober 2019 via Tonzonen Records ihr zweites Album mit dem Titel „Omission“. Anschließend gehen sie auf Tour, um das Album auch live zu präsentieren (Termine und Orte findet ihr unter dem Artikel).

NOORVIK, benannt nach einer Stadt in Alaska, stehen für instrumentalen Post-Rock, für Experimentelles mit progressiven Nuancen in weiten Klanglandschaften.

Omission – Soundtrack (nicht nur) für den Herbst

Während es draußen in Strömen gießt, der Wind den Regen an die Fensterscheiben treibt, breiten sich fließende sphärische Klänge im Raum aus. „Floating“ heißt der erste Track des Albums „Omission“. Die Gitarren entwickeln Klänge und Melodien, irgendwann treten Drums und Bass in den Vordergrund und bringen die Dynamik in eine weitere Dimension. Und dies ist nur eines der Merkmale, die sich durch das Album ziehen.

Floating, Above, Hidden und Dark

Majestically floating,
a white tip above.
Utterly hidden,
the mass in the dark.

„Floating“, „Above“, „Hidden“ und „Dark“ sind nicht nur die Titel der Songs . Sie beschreiben das Cover, das ein Eisberg ziert. Die Begriffe geben außerdem die Atmosphäre des Albums ganz gut wider. Die Songs fließen, die Klänge schweben über der Grundstruktur. Es gibt zunächst Verborgenes, das dann hervorkommt. Und eben auch viele dunkle Passagen.
Nicht verborgen sind die Riffs, die sich wie Wellen an einem windigen Tag bewegen: sie bauen sich langsam auf, schwellen an. Je stärker der Wind weht – also je intensiver das Drumming und die Basslinien werden – umso größer werden die Wellen, die Dynamik des Gitarrenspiels. Bis sich der Wellenkamm bricht, das Wasser ruhig wirkt und sich die nächste Welle aufbaut. NOORVIK haben es geschafft, das Crescendo so einzusetzen, dass es den Spannungsbogen unterstützt, Welle auf Welle entstehen lässt.

Instrumental – Konzentration auf die Musik

Da es keinen Gesang und somit keinen Text gibt, kann man sich ganz auf die Klänge einlassen, die zu andächtigem Lauschen einladen. Melancholie verbindet sich mit vorantreibenden Passagen, da das Drumming nicht nur für das Fundament sorgt, sondern auch eigene Akzente setzt. Dazu, dass man sich in der Melancholie nicht verliert, trägen auch die Basslinien bei, die sich immer wieder in den Vordergrund spielen, während sich die Gitarren zurücknehmen.

Vielschichtige und spannende Harmonie

Das Album ist sorgfältig aufgebaut, vielschichtig und in verschiedener Hinsicht mit überraschenden Momenten ausgestattet. NOORVIK ist es gelungen, die Komplexität im Aufbau der Strukturen und Variation in ein leichtes, fast durchscheinendes Klanggewand zu hüllen, das sich im Fluss der Melodien kräuselt und wieder glättet und damit immer neue Klangfarben entstehen zu lassen.
„Omission“ ist ein Album, bei dem es sich wirklich lohnt, es sich nach und nach zu erschließen, in dem man die einzelnen Instrumente dabei verfolgt, wie sie Melodie, Klänge und Rhythmen entwickeln. Und wie sich diese Linien zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Reibung gewünscht: deutlichere Veränderungen im Tempo, vielleicht auch dissonante Passagen, die sich auflösen. Doch dies ist kein Mangel, kein Versäumnis von „Omission“, sondern sind Elemente, die mir gut gefallen.

„Omission“ – Tour

NOORVIK haben bisher zehn Shows angekündigt. Wenn eine davon in eurer Nähe stattfindet, solltet ihr euch diese nicht entgehen lassen.

12.10.19 │ Köln (Halle Am Rhein)
15.10.19 │ Mannheim (Rama Tonstudio)
18.10.19 │ Naumburg (The Black House)“Omiss
19.10.19 │ Berlin (Slaughterhouse)
23.10.19 │ Landau (Fatal)
24.10.19 │ Krefeld (Asta)
25.10.19 │ Kassel (Sandershaus)
26.10.19 │ Wiesbaden (Kreativfabrik)
16.11.19 │ Neunkirchen: Gloomaar Festival
20.12.19 │ Dortmund (Suborsa)

NOORVIK sind übrigens:  Hennes Ernst und Johannes Schreiter (Gitarre), Dominik Hornung  (Bass) und Arnd Finke (Drums).

Das Album gibt es bei HIER  als CD Digipack, blue/green marbled oder transparente Vinyl

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Bildquellen

  • NOORVIK Tour 2019: Anger Management&Promotion
  • NOORVIK: Anger Management&Promotion
Birgit

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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