PARIUS – „The signal heard throughout space“ (VÖ: 07.10.2022)

PARIUS - Albumcover - Beitragsbild

PARIUS – „The signal heard throughout space“ (VÖ: 07.10.2022)

Am 07.10.2022 ist es soweit. Dann werden die Progressive Metaller von PARIUS ihr Label-Debüt bei Willowtip Records mit dem Full Length Album „The signal heard throughout space“ begehen. Das Material wurde wurde gemeinsam mit Jamie King produziert (er war auch für Mix & Mastering zuständig), der gute Mann kann auf eine Grammy-Nominierung stolz sein. Musikalisch bekommen wir eine 60-minütige Rockoper. Hatte ich jetzt schon länger nicht mehr in Händen, so ein Werk.

Die Reise eines Raumschiffpiloten…

Die Band selbst beschreibt die inhaltliche Thematik so: „The Signal Heard Throughout Space“ is a conceptual rock opera that tells the story of a space captain who hears a distress signal, whether real or in a dream, and he sets out to find its source. The album chronicles the Captain’s search as he struggles with the self-doubt that comes with trying to accomplish his goals, all while hopelessly compelled to complete his mission. He encounters a cosmic being called „The Formulator“ who both helps and hinders him on his journey. The message of the album is that of perseverance in the face of adversity and developing the strength to see the goals you set for yourself through, despite the outcome. 

PARIUS – „The signal heard throughout space“ (VÖ: 07.10.2022)

PARIUS - Albumcover

Es geht also um den Piloten eines Raumschiffs, der ein Signal hört und diesem auf der Suche nach der Quelle folgt. Es dreht sich aber wohl auch um die Selbstzweifel, die einen auf dem Weg zum Erreichen eines selbst gesteckten Ziels ereilen können. Was die Musik angeht, so habe man sich an den verschiedensten Werken der Musikgeschichte aus der Schublade „Rock Opern“ orientiert. Dann habe man Unmengen an Songs geschrieben, um das Ganze auf den letztlich verbliebenen Teil „zurückzustutzen“. Übrig geblieben sind die 10 Stücke, die es letztlich auf den Silberling geschafft haben. Die wollen wir uns jetzt mal näher anschauen.

Der Opener führt uns mit Klängen, die gut ins Thema „Weltraum“ passen in das neue Material ein. Aber schon bald nimmt das Ganze an Fahrt auf, die Drums von Dan Silver (der hier sein Debüt auf einem ganzen Album gibt) wirken wuchtig, auch Keyboard und elektrische Gitarre erzeugen eine intensive Stimmung. Den zweiten Track hatten wir euch hier bereits vorgestellt. Der ist echt stark und für mich vielleicht der Bester auf der Scheibe. Heavy Gitarrenriffs, die progressiven Schlagzeugbeats halten sich hier mehr im Hintergrund. Im nächsten Stück wird es deutlich ruhiger, die Haltung wird nachdenklicher. Eine gefühlvolle Stimme im Zusammenspiel mit Pianoklängen.

Bei „Spaceflight dementia“ (die Nummer kann man bereits seit etwa einem Monat hören) bricht die Stilrichtung der Band wieder voll durch. Progressive Metal mit teils harschem Gesang, teils „Chöre“. Die Drums sind fein proggig. Der folgende 10-Minüter kommt gut. Das Drumming gefällt mir, auch die anderen Instrumente fügen sich prima ein. Die Vocalarbeit ist teils eher harmonisch und melodisch, dann wieder her schneidend und „abgehackt“. Wieder heavy Riffs, der Gesang wird roh. Da ist Power drin. Zwischenzeitlich deutliche Tempowechsel und auch die Stimmung wandelt sich. Trotz der Dauer recht kurzweilig. Mit sanftem Klavierspiel empfängt uns Track 6. Aber keine Sorge, auch hier kommt noch genügend Energie an die Oberfläche, der Härteregler wird hochgefahren. Packende Vocals von Louis Thierry.

Der neueste Outtake vom kommenden Album

Mit einem flotten Beat und ohne Umwege startet der nächste Song. Aber hört doch mal selbst rein. Hier bekommt ihr die kürzlich vorgestellte Single zu „Contact“:

Völlig aus der Art geschlagen ist dann der nächste Song. Vom Beat her, überhaupt. Das fügt sich nicht ins Gesamtbild ein. Verstört etwas. Hätte man auch einfach weglassen können!? „The outer limit“ legt mit zurückhaltenden Gitarren los, aber dann ergreift das Schlagzeug das Zepter und in Kombination mit düsterem Gesang wird es leicht bedrohlich. Das Album schließt mit dem längsten Stück mit über 13 Minuten. Verzerrter Gesang, basale Beats des Schlagzeugs. Gitarren mit ordentlich Distortion. Nach 4 Minuten wird es etwas gemächlicher. Aber nicht für lange. Mal gibt es eher melodisch geprägte Passagen. Keyboards…eine gewisse Gelassenheit. Dann ein Aufschwung. Mehr Drive und Leben…

Das Fazit bei metal-heads.de zur neuen Scheibe von PARIUS

Wie lautet das Fazit zum PARIUS-Album bei metal-heads.de? Eine Stunde Spielzeit. Der Grundstil des Progressive Metal bricht wiederholt durch. Es gibt einen abwechslungsreichen Gesang und auch lange Songs sind kurzweilig gestaltet. Die Drums sind oftmals ordentlich progressiv. Heavy Gitarrenriffs in Kombination mit Power-Schlagzeug sorgt für Härte. Es gibt wenige Highlights für mich (u.a. der Song „The signal“), aber insgesamt ist das Album gut hörbar.

Mehr zur Band findet ihr hier.

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Bildquellen

  • PARIUS – Albumcover: Clawhammer PR

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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