THE MUTE GODS – „Atheists and believers“ (VÖ: 22.03.2019)

THE MUTE GODS - Albumcover Atheists and believers

THE MUTE GODS – „Atheists and believers“ (VÖ: 22.03.2019)

Leute, wie die Zeit vergeht. Da ist das Jahr 2019 bereits voll im Gange, der Februar ist vorüber, der Karneval vorbei und wir bereiten uns gedanklich langsam auf den Frühling vor. Noch viel mehr Zeit ist seit dem Debüt von THE MUTE GODS vor Jahren – im Januar 2016 – vergangen. Mit großem Interesse habe ich mir den Erstling damals angehört. Hier lest ihr, wie es mir gefallen hat und dort findet ihr meine Review zu Album Nummer 2.

Aller guten Dinge…ihr wisst schon. Also war es doch wohl keine Frage, wer sich drum kümmert, wenn es heißt, das neue Werk „Atheists and believers“ in den Blick zu nehmen. Das Image der Eintagsfliege hatte das Trio eigentlich nie, aber spätestens jetzt ist es auf jeden Fall verfolgen.

Starke Gäste – die man gar nicht bräuchte

Was kann man an Fakten benennen? Es sind 10 Songs auf dem neuen Silberling enthalten. Und das am 22.03.2109 – pünktlich zum Frühlingsanfang – erscheinende Release kann auf das Mitwirken von interessanten Gästen wie Drummer Craig Blundell (u.a. FROST) und RUSH-Gitarrist Alex Lifeson schauen. Wir von metal-heads.de haben einmal genauer hingehört und hier kommt der dazugehörige Eindruck.

Den Opener und Titeltrack kanntet ihr ja bereits vorab, den haben wir euch ja schon Mitte Februar hier vorgestellt. Ist es nur mein Eindruck, oder gehen Bands zunehmend dazu über, das Album schon mit einer starken Nummer beginnen zu lassen!? Den Hörer gleich in seinen Bann ziehen und ihm nicht die Chance geben, das neue Material aus dem Blick zu verlieren…

Also der Anfang der neuen Langrille ist somit schon einmal gelungen. Warm und doch emotional ergreifend geht es los. Etwas ruhiger führt man den Weg im Song „One day“ fort. Irgendwie spacig geht es weiter, dazu ein anderer Beat und auch ein variabel angepasster Gesang. „Envy the dead“ liegt dann irgendwie stilistisch dazwischen. Mehr rockig, ordentlicher Drive aber auch was Spaciges. Puuuh! Bei „Sonic boom“ wird es teils echt proggig, frickelig. Das ist deutlich schwerer verdaulich, als der bisherige Teil der neuen Scheibe. Man kriegt die Kurve und so geht es insgesamt noch. Aber der eine oder andere Hörer könnte sich mit dem Song schwer tun.

Vieles ist wirklich gut, Manches verzichtbar!

Mit Track 6 zeigt man, dass man auch ganz ruhige Töne anschlagen kann. Sicher nicht schlecht, aber der Song reißt mich nicht vom Hocker. Für mich verzichtbar. Auch mit dem nachfolgenden Stück geht man in eine eher seichtere Richtung. Aber das gefällt mir schon besser. Es weckt Emotionen. Mit dem kritischen „Iridium heart“ erleben wir wieder progressive Elemente. Für mich teilweise zu viel Elektroniksound. Vergleichbar mit einem Filmsoundtrack mutet „Twisted world godless universe“ an. Dieser Song strahlt eine gewisse Leichtigkeit aus. Auch eine gewisse Note von Spacigkeit fließt mit ein. Windspiele leiten den abschließenden und von Traurigkeit geprägten letzten Track dieses Albums ein. Die Thematik ist der viel zu frühe Tod seiner Mutter, wie Nick Beggs dem Hörer mitteilt. Fast meditativ klingen die Melodien…

Fazit: auch das dritte Album von den MUTE GODS bewegt sich qualitativ auf hohem Niveau. Man bleibt sich treu und entwickelt sich doch auch weiter. So sollte es ja im besten Fall sein.

 

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Bildquellen

  • THE MUTE GODS – Albumcover Atheists and believers: www.amazon.de
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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