Wacken 2019 – Donnerstag mit Gloryful

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Wacken 2019 – Donnerstag

WAO2019Der Mittwochabend war zwar ausschweifend und alkoholreich, aber die richtige Show sollte ja erst noch starten. Der Wacken 2019 – Donnerstag stand für uns ganz im Zeichen von Gloryful. Die Jungs um Sänger Johnny la Bomba sollten ihren Auftritt um 16.15 Uhr auf der Wasteland Stage haben. Also musste sich einer von uns 3 Stunden vorher bei der Produktion einfinden und einen Shuttle zu unserem Camp lotsen. Dann musste das Equipment auf die Shuttle Fahrzeuge verladen und zur Bühne gebracht werden. Da die Wasteland Stage hinten in einer Ecke des Geländes stand, konnte diese nur mit kleinem Gerät angefahren werden. Vom Style her war die komplette Ecke, wo die Bühne stand, recht witzig gestaltet…nämlich in Mad Max bzw. Endzeit Optik. Dort verkehrten auch diverse Schausteller in ihren Kostümen, führten kleinere Einlagen auf oder fuhren eine kleine Parade mit ihren extrem lauten Gefährten.

Vor der Show

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Nachdem alles aufgeladen war, brausten die Fahrzeuge (ich weiß immer noch nicht, wie man diese Teile eigentlich nennt) ab Richtung Festivalgelände. Wir selbst mussten mit dem normalen VIP/Presse Shuttle zum Gelände fahren und den restlichen Weg zur Bühne laufen. Irgendwann fiel mein Blick ins Wohnmobil…“öh, der Amp da unterm Tisch….braucht den keiner?“ Nujo, irgendwie hatten wir den Verstärker von Gitarrist Jens übersehen…der wurde dann vom tapferen Martin geschultert und bis zur Bühne geschleppt. Respekt Kollege, das Ding hat bestimmt 15-20 Kg gewogen. Und der Weg vom Zeltplatz war weit. An der Bühne angekommen, wurde erst mal Backstage die Lage gecheckt…der sympathische Stage Manager Marc und sein Team nahmen uns in Empfang. Dann wurden Instrumente aufgebaut bzw. verkabelt, das Drum Kit aufgestellt und auf die entsprechende Größe des Drummers ausgerichtet usw.

Die 2-Mann Blaskapelle

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Derweil begab es sich, dass 2 Profibläser dem Fantasiewesen Lilo etwas Leben einhauchen wollten. Also wurde gepustet, was das Zeug hält, um Lilo in Form zu bringen. Das Tierchen sollte später noch einem kleinen Jungen dazu verhelfen,  diesen Tag zu einem ganz besonderen in seinem Leben zu machen. Er ritt geschlagene 2 Runden auf Lilo über die Köpfe der Crowd, getragen von vielen Händen, die besonders aufmerksam waren, damit er bloß nicht runter fällt. Was für ein mega Einfall von Judith und Johnny…ein Foto der Aktion schaffte es dann auch auf die Facebook Seite von Telekom Magenta Musik. Und hier noch ein Bild der wirklich liebevoll gestalteten Wasteland Stage.

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Soundcheck und Auftritt

Nach dem obligatorischen Soundcheck stellte sich erst mal raus, dass der Konzert Start sich verzögern sollte. Es gab Probleme mit den Absperrgittern vor der Bühne. Diese mussten neu montiert werden. Das Team arbeitete unter Hochdruck, trotzdem gab es ca. 20 Minuten Verspätung, was Stagemanager Marc einige graue Haare wachsen lies (vielleicht hatte der die aber auch schon vorher). Die Verzögerung führte erfreulicherweise dazu, dass der Platz vor der Stage sich weiter füllte. Johnny nutzte die Chance für ein paar Spielchen mit dem Publikum, die diese dankbar annahm. So wurden Stimmung und Merchverkauf gleichzeitig angeheizt. Hier seht ihr nochmal Lilo und Johnny, vor ihrem großen Auftritt, im Hintergrund der etwas nervöse Marc. Der sah seinen Zeitplan schon völlig kollabieren.

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Der Gig verlief, trotz delay, komplett reibungslos, das darf und muss man wirklich so sagen. Johnny ist einfach ein super Fronter, da gibt es gar nichts…und die Jungs an den Instrumenten sind über jeden Zweifel erhaben. Es gab keinerlei Probleme und am allerwichtigsten…der Sänger hatte sein Publikum im Griff. Die Crowd feierte entschlossen mit, hatte Spaß, war am moshen. Der gerechte Lohn für die Musiker. Hier mal ein paar Bilder vom Auftritt.

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Ja und was passiert nach so nem Auftritt?

Das kann ich euch gerne erzählen…da beginnt das Heavy Rockstar Life. Ok…also erst mal noch nicht so wirklich…denn zuerst muss man die Instrumente wieder abbauen und verpacken. Dann kurbelt die Band den Merch Verkauf an, indem sie sich zum Stand begibt, Autogramme verteilt und Fotos mit Fans macht. Und dann wird das ganze Gerammel mit den kleinen Minidingern, wo ich immer noch nicht weiß, wie die heißen, wieder zurück ins Camp gefahren. Danach geht man ins Artist Village, verkrümelt sich in seinem bereitgestellten Räumchen und leert den dortigen Kühlschrank. Nahrung gibt es im Catering Zelt, wo man seinen Essensgutschein verballert. Das Essen war ok, aber nix dolles. Was aber ganz besonders hervorragend war…Leute, die hatten da Kinder Bueno Eis im Hörnchen. Ich hab das vorher noch nie gesehen, aber es war geil 🙂 Und was die noch hatten….Slayer Sitzsäcke (ich Depp hab vergessen, nen Foto zu machen) und einen Metallica Flipper! Habe schon überlegt, wie ich den Kram da unbemerkt raus bekomme…aber mir ist einfach nix eingefallen 😉 Immerhin habe ich an ein Bild von dem Flipper gedacht.

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Das kann doch noch nicht alles gewesen sein?

Ne, war es auch nicht, der Tag war ja noch lange nicht rum. Natürlich waren wir noch im Infield unterwegs und haben uns ein wenig Airbourne gegeben. Dann wollten einige Sabaton gucken…weswegen ich Dark Funeral verpasste, die hatte ich irgendwie aus den Augen verloren. Also ich möchte Sabaton jetzt nicht weiter bewerten, denn Geschmäcker sind verschieden und es soll auch jeder hören, was er mag. Aber der Kram mit den 2 Bühnen war irgendwie völlig sinnlos und außer ein wenig Show ist da bei mir nix hängen geblieben. Aber wie heißt es so schön…leben und leben lassen 🙂

Das war der Wacken 2019 – Donnerstag ….und der Freitag sollte mein Highlight werden, was das Lineup und einige Begegnungen betraf.

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Moldi

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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