The Glorious Sons und Welshly Arms im Stollwerck

Welshly Arms Köln Stollwerck

Sonntag, der 24. November 2019, im Bürgerhaus Stollwerck in Köln und eine etwas ungewöhnliche Kombination für metal-heads.de. Wir waren bei Welshly Arms und The Glorious Sons. Von ersteren kannte ich vorab nur die beiden Hits „Legendary“ und „Sanctuary“ aus dem Radio und war sehr auf The Glorious Sons gespannt. Die durfte ich schon bei einem ihrer ersten Deutschland Konzerte erleben und auch das neue Album „A War On Everything“ hat mir sehr gut gefallen. Das Review dazu gibt es hier und selbstverständlich haben wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen vor dem Konzert mit Frontmann Brett Emmons zu sprechen. Das Interview gibt es in Kürze auf unserem YouTube Channel. Das Stollwerck glänzte wie immer mit gutem Sound und Licht und ist einfach eine schöne Location. Ausverkauft war es übrigens auch. Aber jetzt zum Konzert.

The Glorious Sons – leider viel zu kurz

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Ich war sehr gespannt wie The Glorious Sons sich präsentieren würden. Erfahrungen konnten sie seit dem letzten Mal ja reichlich sammeln. Ausgedehnte Headlinertouren durch Amerika und einige Supportshows für die Rolling Stones. Diese Bühnenpraxis zeigte sich auch, die Band wirkte unglaublich eingespielt und tight. Ansonsten hatte sich im Vergleich zum Konzert im Februar 2018 im Luxor (Den Bericht gibt es hier) nichts verändert. Andere Songs, das ja. Spaß hatten alle auf der Bühne, besonders hervorheben möchte ich aber Josh Hewson am Keyboard. Der Junge war permanent in Bewegung und es war eine wahre Augenweide im zuzuschauen. Für den Rest der Band war der Bewegungsradius naturgemäß sehr eingeschränkt, war doch hinter den Sons schon alles für Welshly Arms aufgebaut. Brett ist nicht die geborene Rampensau auf der Bühne, aber gerade dadurch wirkt sein Auftreten auf mich so sympathisch und natürlich. Das hat mir beim letzten Mal schon gefallen und auch jetzt wieder. Naturgemäß ist die Spielzeit als Opener beschränkt, aber die Sons brachten eine gute Mischung aus alten und neuen Songs. Persönlich hätte ich gerne „Everything Is Alright“ noch gehört, aber man nicht alles haben. Was soll ich sagen, ich mag die Sons einfach und auch wenn heute nicht so viele Fans da waren… Nach dem Konzert hatten The Glorious Sons auf jeden Fall einige mehr. Und ich hoffe auf eine baldige Headliner Tour um wieder die volle Spielzeit zu bekommen.

Welshly Arms – für einen Metalhead zu leise

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Von Welshly Arms kannte ich wie gesagt vorab nur die beiden Radiohits „Legendary“ und „Sanctuary“. Auch live kamen die beiden richtig gut rüber. Was die Mannen um Sam Getz da ablieferten hatte Hand und Fuß. Mir persönlich war es in der Summe dann aber auch ein bisschen zu soft. Da passt es perfekt ins Bild, dass ich mir irgendwann kopfschüttelnd die Ohrstöpsel rausgenommen habe, weil es mir damit einfach zu leise war. Damit stand ich aber alleine auf weiter Flur. Denn die anderen waren hauptsächlich wegen Welshly Arms da und wurden bestens unterhalten. Eine gute, eingespielte Band mit guten Songs, die mir größtenteils nicht heavy genug war. Aber Welshly Arms können auch anders, denn zwischenzeitlich gaben die Gitarren mal gut Stoff. Aber egal, ich war nicht die Zielgruppe und so sah ich rundherum nur zufriedene Gesichter und nur darum geht es.

The Glorious Sons – die Bilder

Welshly Arms – die Bilder

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Bildquellen

  • The Glorious Sons Köln Stollwerck 1: Laura (c) metal-heads.de
  • Welshly Arms Köln Stollwerck 11: Laura (c) metal-heads.de
  • Welshly Arms Köln Stollwerck Beitragsbild: Laura (c) metal-heads.de
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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