Black Tusk – Live 2016 in Germany

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Erstmals seit ihrer 2015er-Tour werden Black Tusk wieder nach Deutschland kommen. Die Metal-Band aus Savannah im US-Bundesstaat Georgia hat acht Club-Shows im Herbst 2016 bestätigt, um ihr am 29. Januar 2016 erschienenes Album Pillars Of Ash (Relapse/Rough Trade) live vorzustellen.

Black Tusk – Historie

Gegründet wurden Black Tusk 2005 in Savannah/US-Bundesstaat Georgia, alle drei Mitglieder wohnen in derselben Straße: Andrew Fidler und Jonathan Athon spielen schon vorher in einer Band; James May stößt dazu. Man jammt zusammen und nimmt die erste EP namens When Kingdoms Fall auf. Das Debütalbum The Fallen Kingdom erscheint 2007, ein Jahr später folgt Passage Through Purgatory. 2009 bringen sie es auf gleich  drei Split-Singles, mit ASG, The Holy Mountain und Fight Amp. Im November 2009 erhalten sie vom Indie-Label Relapse Records einen Vertrag. Im Zuge dessen kommt im Mai 2010 Taste The Sin auf den Markt, 2011 dann Set The Dial. Es ist der Durchbruch: von niemand geringerem als Metallica werden sie 2012 sogar persönlich auf deren „Orion“-Festival eingeladen.

Zwei weitere EPs entstehen danach:  Tend No Woundsand (2013) und  Vulture’s Eye (2014), letztere wird aber nur digital veröffentlichtMan tourt gemeinsam mit Bands wie Red Fang, Kvelertak, Down, Municipal Waste, Fu Manchu, Inter Arma, Intronaut durch die USA und Europa.

Schicksalsschlag

Am 9. November 2014 muss das Trio einen herben Schicksalsschlag hinnehmen, denn Bassist Jonathan Athon stirbt 31-jährig an den Folgen eines Motorradunfalls, nachdem er ins künstliche Koma versetzt worden war und sein Hirn irreparabel geschädigt wurde. Nach einer Pause bestätigt die Band am 10. Dezember 2014 eine weitere Tour mit Black Label Society und gibt auch bekannt, dass Corey Barhorst (Ex-Niche) den Bass bis auf Weiteres übernehmen wird. Das aktuelle Album Pillars Of Ash, noch mit Athon eingespielt, erscheint Ende Januar 2016.

Black Tusk – Stilrichtung

Black Tusk werden oft in einem Atemzug mit den Metal-Bands Baroness und Kylesa genannt, weil sie ebenfalls aus Savannah stammen, außerdem ist der sogenannte Sludge Sound oder „Swamp Metal“  ihr gemeinsames Markenzeichen, beides Anspielungen auf das Klima ihres Heimatortes. Aber die persönlichen Bindungen gehen sogar noch weiter: John Dyer Baizley, Gitarrist und Sänger von Baroness, ist gleichzeitig Maler und für die gesamten Illustrationen von Black Tusk verantwortlich. Musikalisch sind Black Tusk etwa an der Schnittstelle zwischen Punk und Stoner Metal anzuordnen, wobei sie sich selbst nicht in eine bestimmte Schublade stecken lassen wollen, weil sie „weder eine andere Band nachmachen noch deren Sound kopieren wollen“.  Black Tusk haben in ihrer elfjährigen Geschichte über 1.000 Konzerte gespielt, jetzt kommen im Herbst weitere dazu.

Tourdates

26. Oktober 2016 – Dresden, Groovestation
27. Oktober 2016 – Berlin, Cassiopeia
28. Oktober 2016 – Hamburg, Headcrash
29. Oktober 2016 – Osnabrück, Bastard Club
30. Oktober 2016 – Köln, Yuca
31. Oktober 2016 – Frankfurt, Nachtleben
20. November 2016 – Stuttgart, Universum
21. November 2016 – München, Backstage Club

Black Tusk Tour

Mehr zu Black Tusk findet ihr hier: Facebook | Website

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Bildquellen

  • Black Tusk Tour: Wizard Promotion
  • PLH_Crowd_up_the_irons: © 2016 Toby | metal-heads.de

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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