BLACKENING-Delusion-VÖ 20.12.20

Deutsch/English

Fetter Groove-Metal aus Köln

Wir schreiben nun das Jahr 2021 und ich bin sehr gespannt auf die Alben, die dieses Jahr veröffentlicht werden. Doch auch wenn das letzte Jahr durch die Seuche COVID 19 geprägt war, gab es viele herausragende Outputs. Und zum Ende des letzten Jahres gab es noch den einen oder anderen Output, der es noch wert ist erwähnt zu werden. Dazu gehören auf jeden fall auch BLACKENING (Facebook ) aus Köln. Sie bewegen sich in den härteren Metalgefilden des Groove-Metal. „Delusion“ heißt die neue Scheibe der Groove-Metaller, die seit dem 20.12.2020 zu erhalten ist. Der Bandname leitet sich übrigens von dem Album „The Blackening“ von MACHINE HEAD ab, die man damit als musikalische Inspiration würdigt. Dann mal ab in die rauen Gewässer von BLACKENING.

Die Ruhe vor dem Sturm

bietet das zweiminütige düstere sphärische Intro des Albums, dass zunächst nicht erahnen lässt, was unvermittelt mit dem Song „Minotaur“ über den Hörer hereinbricht. Ein Trommelunwetter gepaart mit mächtig schweren Riffs und gewaltigen Basslinien bereitet der Stille ein Ende. Ab sofort geht es heftig zur Sache und das Fahrwasser bietet keine Ruhepause. Der Fährmann lässt passenderweise seine Stimme dunkel und gewaltig erklingen, so dass man ihn im instrumentalen Sturm nicht überhören kann.

Der GROOVE

schlägt dann im Song „Traumatized“ voll durch. Die fetten Riffs starten schwungvoll durch und bringen einen coolen Vibe mit sich. Der Sänger fegt schön rhythmisch mit durch den Song, wobei die Rhythmik sich immer wieder wandelt. Auch die gesanglichen Aspekte variieren und tragen dazu bei, dass die ganze Sache eine echt spannende Angelegenheit wird. In dem Song ist einfach alles drin. Absolut top! Einer meiner Lieblingstracks auf dem Album!

„Awakening“

besticht durch cooles Riffing und verkörpert irgendwie eine gewisse Verstörtheit. Aber höret und sehet selbst….

Absaufen

tun BLACKENING mit keinem der Songs auf ihrem Album „Delusion“. Hier stimmt alles von vorne bis hinten. Man gibt sich in keinerlei Hinsicht eine Blöße. Geile Instrumentalisten, die hier am Start sind und mit dem Sänger Marco Heyberg perfekt harmonieren. Man legt wirklich wert auf eine gehörige Portion Abwechslung im Songwriting und trotzdem wirkt alles aus einem Guß. Die atmosphärische Komponente wurde nicht außer Acht gelassen, die sich mitunter ebenfalls in gefälligen melodischen Phasen niederschlägt. Für solche Songs brenne ich!

„BURN“

hat somit umgehend bei mir Feuer im Metalherz gelegt und es brennt lichterloh. Wieder so ein megafetter grooviger Smasher, der es einem so richtig besorgt und bei mir noch angesichts des Riffings im Beginn geile Slayer-Vibes versprüht, weil sie mich persönlich an den alten Monstersong „Raining Blood“ aus dem Jahre 1986 erinnern. Das kann man nur geil finden! Dazu hat mich das epische Gitarrensoli echt aus den Latschen gehauen und krönt das Ganze on top. Dies ist ein Song, den man nicht besser machen kann. Es stimmt einfach alles. Das ist wirklich ein beeindruckende Gesamtleistung aller Beteiligten. Hut ab!

Zum Abschluss wagen sich BLACKENING mit „Harvester“ noch an einen fast zehnmütigen Track und schaffen es diesen düsteren melancholischen Akt zu einer kurzweiligen imposanten Nummer werden zu lassen.

Fazit

BLACKENING liefern mit „Delusion“ einen richtigen Burner ab. Sofort werden Erinnerungen wach, als ich damals zu PANTERA oder PRONG in den Ruhrpott-Metal-Tempeln über die Fläche gepogt bin. Einfach herrlich! Wenn ich BLACKENING höre, möchte ich das sofort wieder erleben. Gut, dass die Männer aus Köln kommen. Das ist nicht wo weit weg von mir, so dass die Chancen nicht schlecht stehen diese mal live zu genießen.

BLACKENING versohlen Euch mit ihrem brettharten Output „Delusion“ mächtig den Arsch. Und das Beste daran ist: Es macht Mörderspaß! Lasst Euch das nicht entgehen und kauft Euch die Scheibe. Da kann man nix falsch machen!

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Review english

Fat Groove-Metal from Germany

We are now writing the year 2021 and I am very excited about the albums that will be released this year. But even if the last year was marked by the plague COVID 19, there were many outstanding outputs. And at the end of last year there was one or the other output that is still worth mentioning. Among them are BLACKENING (Facebook ) from Cologne. They move in the harder metal realms of Groove Metal. „Delusion“ is the name of the new disc of the groove metallers, which is available since 20.12.2020. The band name, by the way, is derived from the album „The Blackening“ by MACHINE HEAD, which is thus honored as a musical inspiration. Then off into the rough waters of BLACKENING.

The calm before the storm

offers the two-minute gloomy spherical intro of the album, which at first does not let guess what abruptly breaks over the listener with the song „Minotaur“. A drum storm paired with mighty heavy riffs and massive bass lines puts an end to the silence. From now on it goes violently to the point and the journey offers no respite. The ferryman lets his voice sound fittingly dark and mighty, so that you can’t miss him in the instrumental storm.

The groove

then hits full force in the song „Traumatized“. Fat riffs start off swinging and bring a cool vibe with them. Singer Marco sweeps along nicely rhythmically through the song, with the rhythm changing again and again. The vocals also vary and help make the whole thing a really exciting affair. There’s just everything in this song. Absolutely top! One of my favorite tracks on the album!

„Awakening“

impresses with cool riffing and somehow embodies a certain distraction. But hear and see for yourself….

BLACKENING

do not sink with any of the songs on their album „Delusion“. Professional instrumentalists, who are here at the start and harmonize perfectly with the singer Marco Heyberg . They deliver a good portion of variety in the songwriting, but still everything seems to be cast in one piece. The atmospheric component was not disregarded, which is sometimes also reflected in pleasing melodic phases. For such songs I

„Burn“

has thus immediately set fire to my metal heart and it burns ablaze. Again, such a mega-fat groovy smasher, which hits you like a hammer and the riffing in the beginning gives me Slayer vibes, because they remind me at least of their old monster song „Raining Blood“ from 1986. You can only find that impressive! In addition, the epic guitar solo really blew my mind and crowns the whole thing on top. This is a song that you can not do better. Everything is just right. This is really an impressive overall performance by all involved.

At the end BLACKENING dare with „Harvester“ to an almost ten-minute track and succeed in making this dark melancholic act an entertaining impressive number.

Result

BLACKENING deliver a real burner with „Delusion“. Immediately memories come back, when I pogoed to PANTERA or PRONG in the Ruhrpott metal temples. Simply wonderful! When I hear BLACKENING, I immediately want to experience that again. It’s a good thing that the men come from Cologne. That’s not far away from me, so the chances are not bad to enjoy them live.

BLACKENING kick your ass with their hard-hitting output „Delusion“. And the best thing about it is: It’s a lot of fun! Don’t miss it and buy the album. You can’t do anything wrong!

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Bildquellen

  • Cover + Infos-1-: Cover-Infos-->BLACKENING // Background, Amboss-->Pixabay
  • Bandfoto sw Titel: BLACKENING

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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