MASSFACE – „Inequable“ (VÖ: 16.09.2022)

MASSFACE Albumcover Inequable - Beitragsbild

MASSFACE – „Inequable“ (VÖ: 16.09.2022)

Eine der Sachen, die ich an meiner Tätigkeit bei metal-heads.de mag ist die Möglichkeit, immer wieder coole neue Bands und deren Musik zu entdecken. So ging es mir auch mit MASSFACE. Als erstes bin ich über das Video zum Song „Aftermath“ gestolpert (keine Sorge, ihr bekommt es etwas weiter unten auch vorgestellt) und das habe ich mir zigmal angehört. Dann wollte ich mehr und habe mich auch mit dem restlichen Material des Albums mit dem Titel „Inequable“ befasst. Und heute werde ich euch die Scheibe mal näher vorstellen. Los geht es mit dem Opener – dem eben erwähnten Song von knapp 6 Minuten. Es geht eher bedächtig los und man ahnt nichts Böses. Nachdenklich stimmender Gesang, die leise E-Gitarre. Dann plötzlich…nach einer guten Minute platzt der Knoten und die wuchtigen Drums fetzen los. Heavy Gitarrenriffs. Fett! Irgendwie simpel aufgebaut und doch wirkungsvoll auf den Punkt! Stark gemacht, dieser Wechsel von Melodie und Härte!

Jetzt lag die Latte natürlich sehr hoch. Würde der Rest des Materials da mithalten können? „Dunes“ geht mit aggressiven Vocals nach vorne. Mit progressiven Metalbeats und amtlicher Arbeit an der E-Gitarre geht die Nummer ordentlich zur Sache, zwischendurch gibt es auch Verschnaufpausen. Der dritte Track beginnt mit Drumbeats im gelungenen Zusammenspiel mit der Saitenfront. Dann erwartet man wieder heftigen Gesang. Der fällt dann aber überraschend harmonisch aus. Passt aber zur Musik des Songs. Mal ein gemäßigteres Stück mit viel Melodie. Fein gemacht!

MASSFACE – „Inequable“ (VÖ: 16.09.2022)

Weiter geht es mit „The fount“. Das gefällt mir richtig gut! Nicht so heftig, sehr eingängig – auch wenn es zwischendurch schon rockt – und guter Einsatz der E-Gitarren in der Interaktion mit eher dezentem Schlagzeugspiel, schon auch proggig. Es folgt ein anderthalb Minuten währender seichter Übergang. Feine Klänge und der direkte Übergang in den sechsten Track. Da wird aber auch phasenweise eine Schippe draufgelegt und dann bekommt die Sache mehr Drive.

Mit „Bystander“ zeigen MASSFACE dann auch noch einmal, das man das volle Brett beherrscht. Heavy proggige Drums, wütende Vocals und tiefe Töne an der Saitenfront. Zwischendurch nimmt man etwas den Dampf raus, aber sonst hat es ordentlich Wumms!

MASSFACE Albumcover Inequable

Kommt jetzt ein METALLICA-Cover? Nein, der Titel ist nur „zufällig“ auch „One“. Langsamer Beginn…zurückhaltende Vocals, dezentes Schlagzeug, filigrane Gitarren. In der zweiten Hälfte dreht man spürbar auf, wird wieder eher heavy, um es wieder bedächtig ausklingen zu lassen. Dann noch mal zum Abschluss ein Track von anderthalb Minuten…ein „stiller“ Ausklang dieses aktuellen Albums.

Welches Fazit können wir zum MASSFACE-Album ziehen?

Das Fazit zum neuen Release von MASSFACE namens „Inequable“ lautet also: die russische Formation, die im kommenden Jahr bereits ihr 10-jähriges Bestehen feiert, hat mich mit der Auskopplung (siehe das Video oben) angefixt. Den Härtegrad hält man längst nicht über längere Strecken. Aber muss ja auch nicht sein. Es ist ein angenehmes Maß an Progressivität. Kann man gut hören. Melodisch, mal eher besinnlich und dann rockt es wieder ordentlich. Ehrlich gesagt, hätte ich mir noch mehr Material vom Schlag von „Aftermath“ gewünscht. So ist mir Vieles zu ruhig und nachdenklich. Sicher nicht schlecht, aber zu viele Songs von der Sorte ziehen das Ganze ein bisschen runter. Insgesamt auf jeden Fall hörenswerte Tracks mit Abwechslung.

Mehr zu MASSFACE findet ihr hier.

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Bildquellen

  • MASSFACE Albumcover Inequable: MASSFACE

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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